Andreas Terler

Die Schwoazn in Europa, shalalalalala! So schallte es am Dienstagabend durch den Tynecastle Park zu Edinburgh. Sturm hat ein erstes großes Saisonziel erreicht und ist bei den Hearts souverän in die 3. CL-Qualirunde eingezogen. Die BlackFM-Doppelconference, bestehend aus Michael Pelitz und Andi Terler, ist hörbar angetan von der Frühform der Schwoazn, bei denen einige Spieler bemerkenswerte Leistungen abgeliefert haben. Jetzt heißt es aber: Willkommen im Ligaalltag und statt einer magischen Europacup-Nacht in Schottland steht heißer Sommernachmittag im leeren Tivoli vor der Tür. Wie die Lage der Liga generell aussieht und wie sich der österreichische Fußball spielerisch, aber auch finanziell entwickeln könnte, darüber hat sich Jürgen Pucher ausführlich mit LAOLA1-Chefredakteur Harald Prantl unterhalten, der auch seine Expertise zur 2. Liga mit uns geteilt hat. Der Startschuss fällt am kommenden Wochenende auch für die SK Sturm Graz Frauen, die nach diversen Zu- und Abgängen runderneuert in die neue Spielzeit gehen. Sportchef Michael Erlitz erklärt im Interview, wie die spielerische Ausrichtung des Teams von Tode Djakovic aussehen soll und warum man vor allem von den Neuzugängen in der Offensive einiges erwarten darf. Rundherum gibt es, abgesehen von der prächtigen Jingleuntermalung des Head of Sound bei BlackFM, die eine oder andere nennenswerte News, unter anderem fiel Sturm wieder einmal bei der „Tabelle der anderen Art“ der VdF ziemlich durch. Was Sturm selbst dazu sagt? Hört selbst.

Einer hat einen neuen Job abseits des Spielfeldes, einer ist die neue Stimme in Liebenau und der dritte unterstützt Fußballer, wenn sie sich mit ihren Vereinen überwerfen. Mit allen Dreien haben wir heute für diese Ausgabe 210 ein Interview geführt.

Gernot Baumgartner von der VdF (Vereinigung der Fußballer) hat Andreas Terler erzählt, warum er im Fall Emanuel Aiwu aktiv geworden ist und den Spieler dabei unterstützt hat, wieder am Mannschaftstraining in Graz teilnehmen zu dürfen. Es war ein Gespräch über Kollektivverträge, Diskriminierung und vor allem Kommunikation. Baumgartner spart dabei nicht mit Kritik am Verhalten des SK Sturm in dieser Causa und zieht einen Vergleich, den man durchaus als Seitenhieb auf die aktuell handelnden Personen bezeichnen kann.

Dennis Buchrieser ist die neue Voice of Liebenau. Der Südsteirer, der wirklich in Sturm-Bettwäsche geschlafen hat, hat sich im Casting für die Nachfolge von Thomas Seidl gegen 60 andere Bewerber:innen durchgesetzt und hat im Spiel gegen Hearts of Midlothian seinen ersten Einsatz in dieser Saison. Er stekllt sich in dieser Ausgabe vor, erzählt Jürgen Pucher, wie er den Stadionsprecher anlegen will, und verrät uns auch, was er von seinem Vorbild Lucky Krentl mit auf den Weg genommen hat.

Und der Kapitän bleibt an Bord. Stefan Hierländer berichtet bei BlackFM über seinen neuen Vertrag mit den Schwoazn nach der aktiven Karriere. Wir blicken aber auch noch einmal kurz zurück, auf seinen emotionalen Abschied in Liebenau und resümieren seine Fußballerkarriere. Hierli erzählt außerdem, was er neben seiner Rolle als Assistenztrainer bei Sturm II noch so angehen wird in der kommenden Saison, war er sich als Ziele gesetzt hat und wir haben nachgefragt, wie er den Zustand der Geschäftsstelle in Messendorf nach dem großen Umbruch vor eineinhalb Jahren aktuell aufgestellt sieht.

Und schließlich haben wir am Beginn dieser Volume 210 auch noch einmal auf das verunglückte dritte Trikot zurückgeblickt und bei Sturm nachgefragt, wie man nun damit umgehen möchte. Und am Ende der Sendung blicken wir freilich noch nach vorne auf den kommenden Dienstag und die wichtige Partie in der Champions Legau-Quali. Das alles hat eine von Station Voice Michael Pelitz moderierte Sendung in Überlänge produziert. Wir wünschen viel Vergnügen mit mehr als zwei Stunden BlackFM.

 

Alles neu macht Sturm Zwei. Oder Jakomini 09, wie wir zu sagen pflegen. Die Zweitliga-Vertretung der Schwoazn steckt mitten in der Vorbereitung und nimmt diese mit einem gänzlich veränderten Kader in Angriff. Der Fokus liegt, auch aus Spargründen, wieder stärker auf Talenten aus der eigenen Akademie. Gleichzeitig haben Spieler, die man einst aus dem Ausland geholt hat, den Verein verlassen. Wie das alles zum Erfolg, sprich Klassenerhalt, führen soll? Das haben wir in dieser Ausgabe Cheftrainer Christoph Wurm gefragt, der nicht nur einen Kaderumbruch zu bewältigen hat, sondern sein Team auch künftig, analog zur Einser, mit Dreierkette aufs Feld schicken wird. Dafür bekommt er prominente Verstärkung in seinem Trainerteam in Form von Sturm-Legende Stefan Hierländer, wie wir berichten können. Einige Wellen schlugen die Aussagen von Thomas Tebbich in unserer vorletzten Ausgabe. Das Kollektiv 1909 stellte einiges infrage, was der Geschäftsführer Wirtschaft so bei uns im Podcast erzählt hat. Auch Kritik an den Aussagen zu den Beflockungskosten riss nicht ab und nicht zuletzt war da auch schon wieder was beim Crowdfunding in Puntigam. Und wäre das nicht schon genug, haben Lena Hernach, Jürgen Pucher und Andi Terler auch noch einen randvollen Nachrichtenüberblick für euch. Causa Aiwu, ausbleibende Testspiel-Streams und das bevorstehende Ende der Bezeichnung Sturm Damen inklusive. Aber hört selbst.

 

 

 

Zurück aus der kurzen Sommerpause melden wir uns mit einem Themenkomplex, der uns und viele von euch schon länger beschäftigt. Das Angebot in Sachen Merchandising bei Sturm lässt nämlich zu wünschen übrig. Zumindest ist das der Eindruck, der sich in den vergangenen Wochen und Monaten aus vielen Rückmeldungen aus der BlackFM-Community ergeben hat. Seien es plumpe KI-Designs, mangelhafte Materialqualität, hohe Preise oder schlicht die mangelnde Verfügbarkeit von Produkten – die Bandbreite der Kritik war groß. Deshalb gab es für diese Ausgabe die Möglichkeit, uns via Sprachnachricht direkt eure Erfahrungen zu den Themen Merchandising, Ticketing und Co. mitzuteilen. Ein Angebot, das zahlreich in Anspruch genommen worden ist, vielen Dank dafür! Mit diesen, euren Eindrücken hat Jürgen Pucher dann bei Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich angerufen, um die angesprochenen Themen und Kritikpunkte gemeinsam zu erörtern. Dabei erfahren wir unter anderem, dass Sturm für die kommende Saison gleich drei exklusiv gestaltete Nike-Trikots erhalten wird, die geschätzte Urban-Stripes-Linie ausgebaut werden soll und dass Tebbich beim Crowdfunding in Puntigam trotz des aktuell deutlichen Rückstands auf das Ziel weiterhin optimistisch bleibt. Die eine oder andere Frage blieb allerdings auch nach dem Interview in der Diskussion bei Michael Pelitz, Andi Terler und Frank Wonisch offen. Aber hört selbst!

Zwei Spiele noch, dann wissen wir, wo der SK Sturm am Ende dieser außergewöhnlichen Bundesliga-Saison ins Ziel kommt. Einer, der seit Jahresbeginn im Trainerteam daran arbeitet, die Mannschaft Stück für Stück zu verbessern, war diesmal unser Gast. Christoph Witamwas erzählt im Gespräch mit Andi Terler und Frank Wonisch nicht nur von seinen fußballerischen Anfängen im Südburgenland und einer frühen Entscheidung für eine Trainerlaufbahn, er blickt auch zurück auf die besondere Zeit als Co-Trainer im Frauen-Nationalteam und bei der U17-WM in Katar. Der Ruf von Sturm bzw. Fabio Ingolitsch hat ihn damals auf der Skipiste erreicht und dann ist alles ganz schnell gegangen und schon saß er im Zug von Wien nach Graz. Bei Sturm arbeitet er als Co-Trainer jetzt unter anderem sehr intensiv mit dem Verhalten der Kette und überhaupt ging es dann tief hinein in die taktische Detailarbeit. Welche Spieler-Entwicklung Witamwas in den letzten Monaten am meisten beeindruckt hat, wer den besten Schmäh in der Sturm-Kabine hat und warum ein Foto von ihm im Büro der Medienabteilung hängt – all das und mehr erfährst du in dieser randvollen Ausgabe.

Wir sind wieder aufgetreten. Gediegene Club 2-Atmosphäre gepaart mit Industrial Chic und ein Farbkonzept wie es passender nicht sein hätte können, bildeten in der Grazer Leonhardstraße den Rahmen für unsere diesmalige Show vor Publikum. Niemand geringerer als Sturm-Sportchef Michael Parensen gab uns die Ehre und nahm in unserer Mitte Platz.

BlackFM war in Vollbesetzung vor Ort, das Trio Pelitz-Pucher-Terler saß mit dem Gast am Podium, Frank Wonisch huschte als rasender Reporter durchs Publikum und unsere Bewegtbild-Chefin Lena Hernach fing alles ein, was an diesem Abend richtig und wichtig war. Die Unterhaltung mit Parensen spannte schließlich den Bogen von der nicht ganz leichten Zeit im Winter, über seine Gedanken zum laufenden Finish der heurigen Meisterschaft bis hin zu seinen Ideen und Vorstellungen für die zukünftige Ausrichtung der Schwoazn am und neben dem Feld.

Ein offenes Gespräch bot interessante Einblick für die anwesenden Sturmfans und hatte auch den einen oder anderen „Aha-Effekt“ zu bieten. Beispiele gefällig? Bei Sturm beginnt etwa gerade ein Prozess, der den Fußball der Grazer in Zukunft langsam aber sicher in eine neue Richtung lenken soll. Der von vielen schon abgeschriebene Stürmer Rory Wilson ist durchaus über den Sommer hinaus ein Thema für Parensen. Und der Sportchef ließ wissen, wieso er es ein Stück weit als despektierlich empfindet, wenn man den Gewinn der heurigen Meisterschaft aufgrund des Liganiveaus weniger hoch einschätzen würde.

Wie er die Rolle der Kurve sieht, was man von Benjamin Schunk lernen kann und einiges andere mehr hat uns Michael Parensen auch noch ins Mikrofon gesprochen. Schließlich sind wir sogar noch bei der Sinnfrage gelandet. Ein Abend vollgepackt mit Sturm-Insides. Am Ende möchten wir uns noch für euer wieder einmal sehr zahlreiches Erscheinen zu unserer Live-Show bei euch bedanken. Wir waren und sind begeistert. Für jene, die es am Donnerstag nicht geschafft haben, gibt es hier und jetzt unser Gespräch mit Michael Parensen zum Nachhören.

Zurück vom Küniglberg und aus der Länderspielpause meldet sich BlackFM diesmal im Duo Pelitz-Terler, bevor es sportlich am Wochenende wieder ernst wird. Am Samstag geht es nämlich um nicht weniger als um den Einzug ins Cupfinale für das Frauen-Team des SK Sturm bei der Wiener Austria. Andi Terler hat aus diesem Anlass mit Anna Wirnsberger gesprochen, die zuletzt selbst für sie überraschend gut als Stürmerin funktioniert hat und die sich im Sommer nach sieben Jahren zur SGS Essen nach Deutschland verabschiedet. Von Deutschland auf Lese- und Diskussionsbesuch nach Graz gekommen ist dieser Tage hingegen Christoph Biermann. Der renommierte Autor, 11FREUNDE-Chefreporter und begnadete Fußball-Erzähler kam mit seinem jüngsten Werk „Die Tabelle lügt immer“ in die Stadtbibliothek im Zanklhof und diskutierte dort u.a. Sturm-Sportchef Michael Parensen über die Macht des Zufalls im Fußball. Grund genug, den BlackFM-Gast von Volume 150, erneut vor das Mikro zu holen und mit ihm über den Faktor Zufall, seine Beziehung zu Sturm und die Dünnhäutigkeit von Jürgen Klopp zu sprechen. Von Parensen gibt es außerdem zu erfahren, wie er die Testspielleistung gegen die Vienna bewertet, wie es um Rory Wilsons Einsatzchancen steht und wie es um Otar Kiteishvilis Oberschenkel bestellt ist.

Ein Fanliebling ist zurück in Graz. Seit Jänner trägt Jusuf Gazibegovic wieder schwarz-weiß und deshalb war es höchste Zeit, ihn ins BlackFM-Studio einzuladen. Andi Terler und Frank Wonisch blicken mit Gazi zurück auf seine Entwicklung und die des SK Sturm in den vergangenen Jahren und erfahren dabei unter anderem von einem schmerzhaften Aufeinandertreffen mit seinem jetzigen Cheftrainer Fabio Ingolitsch. Er spricht über das Erreichen des großen Ziels der Meisterschaft 2024, die Schwierigkeiten danach, den Traum Champions League und seinen Schritt nach Köln, wo er unter dem aktuellen Trainer Lukas Kwasniok relativ abrupt am Abstellgleis gelandet ist. Als Leihspieler bei Sturm will er dafür jetzt wieder seine gewohnten Tugenden auf den Platz bringen. Einsatz und Leidenschaft, gepaart mit der nötigen Portion Humor, die auch in diesem Gespräch nicht zu kurz kommt. Diese Tugenden braucht es auch, damit aus dem Umbruch eine weitere Erfolgsgeschichte in Graz werden kann. Nach einer intensiven Aussprache als Folge der 0:1-Niederlage unlängst in Tirol und der längsten Videoanalyse seiner Karriere sieht Gazi Sturm jedenfalls auf dem richtigen Weg.

Ist es tatsächlich passiert? Gibt es für die ewige Causa Liebenau eine Lösungsmöglichkeit am Horizont? Nach dem jüngsten Treffen zwischen Fußballklubs und Stadtpolitik sieht es fast so aus.

Die Stadt Graz und das Land Steiermark bauen, Sturm und GAK betreiben – das ist die Kurzfassung des am Tisch liegenden Vorschlags. Mit 60-70 Millionen Euro öffentlichem Geld soll das bewerkstelligt werden. Wir haben einen Rundruf bei Politik, Kleine Zeitung und Sturm gemacht, um herauszufinden, wie alle Beteiligten das jetzt einschätzen. Wo könnte es noch Probleme geben, was ist mit dieser Summe jetzt möglich und ob der Landeshauptmann eh mitmacht, waren unter anderem die Fragen, die wir gestellt haben. Telefonleitungs-Line-up: Karl Dreisiebner, Daniela Schlüsselberger, Gerald Winter-Pölsler, Elke Kahr und Christian Jauk.

Und der Ball rollt auch wieder. Wir haben noch einmal nach Rotterdam, ins De Kuip, zurückgeblickt und die 0:3-Niederlage der Schwoazn in der Europa League gegen Feyenoord eingeordnet. Was haben wir gesehen? Ein bisschen frischen Schwung, ein vielversprechendes Debüt und viele alte Probleme. Nicht zuletzt fand in dieser Volume 186 von BlackFM das erste große Comeback dieses noch jungen Kalenderjahres statt. Wir wünschen viel Vergnügen.

Ein letztes Mal in diesem Kalenderjahr schicken wir euch eine Ausgabe von BlackFM in die gestressten Vorweihnachtsohren. Und zwar unsere liebste Podcast-Tradition: Die Vergabe der BlackFM-Awards für das das abgelaufene Jahr in Schwarz-Weiß. Bevor wir – wie immer mit unseren liebsten Podcastfreunden von Spielfrei, der Fußballpodcast – zur Tat geschritten sind, mussten wir aber natürlich auch ein Auge auf die aktuellen Entwicklungen in Messendorf werfen. Wo hapert es denn überall und wie soll die verfahrene Situation in der sportlichen Leitung denn nun gelöst werden? Wir haben unsere gesammelten Gedanken für euch dazu aufgenommen. Und die haben es in sich. Danach ging es aber hinein, in den Gala-Modus. Wer waren die besten Spielerinnen und Spieler, wer hat sich im Coaching hervorgetan, was war der beste oder wichtigste Moment in der Kurve, was war eigentlich der größte Schas in 2025 und freilich die Frage aller Fragen: Wer wurde Blacky des Jahres? Ohne zu viel vorwegzunehmen: Unsere wie immer basisdemokratische Entscheidungsfindung brachte in der Diskussion durchaus die eine oder andere Überraschung hervor. Weiters in dieser Sendung: Kontroversielles über den Tee als Getränk, eine Laudatio, Max Headroom aus dem Laptop und am Ende die gesammelten Weihnachtswünsche unserer illustren Runde an den SK Sturm. Also, lasst den Adventtrubel beiseite, nehmt euch 2:30 Zeit und hört euch das an.