Benjamin Sikora

Da war nichts zu holen, für die Schwoazn am Bosporus. Sturm verliert gegen Fenerbahce in der Champions League-Qualifikation mit 2:0 und war über weite Strecken ohne Chance. Wir haben mit zwei prominenten Sturmfans, die der Partie vor Ort beigewohnt haben, telefoniert und die Partie am Tag danach bei Çay und Pide eingeordnet. Ein Gespräch über Dezibelwarnungen am Handgelenk, europäische Mutlosigkeit und was das jetzt alles für die kommenden Aufgaben bedeutet.

Das tägliche Brot bleibt aber die Liga und da war der letzte Samstag der große Auftakt-Tag für alle Sturmteams. Andreas Terler und Jürgen Pucher haben auf die Einser in Tirol, die Zweier auf der Hohen Warte und die Frauen in Messendorf zurückgeschaut und das Wesentliche aus diesen Partien kompakt für euch aufbereitet. Ein Analyse über Chancentod, Chancenlosigkeit und Chancenverwertung.

Unser beliebter Nachrichtenüberblick mit Jingle darf freilich auch nicht fehlen. Wir beantworten die Frage, warum Sturm in der Türkei mit komplett freier Brust unterwegs war, machen uns über Otars Wade Sorgen, wundern uns über so manchen Social Media Eintrag und besprechen eine Podcast-Übernahme durch das Bezahlfernsehen.

Auch noch in dieser Ausgabe 213 von BlackFM: Unsere Meinung zu präsidialen Fotos mit Landeshauptfrau-Stellvertreterinnen und Schwärmereien für einen üblen Diktator. Wir wünschen allerbestes Hörvergnügen.

Jubel, Double, Heiterkeit? Der SK Sturm befindet sich gerade in einer außergewöhnlich erfolgreichen Phase. Aber wie geht es uns eigentlich mit dem ganzen Trubel? Was hat dieser Erfolg mit Sturm gemacht oder was macht er gerade mit unserem Herzensverein? Das haben Michael Pelitz und Andi Terler diesmal Benjamin Sikora gefragt, seines Zeichens Teil des Beirats zur Bewahrung der Tradition und Klubidentität, Gruabn-Retter und Sturm-Historiker. Wir ordnen mit ihm die Geschehnisse des Wochenendes ein, besprechen aktuelle Sicht-Ärgernisse in Liebenau und reden quasi über Sturm und die Welt. Die sportliche Ausrichtung und wie sie sich verändert hat, den Hauptsponsor im Vereinsnamen und darüber, wie Tradition bei den Schwoazn in Zeiten des Champions-League-Hypes eigentlich gelebt wird.