Der SK Sturm geht als Bundesliga-Spitzenreiter in die Länderspielpause und in dieser ist wieder einmal Zeit, sich einem größeren Thema abseits des aktuellen Profi-Fußballs zu widmen. Deshalb war Thomas Raffl zu Gast bei BlackFM, seines Zeichens sportlicher Leiter im Sturm-Nachwuchs für den Altersbereich U8 bis U14. Michael Pelitz, Andreas Terler und Frank Wonisch haben mit ihm darüber gesprochen, wie man bei den Schwoazn als Fußballerin und Fußballer durchstarten kann, was er von der vieldiskutierten ÖFB-Reform im Nachwuchs hält und wie er mit Eltern und dem Thema Scouting bei den Jüngsten umgeht. Als jemand, der Moritz Wels und Leon Grgic seit Kindesalter kennt, hat ihn das BlackFM-Trio natürlich auch dazu befragt, welche Perspektiven er für den Eigenbau bei Sturm sieht. Womit wir am Ende doch wieder bei den Profis gelandet sind. Wer sich die Nachwuchs-Spielform Funino ansehen will, kann das hier tun: https://youtu.be/IQv4v57Vrc8?si=sEMQwxHEYOYFQjdA
Der Querpass in dieser Woche geht besonders weit, nämlich über Fortaleza und Gleisdorf bis nach Częstochowa. Elena Kössler erzählt im BlackFM-Interview mit Andi Terler davon, wie sie sich im Nachwuchs in Tirol gegen Burschen durchgesetzt hat und dann zur ersten Europäerin wurde, die in Brasiliens höchster Spielklasse ein Tor erzielen konnte. Außerdem zieht sie eine erste Bilanz über ihren Start in Graz und blickt auf das große Schlagerspiel am Freitag gegen St. Pölten, das in Messendorf stattfinden wird. Warum das so ist, erklärt Sportchef Michi Erlitz. Große Steine vom Herzen fiel allen beim Team von Jakomini 09, auch Sturm II genannt, nach dem wilden ersten Saisonsieg gegen Amstetten. Wir diskutieren darüber, was dieser Erfolg jetzt auslösen könnte. Und schließlich gibt es einen großen Schwerpunkt zu Sturms Europa-League-Gegner Raków Częstochowa. Frank Wonisch hat sich wieder einmal schlau gemacht und weiß, was unsere „Schwoazn“ da für ein Gegner erwartet. Die perfekte Spielvorbereitung also.
Querpass Nummer 3 aka Volume 76 von BlackFM ist da. Und die Sendung ist randvoll mit Themen aus dem Sturmuniversum. Wir waren bei den Damen in der Gruabn gegen die Austria und haben dabei eine sehr stark aus ihrer Verletzungspause zurückgekehrte Andrea Glibo gesehen. Das 4:1 gegen die Wienerinnen hatte in der Sturm-Heimat auch wieder einen würdigen Rahmen mit an die 1.000 Besucher*innen auf der Holztribüne. Das Bundesligaspitzenspiel der Herren gegen Red Bull würde allein eine Sendung füllen können. Packendes 2:2, Kiteishvili-Traumtor, die umstrittene Bastion Nord Pyro-Show und dann noch der Schiedsrichter – bei uns gibt es alles Wesentliche dazu kompakt im Rückblick. Sehr kompakt fällt dieses Mal auch der Blick auf die „Zweier“ aus, dazu aber demnächst wieder mehr. Und dann ist ja am Donnerstag auch schon Europacup. Im Vorfeld der Partie gegen den Sporting Clube de Portugal haben wir in Lissabon angerufen und mit einem Sporting-Insider gesprochen. Last but not least gibt es da noch das Grazer Fußball-Dauerleiden Stadion. Zu diesem Thema wurden wir beim Finanzstadtrat Manfred Eber vorstellig, um uns seine Sicht der Dinge zur Causa anzuhören. Ein Gespräch, das eher keine Medizin gegen unser Leiden war. Aber hört selbst im neuen Querpass.
Fast alles ist neu, bei den SK Sturm Damen kurz vor dem Start in die Saison 2023/24. Aus der One-Man-Show Mario Karner wurde ein Trio. Karner ist jetzt gesamtverantwortlicher technischer Direktor, Helmut Degen ist für die Administration zuständig und unser diesmaliger Gast, Michael Erlitz, ist neuer sportlicher Leiter beim Vizemeister der Frauen-Bundesliga. Und nicht zuletzt wurde mit Sargon Duran ein neuer Trainer verpflichtet, der sich gleich selbst in dieser Ausgabe vorstellt. Mit dem neuen Sportchef haben wir die Neuausrichtung im Team, die kurz- und mittelfristigen Zielsetzungen und nicht zuletzt den doch großen Umbruch im schwoazn Damenkader besprochen. Da lief in letzter Zeit auch nicht alles ganz rund. So hat etwa das Urgestein Anna Malle den Klub nach acht Jahren im Unfrieden verlassen. Ein Streit ums liebe Geld und mangelnde Wertschätzung waren die Gründe für ihren Abgang. Wir haben mit Malle vor der Sendung gesprochen und Michael Erlitz mit ihren Aussagen konfrontiert. Im Zuge dieser Thematik haben wir mit unserem Gast den Stellenwert des Frauenfußballs generell und die Möglichkeiten zur Verbesserung desselben diskutiert. Wer sich kurz vor dem Ligastart am Samstag in der Gruabn (!) einen umfassenden Überblick zum Status Quo bei den Sturm Damen machen will, ist hier genau richtig!
Nach dem Live-Abenteuer hat uns der Studioalltag wieder. Und wir melden uns aus ebendiesem gleich mit einer Premiere. BlackFM Volume 72 ist zugleich die erste Folge unseres neuen Formats „Querpass“. Es tut sich immer viel rund um Sturm, oft auch Dinge, die wir in unseren regulären Sendungen nicht immer ausführlich genug besprechen können. Außerdem ist es uns wichtig, nicht immer nur die „Einser“ vor den Vorhang zu holen. Auch die zweite Mannschaft und die Damen sollen ausreichend Platz bekommen. Und es gibt immer wieder Dauerthemen, aktuell zum Beispiel das Thema Stadion. Um all das regelmäßig und für euch aufzubereiten, melden wir uns ab- sofort zwei Mal im Monat mit einem „Querpass“, wo sich das BlackFM-Team diese oben genannten Bälle zuspielt und verwertet. Es gibt also heute für euch eine Rückschau auf die Spiele gegen PSV, eine ausführliche Analyse des Saisonstarts der „Zweier“ inkl. Interview mit Coach Thomas Hösele und eine Vorschau auf den anstehenden Saisonstart der Damen mit einer Ankündigung in eigener Sache. Einen ausführlichen Sidestep machen wir zum Thema Stadion, wo wir versucht haben die aktuellen Entwicklungen kompakt zusammenzufassen und einzuschätzen. Viel Spaß also, bei dieser Premiere des BlackFM-Querpass.
Der Fußball-Alltag hat uns wieder und BlackFM ging aus diesem Grund nach fast zwei Jahren wieder einmal live vor Publikum auf Sendung.
Im feinen Innenhof der Galerie Zimmermann Kratochwill haben wir vor über 200 Schwoazn jene beiden Herren begrüßen dürfen, die seit nunmehr über drei Jahren für die sportlichen Geschicke beim SK Sturm so erfolgreich verantwortlich sind.
Mit Cheftrainer Christian Ilzer und Geschäftsführer Sport Andreas Schicker hat BlackFM in voller Personalstärke inklusive Frank Wonisch am Publikums-Mikrofon die wichtigsten Themen rund um den SK Sturm zum Saisonbeginn 2023/24 besprochen. Von den bisherigen Eindrücken in Cup und Meisterschaft über bisherige und vor allem noch mögliche Transfers bis hin zum Dauerthema Stadion.
Wir haben erfahren, dass Namen auf der Stürmer-Einkaufsliste nicht nur gestrichen, sondern auch wieder aufgenommen werden können, wie Max Johnston wirklich ausgesprochen wird und warum der Schotte schon jetzt positiv überrascht hat. Hörbar frustriert und genervt besprach Sturms Sportchef hingegen das Thema Infrastruktur und richtete dabei sehr deutliche Worte an die Stadt Graz und ihre Verantwortlichen. Wenigstens durften sich alle Beteiligten am Ende noch etwas wünschen.
Mehr als drei Jahrzehnte Sturmgeschichte erfüllten das Studio für Volume 70 von BlackFM. Niemand geringerer als Sturmlegende und Ehrenkapitän Günther Neukirchner beehrte uns mit seinem Besuch. Und der hätte uns eigentlich gar nicht gebraucht. Die Aufnahme startet und Neukirchner erzählt über seinen Klub. Er tut das ungefiltert und ohne Scheu, auch harte Worte zu finden, dort wo es notwendig ist. Andreas Terler, Frank Wonisch und Jürgen Pucher waren auch anwesend und durften ab und an das eine oder andere Stichwort einbringen, um den nächsten Geschichtenblock des Gastes einzuleiten. Den Rest der Zeit lauschten sie andächtig. Neukirchner redet viel, er holt aus, wird dabei aber nie langweilig. Man spürt seine Leidenschaft für seinen Klub, dem er immer treu geblieben ist. Er spannt den Bogen über seine Zeit als Spieler, seine Anfänge als Trainer und wir enden bei seinem aktuellen Job im Trainerteam von Sturm. Neukirchner erzählt, dass er Ivica Osim mehr oder weniger alles zu verdanken hat, dass er zu Beginn als Trainer „grottenschlecht“ gewesen sei, dass nicht immer die talentiertesten Spieler die sind, die am weitesten kommen und dass er den Wechsel von Moritz Wels zur Austria nicht verstehen kann. Den Grund dafür und noch vieles mehr gibt es für euch in dieser Folge. Es war „Sturm pur“.
Die Liga macht Pause, Zeit also für den Saisonrückblick. „Sturm12“ haben wir diesen genannt und weil wir den letztjährigen für gut befunden haben, lag es auf der Hand, den gleichen Gast auch für die Rückschau 2022/23 einzuladen. Sturm-Stadionsprecher und Radiomoderator Thomas Seidl war wieder bei uns und er befand seinen Aufenthalt im Studio als „extrem kurzweilig“. In Anlehnung an ein gemeinhin bekanntes Fanprojekt der 2010er-Jahre, sind wir die abgelaufene Sturmsaison in 12 Teilen durchgegangen. BlackFM lief erstmals mit Viererkette auf und gemeinsam mit Seidl spielten wir uns durch den Europacup 2022, die neuralgischen Partien in Liga und Cup und übten den Doppelpass zu den prägenden Protagonisten der letzten Spielzeit. Und wir wagten den Ausblick zu dem, was kommen könnte. Was darf man nach so einer herausragenden Saison überhaupt noch erwarten? Wer wird noch da sein und wer zieht weiter? Thomas Seidl hat in der kommende Saison für Sturm übrigens nichts geringeres vorgesehen, als den Gewinn der Conference League. Ihr seht, mit Fortdauer der Sendung gab es keine Hemmungen mehr. Wer außerdem auf Diskussionskultur, Zurückhaltung oder kurz-prägnante Antworten wert legt, ist dieses Mal hier falsch. Wir erreichten ungehemmte, epische BlackFM-Rekordsendungslänge. Hört nach, ob zurecht!
Volume 67 fand mitten im Kampf um die Meisterschaft statt und zu Gast war niemand geringerer als der Turm in dieser Schlacht. Der Abwehrchef der Schwoazn, Gregory Wüthrich, gab uns die Ehre und brachte die so typische Schweizer Gelassenheit ins Studio. Reflektiert ließ er den Cuptitel Revue passieren, wusste natürlich sofort Bescheid, wer schon wieder keinen Titel eingefahren hat und strahlt eine sehr positive Energie für die entscheidenden Spiele in der Liga aus. Wüthrich spricht über seinen Werdegang in der Schweiz bei YB Bern, die wichtige Rolle seiner Mutter und wie sehr ihn seine langwierigen Verletzungen aus der Bahn geworfen haben. Bevor er zu Sturm gekommen ist, war er in Perth, Australien, was für ihn so etwas wie eine Regenerationszeit war. Die heimische Liga schätzt er mittlerweile stärker ein als jene bei den westlichen Nachbarn und auch sein aktueller Trainer Chris Ilzer steht für ihn über dem bei YB Bern sehr erfolgreichen Adi Hütter. Hört euch diese Ausgabe Nummer 67 von BlackFM mit einem außergewöhnlich netten eidgenössischen Zeitgenossen an. Wie immer lohnt es sich.
Umstritten ist noch ein Hilfsausdruck, will man das Stimmungsbild rund um die Bundesligaschiedsrichter und insbesondere den Video Assistant Referee in den letzten Wochen einfangen. Grund genug, einen dieser oft diskutierten Herren zu uns ins Studio einzuladen und sich auf die Suche nach der anderen Seite der VARheit zu begeben. FIFA-Referee Christian-Petru Ciochirca ist dieser Einladung nachgekommen und hat uns sehr persönliche Einblicke in seine Arbeit als Spielleiter gegeben. Wie läuft die Arbeit eines Schiris am Feld oder vor dem Bildschirm konkret ab, was sind besonders schwierige Momente oder auch Personen, mit denen man umgehen muss, und wie kommt man überhaupt dazu, sich für ein Leben als Schiedsrichter zu entscheiden? Unser Gast deutet außerdem an, dass ein professionelles Schiedsrichterwesen dazu beitragen würde, den einen oder anderen Fehler zu vermeiden. Eine immer professioneller werdende Liga brauche über kurz oder lang Profi-Referees. Der Humor kam bei all dem auch nicht zu kurz. Ciochirca ließ uns wissen, dass „putz dich“ oder „schleich dich“ noch nicht ausreichend schlechtes Benehmen für eine gelbe Karte darstellen und er war mit einem recht bildhaften Vergleich zur Stelle, wie sich ein On-Field Review für einen Schiedsrichter anfühlt. Das und vieles mehr gibt es in Vol #65 von BlackFM zu hören. Wie immer: es lohnt sich.
