Ist es tatsächlich passiert? Gibt es für die ewige Causa Liebenau eine Lösungsmöglichkeit am Horizont? Nach dem jüngsten Treffen zwischen Fußballklubs und Stadtpolitik sieht es fast so aus.
Die Stadt Graz und das Land Steiermark bauen, Sturm und GAK betreiben – das ist die Kurzfassung des am Tisch liegenden Vorschlags. Mit 60-70 Millionen Euro öffentlichem Geld soll das bewerkstelligt werden. Wir haben einen Rundruf bei Politik, Kleine Zeitung und Sturm gemacht, um herauszufinden, wie alle Beteiligten das jetzt einschätzen. Wo könnte es noch Probleme geben, was ist mit dieser Summe jetzt möglich und ob der Landeshauptmann eh mitmacht, waren unter anderem die Fragen, die wir gestellt haben. Telefonleitungs-Line-up: Karl Dreisiebner, Daniela Schlüsselberger, Gerald Winter-Pölsler, Elke Kahr und Christian Jauk.
Und der Ball rollt auch wieder. Wir haben noch einmal nach Rotterdam, ins De Kuip, zurückgeblickt und die 0:3-Niederlage der Schwoazn in der Europa League gegen Feyenoord eingeordnet. Was haben wir gesehen? Ein bisschen frischen Schwung, ein vielversprechendes Debüt und viele alte Probleme. Nicht zuletzt fand in dieser Volume 186 von BlackFM das erste große Comeback dieses noch jungen Kalenderjahres statt. Wir wünschen viel Vergnügen.
Und immer wieder grüßt das Stadion. Dieses Mal hätten wir eine Bürgermeisterin im Angebot, die innerhalb einer Woche zum Thema zwei komplett konträr gelagerte Schlagzeilen produziert hat, einen Sturm-Vorstoß hinsichtlich Betreiberkonzept und einen beleidigten Stadtrivalen, der plötzlich vielleicht doch irgendwo ein Geld gefunden hat. Das alles gehört freilich ein wenig eingeordnet. Wir haben also zum Telefon gegriffen und einmal durchgerufen.
Und zwar beim Grünen-Klubchef Karl Dreisiebner, bei Bügermeisterin Elke Kahr herself und beim Sturm-Präsidenten Christian Jauk. Von ihnen allen wollten wir wissen, wo wir denn jetzt in der Stadionfrage stehen, was die nächsten Schritte sein werden und wie lange denn das alles wieder dauern wird. Ob in den letzten Tagen immer alle an denselben Gesprächen teilgenommen haben, bleibt ein Stück weit ungeklärt. Aber urteilt selbst.
Ein bisschen gekickt wurde in Schwarz-Weiß trotz Länderspielpause auch noch. Die Sturm Frauen mussten dabei nach fünf Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage hinnehmen. Wir blicken zurück auf das 0:2 in Messendorf gegen Altach. Dann hätten wir noch einen Rückblick auf die Länderspieleinsätze der Sturmkicker anzubieten. Unter denen tummelt sich sogar ein potenzieller Weltmeister. Und nicht zuletzt blicken wir schon ein bisschen voraus nach Schottland und das anstehende Europacup-Highlight gegen Celtic Glasgow. Randvoll, wie immer, dieser Querpass. Wir wünschen bestes Hörvergnügen.
Jetzt ist schon wieder was passiert. Beim Stadion nämlich. Die Bürgermeisterin hat sich am Wochenende überlegt, sie sagt wieder einmal eine Planung im Alleingang ab. Das Geld könne man nicht erfinden, deshalb werde Liebenau nur saniert und nicht umgebaut. Elke Kahr hat damit so gut wie alle involvierten Personen vor den Kopf gestoßen, wir versuchen gemeinsam mit Gerald Winter-Pölsler von der Kleinen Zeitung eine Einordnung dieses Paukenschlags.
Fußball gespielt wurde aber auch noch, und in Schwarz-Weiß durchwegs erfolgreich. Wir blicken auf den Erfolgslauf der Sturm Frauen, die zuletzt die SPG BW Linz / Union Kleinmünchen gleich 4:0 abfertigten, und haben uns dazu mit Torjägerin Zala Kuštrin unterhalten. Unter anderem in diesem Gespräch zu erfahren: Wie hilft Karate beim Fußball spielen.
Die Zweier hat endlich ihren ersten Sieg eingespielt. Im Kellerderby gegen Bregenz behielt Jakomini 09 mit 3:1 die Oberhand. Was der Sieg für das Team bedeutet, wie es ihm in seiner neuen Rolle so geht und was die Zukunft bringen könnte, haben wir mit Sturm II-Co-Trainer Jakob Jantscher besprochen.
Und die Einser behielt mit zwei späten Toren in Altach die Oberhand, nahm drei Punkte mit nach Graz und setzte sich trotz eines Spiels weniger an die Tabellenspitze. So kann man eine Länderspielpause ohne weiteres beginnen. Wir schauen noch einmal auf dieses Spiel und haben in Vorarlberg so einiges gesehen, was in die richtige Richtung geht. Wo es noch hakt, ist uns auch nicht entgangen und in welchen Mannschaftsteilen es im weiteren Herbst, so alle gesund von ihren Nationalteams zurückkehren, eher viel Verkehr geben könnte, kam auch noch zur Sprache.
