Zwei Spiele noch, dann wissen wir, wo der SK Sturm am Ende dieser außergewöhnlichen Bundesliga-Saison ins Ziel kommt. Einer, der seit Jahresbeginn im Trainerteam daran arbeitet, die Mannschaft Stück für Stück zu verbessern, war diesmal unser Gast. Christoph Witamwas erzählt im Gespräch mit Andi Terler und Frank Wonisch nicht nur von seinen fußballerischen Anfängen im Südburgenland und einer frühen Entscheidung für eine Trainerlaufbahn, er blickt auch zurück auf die besondere Zeit als Co-Trainer im Frauen-Nationalteam und bei der U17-WM in Katar. Der Ruf von Sturm bzw. Fabio Ingolitsch hat ihn damals auf der Skipiste erreicht und dann ist alles ganz schnell gegangen und schon saß er im Zug von Wien nach Graz. Bei Sturm arbeitet er als Co-Trainer jetzt unter anderem sehr intensiv mit dem Verhalten der Kette und überhaupt ging es dann tief hinein in die taktische Detailarbeit. Welche Spieler-Entwicklung Witamwas in den letzten Monaten am meisten beeindruckt hat, wer den besten Schmäh in der Sturm-Kabine hat und warum ein Foto von ihm im Büro der Medienabteilung hängt – all das und mehr erfährst du in dieser randvollen Ausgabe.
Wir sind wieder aufgetreten. Gediegene Club 2-Atmosphäre gepaart mit Industrial Chic und ein Farbkonzept wie es passender nicht sein hätte können, bildeten in der Grazer Leonhardstraße den Rahmen für unsere diesmalige Show vor Publikum. Niemand geringerer als Sturm-Sportchef Michael Parensen gab uns die Ehre und nahm in unserer Mitte Platz.
BlackFM war in Vollbesetzung vor Ort, das Trio Pelitz-Pucher-Terler saß mit dem Gast am Podium, Frank Wonisch huschte als rasender Reporter durchs Publikum und unsere Bewegtbild-Chefin Lena Hernach fing alles ein, was an diesem Abend richtig und wichtig war. Die Unterhaltung mit Parensen spannte schließlich den Bogen von der nicht ganz leichten Zeit im Winter, über seine Gedanken zum laufenden Finish der heurigen Meisterschaft bis hin zu seinen Ideen und Vorstellungen für die zukünftige Ausrichtung der Schwoazn am und neben dem Feld.
Ein offenes Gespräch bot interessante Einblick für die anwesenden Sturmfans und hatte auch den einen oder anderen „Aha-Effekt“ zu bieten. Beispiele gefällig? Bei Sturm beginnt etwa gerade ein Prozess, der den Fußball der Grazer in Zukunft langsam aber sicher in eine neue Richtung lenken soll. Der von vielen schon abgeschriebene Stürmer Rory Wilson ist durchaus über den Sommer hinaus ein Thema für Parensen. Und der Sportchef ließ wissen, wieso er es ein Stück weit als despektierlich empfindet, wenn man den Gewinn der heurigen Meisterschaft aufgrund des Liganiveaus weniger hoch einschätzen würde.
Wie er die Rolle der Kurve sieht, was man von Benjamin Schunk lernen kann und einiges andere mehr hat uns Michael Parensen auch noch ins Mikrofon gesprochen. Schließlich sind wir sogar noch bei der Sinnfrage gelandet. Ein Abend vollgepackt mit Sturm-Insides. Am Ende möchten wir uns noch für euer wieder einmal sehr zahlreiches Erscheinen zu unserer Live-Show bei euch bedanken. Wir waren und sind begeistert. Für jene, die es am Donnerstag nicht geschafft haben, gibt es hier und jetzt unser Gespräch mit Michael Parensen zum Nachhören.
Zurück vom Küniglberg und aus der Länderspielpause meldet sich BlackFM diesmal im Duo Pelitz-Terler, bevor es sportlich am Wochenende wieder ernst wird. Am Samstag geht es nämlich um nicht weniger als um den Einzug ins Cupfinale für das Frauen-Team des SK Sturm bei der Wiener Austria. Andi Terler hat aus diesem Anlass mit Anna Wirnsberger gesprochen, die zuletzt selbst für sie überraschend gut als Stürmerin funktioniert hat und die sich im Sommer nach sieben Jahren zur SGS Essen nach Deutschland verabschiedet. Von Deutschland auf Lese- und Diskussionsbesuch nach Graz gekommen ist dieser Tage hingegen Christoph Biermann. Der renommierte Autor, 11FREUNDE-Chefreporter und begnadete Fußball-Erzähler kam mit seinem jüngsten Werk „Die Tabelle lügt immer“ in die Stadtbibliothek im Zanklhof und diskutierte dort u.a. Sturm-Sportchef Michael Parensen über die Macht des Zufalls im Fußball. Grund genug, den BlackFM-Gast von Volume 150, erneut vor das Mikro zu holen und mit ihm über den Faktor Zufall, seine Beziehung zu Sturm und die Dünnhäutigkeit von Jürgen Klopp zu sprechen. Von Parensen gibt es außerdem zu erfahren, wie er die Testspielleistung gegen die Vienna bewertet, wie es um Rory Wilsons Einsatzchancen steht und wie es um Otar Kiteishvilis Oberschenkel bestellt ist.
Ein Fanliebling ist zurück in Graz. Seit Jänner trägt Jusuf Gazibegovic wieder schwarz-weiß und deshalb war es höchste Zeit, ihn ins BlackFM-Studio einzuladen. Andi Terler und Frank Wonisch blicken mit Gazi zurück auf seine Entwicklung und die des SK Sturm in den vergangenen Jahren und erfahren dabei unter anderem von einem schmerzhaften Aufeinandertreffen mit seinem jetzigen Cheftrainer Fabio Ingolitsch. Er spricht über das Erreichen des großen Ziels der Meisterschaft 2024, die Schwierigkeiten danach, den Traum Champions League und seinen Schritt nach Köln, wo er unter dem aktuellen Trainer Lukas Kwasniok relativ abrupt am Abstellgleis gelandet ist. Als Leihspieler bei Sturm will er dafür jetzt wieder seine gewohnten Tugenden auf den Platz bringen. Einsatz und Leidenschaft, gepaart mit der nötigen Portion Humor, die auch in diesem Gespräch nicht zu kurz kommt. Diese Tugenden braucht es auch, damit aus dem Umbruch eine weitere Erfolgsgeschichte in Graz werden kann. Nach einer intensiven Aussprache als Folge der 0:1-Niederlage unlängst in Tirol und der längsten Videoanalyse seiner Karriere sieht Gazi Sturm jedenfalls auf dem richtigen Weg.
Jürgen Säumel ist angezählt, aber war’s das jetzt für den Sturm-Trainer oder wird das anstehende Derby sein „do or die“-Spiel? Die Lage ist jedenfalls ziemlich angespannt im schwarz-weißen Kosmos, Messendorfer Krisensitzungen inklusive. Auf den ermurksten Sieg in Hartberg folgte im Nachtragsspiel beim 1:3 gegen Wattens der nächste Dämpfer und die nächste Pleite in Liebenau. Und das ausgerechnet vor dem Duell mit dem Stadtrivalen. Wir hätten eigentlich etwas anderes vorgehabt in dieser Woche, widmen uns aber anlassbezogen ausführlich der derzeitigen Situation bei Sturms Einser im Speziellen und der heimischen Bundesliga im Allgemeinen. Weil ein Blick von außen immer gut tut, um eine klare Sicht auf die Dinge zu bekommen, machen wir das gemeinsam mit Harald Prantl, der als Chefredakteur bei LAOLA1 seit Jahrzehnten ein profunder Beobachter der Vorgänge im heimischen Fußball ist. Die BlackFM-Doppelsechs Pucher und Terler macht sich gemeinsam mit ihrem Gast Gedanken über die jüngsten Auftritte der Schwoazn, bespricht die besorgniserregend bis grotesken Wortspenden der Protagonisten und fragt sich, ob das überhaupt noch etwas werden kann mit einem Cheftrainer Jürgen Säumel. Spoiler-Zitat Prantl: „Wer einmal vor einem ‚do or die‘-Spiel steht, stirbt irgendwann.“ Darüber hinaus reden wir auch über diese erschütternd durchschnittliche Bundesliga, den alles überlagernden „Leichtathletik-Fußball“ und ob dieser noch zeitgemäß ist. Herausgekommen ist ein Sittenbild zum aktuellen SK Sturm und der Liga, für die er derzeit fast symptomatisch mit all seinen Problemen steht.
Was ist das jetzt? Diese Frage stellen sich im Sturm-Umfeld gerade einige. Die fünfte Liga-Saisonniederlage am vergangenen Wochenende gegen den LASK hat jedenfalls zum wiederholten Male gezeigt, dass es derzeit Probleme im Spiel der Schwoazn gibt. Deshalb versuchen wir in dieser Episode, die vorherrschende Kritik aufzuarbeiten. Dafür hören wir ausführlich in die BlackFM-Community hinein, die uns in zahlreichen Sprachnachrichten verschiedenste Argumente dafür liefert, warum es das Team von Jürgen Säumel derzeit nicht schafft, konstant gute Leistungen auf die Wiese zu bringen. Auf der anderen Seite wollen wir auch erneut die Sicht des Vereins wissen und haben Sportchef Michael Parensen gefragt, worin er die Gründe für die fehlende Konsequenz im Sturmspiel sieht, ob es wirklich keine Qualitätsprobleme im Kader gibt, wie es wirklich um das Verhältnis zwischen ihm und dem Cheftrainer bestellt ist und wie man kurzfristig aus dieser Situation herauskommen möchte. Die BlackFM-Dreierkette Pelitz-Terler-Wonisch freut sich darüber hinaus mit U17-WM-Finalist Luca Weinhandl und spricht über den verdienten Heimsieg der Sturm Frauen sowie über die enttäuschende Rutschpartie der Zweier in Leoben.
Die Länderspielpause ist vorbei, Österreich darf sich WM-Teilnehmer nennen und die Schwoazn stehen vor richtungsweisenden Wochen. In eine gute Richtung hat sich zuletzt das Frauenteam wieder bewegt, was beim Sieg im Cup gegen Altach zu sehen war. Ihre Beine mit im Spiel hatte dabei Lena Breznik. Das Talent aus den eigenen Reihen hat sich den Weg in die erste Elf gebahnt und spricht im BlackFM-Interview über Hip-Hop-Anfänge, ein großes Saisonziel und die mittlerweile wirklich nervige Infrastrukturproblematik. Der Postplatz ist jedenfalls eine Trainingsstätte, die derzeit bessere Leistungen an den Wochenenden verhindert. Die Wiese beschäftigt auch Jakomini 09. Die Zweier ist momentan auf dem Kunstrasen in Messendorf unterwegs, was zu vermehrten muskulären Problemen bei den Spielern führt, wie Cheftrainer Christoph Wurm im BlackFM-Interview erzählt. Er gibt auch Einblick in die jüngste Entwicklung der Mannschaft und einzelner Akteure wie Jakob Ploner und Wisler Lazarre und verfolgt ganz genau, wie sich Luca Weinhandl bei der U17-WM so schlägt. Und schließlich diskutiert das BlackFM-Trio Hernach-Terler-Wonisch auch noch die bevorstehende Bundesliga-Partie der Männer gegen den LASK, diverse Länderspiel-Einsätze, die Lieblingsrezepte der Sturm-Kicker und ein äußerst positives Fanshop-Erlebnis.
Es ist Länderspielpause und damit Zeit, das große Ganze beim SK Sturm zu betrachten. Wie ist diese Saison bislang einzuschätzen? Wie steht der Kader da? Hat sich der Sturm-Fußball verändert? Und wie geht es mit dem Cheftrainer weiter? Diese und weitere Fragen haben wir in diesem Querpass den sportlich hauptverantwortlichen Personen gestellt. Sportchef Michael Parensen und Cheftrainer Jürgen Säumel geben jeweils in Interviews ihre Sicht der Dinge zu Protokoll und sind dabei nicht immer hunderprozentig derselben Ansicht, was gewisse Dinge betrifft. Wahrscheinlich war deshalb vonseiten des Sportchefs auch mitunter von Reibung die Rede, als er nach dem Austausch mit Säumel gefragt wurde. Abgesehen vom Sportlichen beschäftigt die BlackFM-Viererkette Hernach-Pucher-Terler-Wonisch in dieser Ausgabe auch das „Grauen vom Postplatz“, wo es nach einer stolzen Investition eines sechsstelligen Eurobetrags massive Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung gibt, was dazu führt, dass ein regulärer Trainingsbetrieb von Zweier- und Frauen-Team derzeit nicht möglich ist. Und auch Liebenau muss diesmal wieder besprochen werden, gibt es doch Meldungen darüber, dass der Planungsbeschluss für den Umbau im Grazer Gemeinderat verschoben werden könnte. Stadionkorrespondent Pucher hat sich schlau gemacht und mehrere interessante Details zum Status-quo herausgefunden.
Es sind intensive Wochen für den SK Sturm, da war es an der Zeit mit einem zu sprechen, der diese hautnah am Feld erlebt. Dimitri Lavalée hat bis zu seiner Auswechslung gegen den WAC alle Minuten für Sturm in dieser Saison abgespult und gehört damit zu den absoluten Dauerbrennnern bei den Schwoazn. Im BlackFM-Interview blickt der Belgier und werdende Vater selbstkritisch auf seine jüngsten Leistungen, spricht über seine Rolle als Führungsspieler und erklärt, dass es für ihn und seine Kollegen wie Tim Oermann oder Jeyland Mitchell durchaus eine Herausforderung ist, immer wieder auf unterschiedlichen Positionen in der Viererkette zu spielen. Die BlackFM-Dreierkette Pelitz-Terler-Wonisch wirft in diesem Querpass natürlich auch einen Blick auf das Frauenteam und die Zweier, die zuletzt wieder anschreiben konnte und beschäftigt sich mit dem Gerücht rund um einen ehemaligen Sportchef der Schwoazn.
Die Reisegruppe Pucher-Terler-Wonisch berichtet diesmal in Reisetagebuchform von der schwoazn Völkerwanderung nach Glasgow, die rund 2.500 Sturmfans angetreten sind. Von der traditionellen Einstimmung im Pub, über eine Fanshop-Begegnung mit Pressesprecher Stefan Haller und einem Wiedersehen mit Sommelier des Jahres Willi Schlögl bis hin zu einem hörbar stolzen Präsidenten Christian Jauk vor dem Abmarsch am St. Enoch Square ist alles dabei. Nur die sportliche Analyse gegen Celtic fällt am Ende des Tages nicht nur heiser, sondern auch bitter aus. Die Schwoazn haben aber wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wie sie international ihre Anhängerschaft mobilisieren können. Hört selbst.
