Special

Special // in BlackFM Worten meint Special, dass es sich in einem kürzeren Feature speziell um ein „einigermaßen“ aktuelles Schwerpunktthema dreht.

„Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht“, heißt der Reiseroman unseres Gastes für die neueste Ausgabe von Almost Famous Sturmfans. Für Volume 206 hat Jürgen Pucher den Journalisten und Autor Lukas Matzinger in den Redaktionsräumen seines Arbeitsplatzes bei der Wiener Stadtzeitung Falter besucht. Der Obersteirer war schon vor mehr als einem Jahrzehnt beim Portal Sturm12.at aktiv und zu Beginn des Gesprächs haben Pucher und Matzinger diese Zeit ein wenig Revue passieren lassen. Ein Bewerbungsschreiben, eine Reise nach Island und das Wesen eines Live-Tickers kamen dabei zur Sprache.

Lukas Matzinger erzählt auch, wie es sich anfühlt, den Doublesieg der Schwoazn im Iran mitzuverfolgen, wenn zugleich der dortige Präsident mit dem Hubschrauber tödlich verunglückt und wie das Fanleben als Sturmfan abseits der Heimat denn grundsätzlich so ist. Unser Gast ist Jahrgang 1990 und wurde in den Osim Years sozialisiert. Er hat Ivica Vastic für sein Spiel und Markus Schopp für seine Haare geliebt. Als Kind vom Land war er zunächst von der Stadionatmosphäre verschreckt, am Ende aber beseelt und heute sorgt er sich um seinen Verein, wie um ein Kind.

Was passiert, wenn in ein Stamperl kein Liter hineingeht, hat Jürgen Pucher ebenso erfahren, wie die Gefühle, die Lukas Matzinger überkommen, wenn er in seine Kurve geht. Was ihn beim Fußball am meisten grämt, erzählt er auch, genauso wie seine Gedanken zu Frauenfußball und dem neuerdings in diesem Podcast aufgekommenen Begriff „Lokalkolorit“. Eine launige Gesprächs-Halbzeit mit ein paar Minuten obendrauf geht mit den Wünschen unseres Gastes für seinen SK Sturm zu Ende.

 

Nach exakt 100 Ausgaben Pause melden wir uns wieder mit einer Episode von Almost Famous Sturmfans. Eine durchaus lange Unterbrechung, dafür ist unser Gast für Volume 204 von BlackFM so richtig weltberühmt in Österreich. Bei Michael Pelitz und Jürgen Pucher im Studio am Entenplatz war niemand geringerer, als der Ukraine und Balkan-Korrespondent des ORF, Christian Wehrschütz zu Gast. Natürlich ist er auch Sturmfan und er ist ein Schwoazer aus Trotz geworden, damals in den 1960er-Jahren, hat er uns gleich zu Beginn verraten. Alle anderen in seiner Familie waren dem GAK anhängig.

Wehrschütz erzählt, nach einer kurzen Aufklärung, was der Name Petar Petrovic eigentlich zu bedeuten hat, wie er Sturmspiele im Kriegsgebiet verfolgt, was er wohl geworden wäre, wäre er nicht beim Journalismus gelandet, und was seine große Leidenschaft, die Science Fiction Serie Perry Rhodan, und Sturm gemeinsam haben. Es hat etwas mit Zukunft zu tun, so viel sei hier schon gesagt.

Im Rückblick auf die abgelaufene Saison zeigt sich Wehrschütz zufrieden, wenn er etwas beim aktuellen SK Sturm vermisst, dann ist das Lokalkolorit. Was er damit genau meint, hört ihr ebenfalls in dieser Folge. Politik möchte Wehrschütz gerne aus dem Stadion draußen halten und meint damit insbesondere Parteipolitik. Wenn er auf die Causa Stadion blickt, ist er von eben dieser Politik in der Steiermark enttäuscht und rät Sturm, wie auch immer es sich realisieren lässt, selbst in Sachen neue Arena aktiv zu werden.

Als Vater zweier Töchter und als Opa einer Enkelin ist ihm Frauenfußball trotzdem fremd und mit der exakten Zuordnung des Gegners bei neuralgischen Spielen sowie den Spielernamen nimmt es unser Gast nicht immer ganz genau. Welchen Fußball er sehen möchte und was ihm am modernen Fußball nicht gefällt, kann der ORF-Mann aber sehr genau benennen. Auch wer sein liebster Mann im Dress der Schwoazn ist, kommt wie aus der Pistole geschossen: Der Russe Daniil Khudyakov. Viel Spaß beim Hören.

Ein BlackFM-Trio hat auch dieses Jahr wieder den Küniglberg bestiegen, um an den glamourösen Ö3 Podcast Awards teilzunehmen. Lena Hernach, Jürgen Pucher und Frank Wonisch hielten im ORF-Zentrum die BlackFM-Fahne hoch. Mehr als 1.200 Podcasts wurden eingereicht, jene mit den meisten Community-Stimmen des Landes kamen in die Endrunde und wurden von einer Jury noch einmal bewertet. In einer Kombination aus Punktesystem und Stimmenanzahl vergab diese Jury schließlich die Plätze 1 bis 20. Nach dem 19. Rang im letzten Jahr, hatten wir freilich ein klares Ziel vor Augen: Die Meistergruppe, einstellig werden. Und siehe da: Ziel errreicht. BlackFM ist in diesem Jahr auf Platz 9 gelandet, was wir nicht hoch genug einschätzen können. Ein Angebot für Fans eines einzigen Fußballvereins gehört zu den Top 10-Podcastformaten des Landes. Dass wir, wie im Vorfeld immer wieder scherzhaft erwähnt, damit tatsächlich das Gründungsjahr unseres Vereins komplettiert haben, nehmen wir gerne noch mit. Wir könnten nicht stolzer sein auf diese unsere Community, die uns da hingebracht hat. Wir haben alles rund um den diesjährigen Award natürlich als Audiobeweis für euch festgehalten, vor Ort Stimmen eingeholt und unsere Gefühle, Einschätzungen und Erwartungshaltungen vor und nach der Preisverleihung aufgezeichnet. Dabei haben wir aber unseren Auftrag, wegen dem wir überhaupt bei diesen Awards mitmachen durften, nicht vergessen. Eine Einschätzung zu den Spielen aller schwoazn Teams vom letzten Wochenende haben wir unterwegs auch noch untergebracht.

BlackFM war auswärts. In Zuzenhausen. Ein Ort, im idyllischen baden-württembergischen Hügelland gelegen, das laut so mancher Stimme dem oststeirischen Apfelland durchaus ähnelt, nur eben mit Wein statt Äpfeln. Jürgen Pucher hat sich ins Auto gesetzt und sich zum Ehemaligentreffen aufgemacht. In Zuzenhausen befindet sich nämlich die Geschäftsstelle und das Trainingszentrum der TSG Hoffenheim, wo – wie allgemein bekannt – so ziemlich alles werkt, was bei Sturm zwischen 2020 und 2024 für Erfolge gesorgt hat. Im ersten Stock sitzt an einem Ende der technische Direktor Paul Pajduch, am anderen der Head of Performance, Marco Angeler, und mittendrin mit Blick auf den Trainingsplatz ist das Büro des Chefs, das von Andi Schicker. Dorthin ist auch Trainer Christian Ilzer gekommen, um sich gemeinsam mit Schicker für Volume 194 von BlackFM zum Mikrofon zu setzen. Die beiden erzählen, wie schwierig der Start in Deutschland wirklich war, warum man das über den Sommer einfangen konnte und warum es plötzlich – trotz des aktuellen sportlichen Erfolgs – an andere Stelle Brösel gab. Und natürlich haben wir auch zur alten Wirkungsstätte nach Graz geblickt. Wieviel Sturm schauen die Ehemaligen in der neuen Heimat, wie heiß laufen die Drähte zwischen Zuzenhausen und Messendorf noch und warum Andreas Schicker heute noch Gänsehaut bekommt, wenn er an Liebenau denkt, waren unter anderen die Themen zu den Schwoazn. Was passiert nach Dietmar Hopp, wieso fällt die österreichische Liga derzeit soweit zurück und wie steht die TSG eigentlich zu Multiclub-Networks und der 50+1-Regelung hat BlackFM außerdem noch erfahren. All das gibt es jetzt und hier für euch zu hören.

Wir waren noch einmal am Stadionvorplatz, um uns mit einem BlackFM-Europastudio vom internationalen Bewerb zu verabschieden. Es war kalt, aber freundlich, wenn man die Stimmung dieses Donnerstagabends kurz zusammenfassen möchte. Ein Spiel gegen Brann Bergen, in dem es für Sturm tabellarisch um nichts mehr ging, stand vor der Tür und die zahlreichen Fans aus Norwegen waren laut, lustig und rauschig. Fabio Ingolitsch feierte seine Liebenau-Premiere und zugleich war es für ihn und sein Team auch eine Art Stresstest vor den wichtigen Aufgaben im Cup und in der Meisterschaft Anfang Februar.

Dieses letzte Mal im Europastudio durften wir außerdem sogar einen Freiluft-Studiogast begrüßen, der uns Erfreuliches vom Sturmnachwuchs berichten konnte. Neben unseren geschätzten Community-Mitgliedern, die sich auf der Jagd nach BlackFM-Schals den Fragen von Quizmaster Frank Wonisch gestellt haben, ist uns dann auch noch die Liebenauer Stadionstimme über den Weg gelaufen. Er hat für eine kurze Erfrischung am Weg zur Arbeit angehalten und sich Zeit für einen kurzen Plausch ins Mikrofon genommen.

Dann ging es hinein in die alte Schüssel, zu einem Spiel, das keine Augenweide war, in dem es die üblichen Problemchen zu sehen gab, die Sturm in dieser Saison so mitschleppt, und wo dann der für die Entscheidung gesorgt hat, der es meistens tut. König Otar bescherte Sturm, unter kräftiger Mithilfe einiger Glanzparaden von Daniil Khudyakov im Tor, einen versöhnlichen Abschied aus dem europäischen Bewerb. Was die Erkenntnisse dieser Partie waren, was es für das Cup-Spiel gegen Altach zu erwarten gilt und warum die Kurve an diesem Abend ohne Fahnen und mit abgedeckten Bannern supportet hat, war dann Teil der Nachbetrachtung zu später Stunde. Das alles für euch jetzt on air.

Ein letztes Mal in diesem Kalenderjahr schicken wir euch eine Ausgabe von BlackFM in die gestressten Vorweihnachtsohren. Und zwar unsere liebste Podcast-Tradition: Die Vergabe der BlackFM-Awards für das das abgelaufene Jahr in Schwarz-Weiß. Bevor wir – wie immer mit unseren liebsten Podcastfreunden von Spielfrei, der Fußballpodcast – zur Tat geschritten sind, mussten wir aber natürlich auch ein Auge auf die aktuellen Entwicklungen in Messendorf werfen. Wo hapert es denn überall und wie soll die verfahrene Situation in der sportlichen Leitung denn nun gelöst werden? Wir haben unsere gesammelten Gedanken für euch dazu aufgenommen. Und die haben es in sich. Danach ging es aber hinein, in den Gala-Modus. Wer waren die besten Spielerinnen und Spieler, wer hat sich im Coaching hervorgetan, was war der beste oder wichtigste Moment in der Kurve, was war eigentlich der größte Schas in 2025 und freilich die Frage aller Fragen: Wer wurde Blacky des Jahres? Ohne zu viel vorwegzunehmen: Unsere wie immer basisdemokratische Entscheidungsfindung brachte in der Diskussion durchaus die eine oder andere Überraschung hervor. Weiters in dieser Sendung: Kontroversielles über den Tee als Getränk, eine Laudatio, Max Headroom aus dem Laptop und am Ende die gesammelten Weihnachtswünsche unserer illustren Runde an den SK Sturm. Also, lasst den Adventtrubel beiseite, nehmt euch 2:30 Zeit und hört euch das an.

Zum zweiten Mal versammelte sich BlackFM vor dem Stadion zum Europastudio. Wieder gab es in der Eurpa League für die Schwoazn Besuch von der Insel, dieses Mal vom englischen Teil. Nottingham Forest war, begleitet von zahlreichen Fans, zu Gast in Graz. Wir haben uns wie immer ausführlich mit dem Gegner beschäftigt, das Rundherum ein wenig genauer angeschaut und natürlich auch wieder Interaktion mit unserer hochgeschätzten Community betrieben. Quizmaster Wonisch war am Werk und hat tricky Questions über die „Tricky Trees“ gestellt. Unter anderem könnt ihr erfahren, woher das „Garibaldi-Rot“ in den Vereinsfarben kommt und dass dieser italienische Held Giuseppe und nicht Antonio heißt. Und in dieser Folge können wir sogar mit einer Internet-Celebrity als Gast aufwarten. Ein besonderes Shoutout geht in dieser Ausgabe an unsere Lieblingskonditorei „Einfach Fitz“, die uns Erlesenes zur Aufnahme liefern ließ. Und nein, das ist keine bezahlte Werbeeinschaltung, es war einfach nur nett. Nach Absolvierung der zweiten Flutlich-Schlacht zu Liebenau waren die BlackFM-Gesichter und Stimmen großteils zufrieden mit dem erkämpften Punkt. Die Post-Match-Analyse beschäftigte sich außerdem natürlich mit „Elferkiller“ Oli Christensen, dem bei seiner Auswechslung mürrischen Otar KIteishvili und dem staubtrockenen bis grandiosen Comeback des „Geyrs“. Einmal Europacup-Recap, bitte sehr!

 

„Es ist ein gesamtgesellschaftliches Thema, das uns alle angeht“, sollte unser Gastgeber für Vol 162 von BlackFM, Matthias Grasser, im Laufe dieser Aufnahme sagen. Und das allein erklärt schon den Grund, warum es uns wichtig war, diese Sendung zu machen. Grasser ist Vorsitzender des Steiermärkischen Monitoringausschusses für Menschen mit Behinderungen und zugleich einer der Inklusionsbotschafter des SK Sturm. Er hat uns für diese Produktion sein barrierefreies Büro direkt neben dem Liebenauer Stadion zur Verfügung gestellt. Eine Produktion mit einer Rekordzahl an Gästen, weshalb wir sie in drei thematische Blöcke unterteilt haben. BlackFM-Neuzugang Lena Hernach, Michael Pelitz und Jürgen Pucher haben mit dem Sturm-Fanbeauftragten Dominik Neumann und Christian Moik über die Black & White Rolli Crew gesprochen, mit den Trainern Ralf Müller und Florian Karner über die Special Blackies und am Ende mit Gastgeber Grasser und Stefan Pflanzl über das Dasein als Inklusionsbotschafter des SK Sturm. Unsere Gäste haben erzählt, wie sie Spiele im Stadion erleben, wir haben Einblicke zu Abläufen, Training und Hintergründen des Special Needs-Teams der Schwoazn bekommen und wir haben versucht das Thema Inklusion im Fußballkontext zu fassen, viel dazu gelernt und aufgezeigt bekommen, wo noch viel zu tun ist. Ein besonderer Dank für diesen Podcast geht an Dominik Neumann vom SK Sturm, ohne den diese Sendung nicht möglich gewesen wäre. Wie gesagt, es geht uns alle an, deshalb hört euch das an.

BlackFM war unterwegs, und zwar gleich zwei Mal. Eine Abordnung unseres Podcasts hat den Trainingsauftakt der Sturm Damen am Grazer Postplatz besucht. Dort haben wir dem Kader mit einigen Neuzugängen bei den ersten Übungen auf die Beine geschaut, Pauline Deutsch und Laura Krumböck auf ihrem Weg zurück nach den Verletzungen beobachtet und uns ausführlich mit Sportchef Michael Erlitz unterhalten. Und tags darauf ist Jürgen Pucher durch den anhaltend strömenden Regen nach Irdning gereist, um der Einser von Sturm im Trainingslager zuzusehen. Das Thermometer zeigte bei Ankunft knackig-frische zehn Grad, aber zumindest stellte der Regen von strömend auf Dauerniesel um, was der „Field-Reporter-Arbeit“ entgegenkam. Der Grimming war dieses Jahr nicht zu sehen, dafür einige neue Schwoaze am und neben dem Feld sowie viele bekannte Gesichter. Pucher hatte unter anderen Neo-Co-Trainer Martin Lassnig erstmals vor dem Mikrofon, er hat mit dem der Witterung trotzdenden technischen Direktor Übungsformen am Trainingsplatz beobachtet und bei Darinka Stock ein Kulinarik-Update eingeholt. Jürgen Säumel stand für ein Tagesresüme zur Verfügung, Martin Ehrenreich hat seinen Schnauzer erklärt, der eine oder andere Spieler harrte für BlackFM trotz widriger Umstände ein paar Minuten länger aus und wir wissen jetzt, warum eine Beobachtungsdrohne in Irdning durchaus ein Problem darstellen kann. Wir wünschen größtes Hörvergnügen.

 

Heute einmal was anderes. Zwischen dem Doppel gegen die Austria, haben wir uns ausführlich dem Thema Sponsoring und Marke gewidmet. Das Ganze natürlich in Bezug auf den SK Sturm im Allgemeinen und die langjährige Partnerschaft mit Puntigamer im Speziellen. Wo liegen die Potenziale im Sponsoring für Sturm, haben wir Event-Profi Herwig Straka gefragt. Wie können und sollen sich ein Sponsor und der Gesponserte mit ihren Marken positionieren, erzählt uns der Profi und Buchautor zum Thema, Michael Brandtner. Und wie sieht die Angelegenheit eigentlich der Hauptsponsor der Schwoazn? Dazu haben wir mit dem Marketingdirektor der Brauunion, Michael Wallner, telefoniert. Was wir dabei herausgefunden haben und wenn ihr wissen wollt, wie es eigentlich mit den Chancen aussieht, den Vereinsnamen irgendwann wieder sponsorfrei zu bekommen, dann verliert keine Zeit und gebt euch BlackFM Volume 139.