Wir sagen es, wie es ist. Wir halten es kaum noch aus, bis endlich Runde 32 der heimischen Liga angepfiffen wird. Nach dem Remis in Linz gegen den LASK, kommt alles auf die letzte Runde an. Nur ein Sieg gegen Klagenfurt macht Sturm fix zum Meister- und Double-Gewinner. Wie bereitet man sich auf so ein Spiel vor, wie geht man mit dem Faktor Nerven um und wie sehr kann das normale Programm abgespult werden? Das und wie es bei ihm selbst im Inneren aussieht, haben wir im Verein bei Andi Schicker nachgefragt. Aber wir haben auch Fans angerufen, wie es ihnen in der Woche vor dem Spiel des Jahrzehnts so geht. Solche, die es geschafft haben, einen Urlaub genau vom Cupfinale bis zum Meisterschafts-Finish zu buchen, Exemplare, die es vor lauter Nervosität nicht aushalten, den Fernseher einzuschalten und minütlich den Teletext aktualisieren oder Auswärtsfahrerinnen, die in Linz zwar nichts gesehen haben, aber fest an den Titel glauben. Ein Viertel von BlackFM ist in der Gegend um Imola unterwegs, für ihn heißt es schnellste Runde, statt letzte Runde. Auch er hat uns eine Botschaft geschickt. Nicht zuletzt erzählt uns ein TV-Politikberater, wie er den Kartenkauf für sich und seinen Sohn fast versemmelt hätte, und er darauf hofft, dass der Support von Anfang an das ganze Stadion erfassen wird. Der Stadionsprecher darf vor so einer Partie auch nicht fehlen. Wir haben ihn gefragt, wie er es denn anlegen wird am Sonntag. Und er hat uns erzählt, warum er diese Woche an Lucky Krentl denken musste. Das einstimmige Fazit der Querpass-Hosts nach diesem Rundruf: Liebenau muss am Sonntag brennen, wie es noch nie gebrannt hat. Ois für die Schwoazn.

BlackFM wurde 100. Und das im großen Stil. Live im Studio Hell. Vor zahlreich erschienenem Publikum und mit illustren Gästen. Mit Markus Zottler, der die vergangenen achteinhalb Jahre Revue passieren ließ. Mit Günter Kreissl, der bewegende Worte darüber fand, wie es ihm damals und heute mit dem SK Sturm geht. Mit Stefan Hierländer, der über ein Kennenlernen im Univiertel erzählt hat. Mit Spielfrei, die ein großes Ranking mitbrachten. Mit Christian Ilzer, der zum Taktik-Deep-Dive gebeten wurde. Mit Andi Schicker, der bei einer Frage nach seiner Zukunft nach Klagenfurt auswich. Mit Christian Jauk und Michael Ehmann, die im Duo das Stadionthema aufgearbeitet haben und dabei auch die eine oder andere nicht unspannende Info rausließen. Mit Sturm-Stadion-Voice Thomas Seidl, der am Ende das BlackFM-Team einmal etwas fragen durfte. Und mit Michael Pelitz, Jürgen Pucher, Andi Terler & Frank Wonisch. Gute Unterhaltung.

Zwei Episoden in einer Woche? Ja, wie bei den Schwoazn ist auch bei BlackFM momentan alles möglich. Anlässlich des Cupfinals am 115. Sturm-Geburtstag haben wir uns gemeinsam mit vielen Freundinnen und Freunden in einen großen Reisebus gesetzt und dabei eine Spezial-Folge am Weg nach Klagenfurt aufgenommen. Ehemalige Geschäftsführer und Pressesprecher der Schwoazn spielen dabei genauso eine Rolle, wie ein weitgereister Fan aus Vorarlberg, ein Gipsfuß und eine flammende Rede des BlackFM-Honigdachses. Im Nachgang blicken Andi Terler und Frank Wonisch noch auf das Erlebte in Klagenfurt zurück und blicken voller Vorfreude auf das was kommt – vor allem beim großen BlackFM-100er am 7. Mai.

Nervenaufreibende Endspielwochen durchlebt der SK Sturm gerade. Nach dem packenden Remis bei den Dosen geht es direkt weiter mit der Neuauflage des Cup-Finalduells gegen Rapid. Das BlackFM-Trio Pelitz, Terler und Wonisch blickt nicht nur zurück auf das Titelduell in Salzburg, sondern auch voraus auf den Hit am Wörthersee und lässt dabei auch Co-Trainer und Chef-Einpeitscher Uwe Hölzl zu Wort kommen. Außerdem spricht Jürgen Säumel über den Status quo bei Sturm II, es gibt ein Update aus der Frauen Bundesliga und eine Vorschau auf den großen BlackFM 100er am 7. Mai.

Zum ersten Mal in der BlackFM-Historie haben unsere Gäste selbst ein Shoutout mitgebracht. Mariella El Sherif und Laura Krumböck kamen nämlich mit frisch unterschriebenen, neuen Verträgen und deshalb bestens gelaunt zu uns ins Studio – was man im Gespräch mit Michael Pelitz, Andi Terler und Frank Wonisch auch hört. Die Torfrau und die Torjägerin des SK Sturm erzählen in dieser Ausgabe nicht nur von ihren fußballerischen Anfängen mit Moritz Wels und Emanuel Aiwu, sie wissen auch, wie die bisherige Saison einzuschätzen ist und woran es dem Sturm-Fußball derzeit noch fehlt. Apropos. Auch beim Thema Infrastruktur und Umfang des neuen Trainingszentrums haben El Sherif und Krumböck eine klare Meinung. Wir hoffen sehr, dass die Veranwortlichen ihnen zuhören.

Bald heißt es wieder Cupfinale in Klagenfurt und wie schon voriges Jahr, haben es Sturm und Rapid ins Endspiel geschafft. Das bedeutet natürlich auch wieder ein Fanspektakel. Grund genug für uns, einmal beim ÖFB anzurufen und nachzufragen, ob man dort vielleicht dieses Mal bezüglich Pre- und After-Show ein wenig mehr auf die Klubs und ihre Fangruppen eingehen möchte. Geschäftsführer Bernhard Neuhold hat uns dazu Auskunft gegeben. Damit es überhaupt zu diesem Finale kommen konnte, musste Sturm im Halbfinale in einem denkwürdigen Spiel Red Bull aus dem Bewerb werfen. Darauf und auf den darauffolgenden Heimsieg gegen den rosa LASK, haben wir mit Cheftrainer Christian Ilzer zurückgeblickt. Der Coach gibt außerdem Einblicke in seinen Kader, insbesondere die Personalia Otar Kiteishvili und Niklas Geyrhofer waren dabei Thema. Was ein HMLD-Wert ist, wissen wir jetzt übrigens auch. Ein kurzer Blick auf die „Zweier“ und das Remis gegen Bregenz rundet diesen Querpass ab.

BlackFM bittet zur Nachbetrachtung des am Ende bitteren Schlagerspiels gegen das Dosenkonstrukt. Was könnten Frustmonster mit dem Rot-Lauf zu tun haben, was bedeutet die Niederlage für die Moral des Teams und wozu existiert eigentlich der Senat 1 der Bundesliga?  Andi Terler und Jürgen Pucher arbeiten die Partie gemeinsam auf und haben dabei die Einschätzungen von Sportchef Andi Schicker sowie einen aktuellen Kommentar von Frank Wonisch im Gepäck. Außerdem: Wie beurteilt Jürgen Säumel die Frühjahrs-Entwicklung der Zweier und wie sieht der Rückkehr-Plan von Jakob Jantscher aus Hongkong aus? Die beiden Sturm-Legenden geben im Querpass ausführlich Auskunft.

Und wieder grüßt das Stadion. Aktuell dreht sich das Grazer Infrastrukturdrama um Sicherheitsmaßnahmen in Liebenau, die durch den Aufstieg des zweiten Grazer Klubs in die Bundesliga notwendig sein werden. Und wie fast schon zu erwarten, wurde auch dieses wichtige Thema von der Stadtpolitik wieder mit einer an Verve grenzenden Unprofessionalität angegangen. Ein vertraulicher Maßnahmenkatalog wurde an eine Gratiszeitung geleakt, das Büro des Finanzstadtrates richtet daraufhin den Klubs über dasselbe Medium aus, ohne finanziellen Beitrag der Mieter würde das sicher nicht gemacht werden und überhaupt hätte man das ganze Thema ja nur wegen der „aggressiven“ Anhänger.

Wir versuchen im Gegensatz dazu einen sachlichen Zugang und haben einen Rundruf nach Graz-Messendorf und in die Grazer Politbüros gestartet.

Thomas Tebbich erreichen wir überrascht, dass das Thema Stadionsicherheit eine öffentliche Debatte wurde, obwohl das anders vereinbart war.

Stefan Herzog, Büroleiter von Stadtrat Manfred Eber, haben wir gefragt, was hooligansichere Toiletten im Auswärtssektor oder moderne Notausgänge mit den Vorfällen beim letzten Grazer Derby zu tun haben.

Von ÖVP-Sportstadtrat Kurt Hohensinner wollten wir wissen, wie er zu den Versäumnissen der Ära Siegfried Nagl steht und wo er sich aktuell als Oppositionspolitiker in der Causa positioniert.

Mit dem grünen Gemeinderat Karl Dreisiebner haben wir uns über Sicherheitstüren in Mietwohnungen und die steirische Dimension des Grazer Fußballs ausgetauscht.

Von allen politischen Vertretern wollten wir schließlich noch ihre aktuelle Einschätzung zur „2-Stadien-Lösung“ einholen und welche Szenarien dabei im Moment gewünscht oder möglich sind und wann da wieder etwas weitergehen wird. Reminder: Es gibt ein aufrechtes Bekenntnis der Stadtregierung, eine solche Lösung anzustreben.

Warnhinweis der Redaktion: Das Anhören dieses Podcasts kann bei Fußballfans zu unerwarteten Schmerzen und plötzlich eintretender depressiver Verstimmung führen.

Ende Februar hat der SK Sturm bei der Generalversammlung den Vorstand für die nächsten vier Jahre gewählt. Einer der Neuen im obersten Vereinsgremium ist der Grazer Stefan Stücklschweiger. Zum Klub gekommen auf Initiative von Oliver Parfi, ein Auskenner in den Bereichen Marketing, Startups und Innovation sowie Blackys-Fan seit nahezu 30 Jahren. Grund genug, diesen Herrn gleich zu Beginn seiner „Amtszeit“ ins Studio zu bitten. Wir wollten wissen, wie seine Geschichte mit dem SK Sturm geschrieben worden ist, was seine Pläne und Ideen für die nächsten vier Jahre sind und wo er bei seiner Tätigkeit als Vorstand ansetzen möchte. Stücklschweiger beschreibt die Potenziale, die er für Sturm sieht, erklärt, wie er es mit Benchmarks und Vorbildern hält und dass er sich in erster Linie als „Enabler“ und Sparring Partner für die Leute in Messendorf sieht. An der „Stadionfrage“ kamen wir natürlich ebenso wenig vorbei, wie an der Gretchenfrage „Investorengeld“. Außerdem: wie verhält es sich mit der Dialektik Traditionsverein und Innovation, wo kann A.I. im Fußball abseits der Spielanalyse eine Rolle spielen und wo im Stadion schaut Stücklschweiger Sturmspiele an?

 

Jürgen Pucher war beim kleinen Derby im trostlosen Wr. Neustadt und sah chancenlose junge Schwoaze, aber auch vereinzelte Lichtblicke. Trotzdem lässt Andi Schicker mittlerweile durchklingen, dass man sehr auf grobe Lizenzprobleme der Konkurrenz hofft, um die Klasse in der 2. Liga halten zu können. Dafür klingt der Sportchef auf Nachfrage zu Seedy Jatta äußerst positiv, auch wenn das Blitz-Comeback des Stürmers nach seinem Syndesmosebandriss uns immer noch unglaublich vorkommt. Enttäuscht schlichen am Wochenende leider die Sturm Damen nach dem 0:3 im Cup gegen die Austria vom Feld. Andi Terler war vor Ort und hat mit Sargon Duran und Neuzugang Rachel Avant über die Partie und das bevorstehende Liga-Frühjahr gesprochen. Und als Bonus lässt Einser-Kapitän Stefan Hierländer auch noch den vergangenen Heim-Europacupabend gegen Lille samt besonderer Stimmung Revue passieren.