Special

Special // in BlackFM Worten meint Special, dass es sich in einem kürzeren Feature speziell um ein „einigermaßen“ aktuelles Schwerpunktthema dreht.

Die Premierenausgabe des BlackFM Auswärtsspiels gibt Einblicke in das skills.lab in Wundschuh. Die Probanden Frank Wonisch und Jürgen Pucher haben aber nicht nur die Fußballschuhe geschnürt, sondern auch die Funktionsweise und Analysemöglichkeiten des high-tech-Fußballsimulators erkundschaftet.

Fast vier Jahre nachdem BlackFM erstmals eine Sendung in den schwarz-weißen Äther geschickt hat, wollen wir zum ersten Mal auch personell wachsen. Reichweite, Follower und Bekanntheit wachsen stetig, deshalb stößt das Gründertrio mehr und mehr an seine Kapazitätsgrenzen. (mehr …)

Volume #18 hatte es in sich. So generell. Als jedoch Herr Frank Wonisch zum Leitbild des SK Sturm und zu den teilweise sehr überschaubaren BesucherInnenzahlen seinen Senf abgab, rückte Jürgen Pucher gefühlte sieben Meter zur Seite, Moderator und Gäste suchten verzweifelt den Notausgang und die Wände des BlackFm-Studios begannen zu wackeln. So, dass die Erschütterung noch bis Messendorf zu spüren war. Aber hört einfach selbst …

Wie die Spatzen von den Dächern pfeifen, soll ein Vogel vorne weg fliegen, in der Formation der potenziellen Trainerkandidaten beim SK Sturm (sauberes Flugtierwortspiel). Die anderen mutmaßen, ob er es wird. Wir schauen, ob er gut fliegen kann, dieser Vogel. Heiko heißt er und er ist junge 42 Jahre alt. Die UEFA Pro Lizenz ist vorhanden (Grüße an Herrn Ilzer) und ein Freund des gepflegten 3-5-2 Systems (so wie unter Osim) soll er sein. Als Co-Trainer wirkte Vogel unter Thorsten Fink beim FC Basel, bei Jürgen Press und Michael Wiesinger in Ingolstadt sowie auch ganz kurz bei Horst Köppel. Ein ‘Star’ wurde Vogel als Nachfolger von Fink (man beachte das erneut fulminante Federvieh-Wortspiel) in Basel. (mehr …)

Marco Wildersinn. Marco wer? Obwohl als 1980er-Jahrgang sieben Jahre älter, ist Marco Wildersinn der ‚kleine Nagelsmann‘, trainiert er doch die U23 von Hoffenheim. Und die performt in der Regionalliga Südwest sehr ordentlich. Die kleine TSG spielt ‚volle Attacke‘ in einem auf ‚Hurra‘ (Ernst Happel hätte gesagt: ‚Hollywood‘) gebürsteten 4-3-3. Extrem hohe Verteidigung, Offensivpressing, Vertikalspiel. Der Gegner kommt aus dem gestresst sein gar nicht mehr heraus. Zusammenhänge zwischen dem Spielstil und dem Familiennamen des Trainers sind zufällig. (mehr …)

Maik Walpurgis aus Herford trainiert trotz seines Nachnamens tendenziell lieber tagsüber. Haupttrainingsinhalt: ein Fußball wie ihn Chile spielt. Fünferkette mit offensiv starken Außenverteidigern, einer fluiden Viererkette davor im Mittelfeld und einer Solospitze im Zentrum. Unterm Strich: Modernes Fußballspielen mit viel laufen. Happelsches Hollywood ist es nicht, aber mit ‚nicht übermächtigem‘ Kadermaterial (Fredl Tatar möge verzeihen) hat er gelernt umzugehen. Sichere Defensive und einfaches Spiel in die Spitze. Dazu kommt ein Fokus auf die Effizienz bei Standards. So ließ er auch an seiner letzten Wirkungsstätte – beim FC Ingolstadt – spielen. 28 Mal für 90 Minuten. Dann war Schluss bei den Schanzern, ein Punkteschnitt von nur 1,18 war nicht genug. (mehr …)

Urs Fischer erzielte mit dem FC Basel in über 100 Spielen einen Punkteschnitt von über zwei Zählern pro Match. Trotzdem musste er letzten Sommer, mit Meistertitel im Gepäck, den Verein verlassen, was ihn immer noch wurmt, wie er unlängst zugab. Im St. Jakob Park haben einige Fans ‚Nie einer von uns‘ auf ein Transparent geschrieben, war Fischer doch ein Zürcher Urgestein und 30 Jahre lang beim dortigen FC aktiv. Als Spieler und Trainer. Diese Vereinstreue verbindet ihn mit dem scheidenden Sturmcoach. (mehr …)

Christian Ilzer ist noch ein Azubi. Es fehlt ihm der letzte Kurs für die UEFA Pro Lizenz. Aber er ist ein Azubi, dem ein sehr guter Ruf vorauseilt und der jetzt, mit Ausnahme ein paar interimistischer Wochen beim SC Wiener Neustadt, auch das erste Mal als Cheftrainer aktiv ist. Der 40-Jährige ist der Übungsleiter an der Linie des TSV Hartberg und macht dort gehörig auf sich aufmerksam. Aktuell heißt das Rang drei in der Sky Go Erste Liga. Der Mann aus Puch bei Weiz gilt als Vertreter der Generation ‚Laptop Trainer‘ und lässt seine Teams (dafür untypisch) gerne im 4-4-2 mit echter Doppelsechs auflaufen. Die Grundordnung am Feld betreffend wäre er also ein ‚Old-Foda‘. In Natura erweisen sich seine Teams aber meist als flexibel und sehr ‚situationselastisch‘, wie ein ehemaliger Verteidigungsminister es genannt hätte. (mehr …)

Roman Mählich ist der bis dato einzige Kandidat mit dem Gespräche vom SK Sturm auch bestätigt wurden. Der Übungsleiter des SC Wiener Neustadt im Teddybären- und Plüsch Stadion ist Inhaber einer UEFA Pro Lizenz und ist auch bekannt vom Analysescreen im ORF. Die von ihm mit variantenreichen Matchplänen ausgestatteten Wiener Neustädter stehen überraschend ganz weit oben in der Ersten Liga und spielten sich konstant in den Kreis der realistischen Aufstiegsanwärter. (mehr …)

Wir setzen heute mit Teil 2 unseres Faktenchecks zu interessanten Leuten für die Position des neuen SK Sturm-Trainers fort. Heute führt uns die Spurensuche in den hohen deutschen Norden. Dort werkt Markus Anfang bei Holstein Kiel und ist mit den Hanseaten gerade in die zweite deutsche Liga aufgestiegen. Er ist mit der UEFA PRO Lizenz ausgestattet und ein Trainer, der für das sogenannte situative Pressing steht (mannorientiertes Pressing in bestimmten Situationen als taktische Maßnahme. Plakatives Beispiel: Marcel Koller beim ÖFB). Der Kölner ist in Österreich ein bekannter Mann. (mehr …)