Frank Wonisch

Eine turbulente Transferzeit liegt hinter uns und es bleiben Fragen offen. Mit Jeyland Mitchell und Maurice Malone hat der SK Sturm zwei neue Spieler verpflichtet, aber reicht das? Und sind das auch die richtigen Spieler? Darüber diskutieren Jürgen Pucher, Andi Terler und Frank Wonisch in dieser Ausgabe. Zu aktuellen Kaderthemen und dem vergangenen Derby kommt außerdem Co-Trainer Sargon Duran zu Wort. Apropos Derby. Da gilt es ein mediales Thema aufzuarbeiten, nämlich die äußerst tendenziöse und klickgetriebene Berichterstattung der Kleinen Zeitung, auf die nicht nur das Kollektiv 1909 sondern auch der SK Sturm selbst in einer Aussendung deutlich reagiert. Und während die Sturm-Frauen auswärts bei der Vienna ein fulminantes 5:3 bejubeln durften, hatte die Zweier erneut nichts zu feiern. All das und ein Ausblick auf das große BlackFM-Jubiläum am kommenden Mittwoch gibt es in diesem randvollen Querpass zu hören.

In dieser Episode war einiges los:
• Champions League Quali: Wir sprechen über das bittere Ausscheiden und werfen den Blick nach vorne – wie geht es nun weiter?
• Transfers: Das Dauerthema rund um mögliche Verstärkungen und Abgänge wird eingeordnet.
• Europa League: Wir diskutieren potenzielle Gegner und Chancen.
• Damenfußball: Das knappe 1:2 gegen St. Pölten wird gemeinsam mit Sportchef Michi Erlitz analysiert – inklusive Einschätzung der Neuzugänge.
• Zweier-Mannschaft: Das ernüchternde Ergebnis beleuchten Lena und Social-Media-Größe @speckk0pf – und stellen fest: Hier gibt’s noch einiges zu tun.

All das – und noch mehr – hört ihr in der aktuellen Ausgabe von BlackFM.
Jetzt im gut sortierten Podcast-Handel!

Europa League Projected Pots (Stand Donnerstagfrüh): https://x.com/footrankings/status/1960810522892493182?s=46

 

Mit einem überzeugenden 4:1-Erfolg beim LASK setzen die Sturm-Frauen gleich zum Start ein klares Zeichen. Früh dominant, effizient im Abschluss – ein Auftakt nach Maß. Warum dieser Sieg dennoch nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen ist, besprechen wir im Podcast. Trotz zweimaligem Rückstand holt Sturm Graz II ein 2:2 beim technisch starken FC Liefering. Die Defensive bleibt ein Thema, doch der Einsatz und die Comeback-Qualität waren bemerkenswert. Unsere Einschätzung zur Leistung und Entwicklung des Teams hört ihr bei uns. Früher Schock, dann klare Reaktion: Mit 3:1 siegt Sturm bei Aufsteiger Ried. Kiteishvili zeigt einmal mehr seine Klasse, und auch spielerisch macht der Auftritt Mut. Was der Sieg für die bevorstehenden Aufgaben bedeutet, erfahrt ihr wie immer bei BlackFM. In die Intensivbetrachtung unseres Champions-League-Quali-Gegners Bodø/Glimt sind wir auch gegangen – gemeinsam mit dem norwegischen Journalisten und Podcaster Freddy Toresen. Hört euch den Part an – ihr erfahrt extrem viel Wissenswertes über unsere Gegner aus erster Hand, im charmantesten Norweger-Englisch.

Graz ist nur schwarz-weiß! Daran haben die SK Sturm Graz Damen vergangenen Freitag bei den rötlichen Nachbarinnen keinen Zweifel gelassen. Das freut nicht nur Das BlackFM-Trio Lena Hernach, Andi Terler und Frank Wonisch, sondern auch Trainer Tode Djakovic, der nach dem 5:0 im Derby und vor dem Ligastart in Linz per Telefoninterview zu Gast ist. Mit einer unnötigen Niederlage ging hingegen der Sonntag zu Ende. Sturm unterlag Rapid mit 1:2 und hat dabei mit der Chancenverwertung und der Restverteidigung zu kämpfen, wie Sportchef Michael Parensen erklärt. Der Geschäftsführer der Schwoazn gibt im ausführlichen Interview Einblick ins aktuelle Transfergeschehen, muss zugeben, dass sich manche Dinge in diesem Sommer nicht so ergeben haben, wie erhofft und dass vor dem CL-Playoff wohl eher keine Verstärkung mehr zu erwarten ist. Bisherige Angebote für potenzielle Abgänge wie William Bøving blieben zudem unter den Erwartungen. Bis zum 5. September ist aber noch Zeit, um den Kader zu finalisieren und einen Neuner und möglicherweise auch noch einen Abwehr-Turm zu finden.

Zurück von der Schicker-Alm hat uns der Fußball-Alltag wieder. Der SK Sturm ist zurück im Training, hat seine Vorbereitung gestartet und somit kommt die ganze Maschinerie wieder in Gang. Gerüchte, Transfers, neue Spieler, neue Menschen im Trainerteam und so weiter und so fort. Da bietet sich ein Querpass an. Und für diesen haben wir uns ganz ausführlich mit Thomas Tebbich unterhalten. Der Geschäftsführer Wirtschaft bilanziert die vergangene Saison, erzählt, wie er die Meisterfeier am Stadionvorplatz rückblickend betrachtet, warum Nike keine Meister-Shirts liefern kann und wie es mit den diversen Infrastruktur-Projekten läuft. Und dann steht auch noch fest: Der Kapitän bleibt wieder da! Stefan Hierländer hat sein Arbeitspapier um eine Spielzeit verlängert und geht damit in seine 10. Saison beim SK Sturm. Aus diesem Anlass haben wir ihn nach den Beweggründen für eine Verlängerung gefragt und welchen Umbruch er in den kommenden Wochen im Kader erwartet.

BlackFM war wieder einmal unterwegs. Diesmal zu einem ganz besonderen Auswärtsspiel. In der Sommerpause ging es nach Oberaich, genauer gesagt zum steirischen Rückzugsort eines alten Bekannten beim SK Sturm – Andi Schicker. In der Hütte des ehemaligen Sportchefs der Schwoazn haben wir die abgelaufene Saison aus seiner Sicht Revue passieren lassen. Er erzählt wie es war, als er dem Ruf nach Hoffenheim („um Himmels willen“ – Zitat Christoph Biermann) gefolgt ist. Oder als er Christian Jauk angerufen hat, um mit Chris Ilzer zu reden, um diesen aus Graz loszueisen. Wir reden mit ihm darüber, wie gespannt er das Meisterschaftsfinale des SK Sturm irgendwo am Meer vor Korfu verfolgt hat und er sagt, dass für ihn durch den erneuten Titelgewinn das Projekt in Graz erst so richtig abgeschlossen war. Und Schicker gibt Einblicke in die sportlichen Turbulenzen in Hoffenheim, spricht über die Unruheherde im Kraichgau und den Umbruch, der jetzt bevorsteht. Man bekommt das Gefühl, dass die Arbeit bei der TSG erst jetzt so richtig losgeht. Aber auch, dass der SK Sturm Andi Schicker immer noch am Herzen liegt. Aber hört selbst.

Das war sie, die Saison 2024/25 der Österreichischen Fußballbundesliga. Und der Meister heißt wie schon in der letzten Spielzeit SK Sturm Graz. Die Schwoazn sind somit hochoffiziell Serienmeister, Anlass genug einmal genauer in den Rückspiegel zu schauen. Wie ging er eigentlich, der Spielfilm dieser abgelaufenen Meisterschaft? Was waren die wegweisenden Momente, wo waren die Highlights und an welchen Punkten hätte die ganze Geschichte auch schiefgehen können? Das Trio Pucher-Terler-Wonisch schaut sich in dieser Ausgabe 155 von BlackFM diese Retrospektive gemeinsam mit euch an. Und wir haben auch euch zu Wort kommen lassen. Wir präsentieren in dieser Sendung eine Auswahl an Einsendungen eurer Gedanken, die ihr uns über die Speakpipe zukommen habt lassen. Einen Blick auf die wichtigsten Daten, Zahlen und Fakten zum Sturm-Kader haben wir auch zusammengestellt und wir werfen einen Blick in die Zukunft, die da heißen wird „Umbruchsommer“. Leider darf auch eines nicht unerwähnt bleiben: Die von einigen Nebengeräuschen belastete Meisterfeier am Stadionvorplatz. Das alles zusammen – ihr ahnt es schon – hat eine gewisse Überlänge erzeugt. Wir meinen, es lohnt sich!

Here we go again. Der Mai neigt sich dem Ende zu und Sturm steht vor einem Endspiel. Wie im Vorjahr kommt es in der Bundesliga auf die letzte Runde an. Bevor es soweit ist, lässt das Trio Pucher-Terler-Wonisch den missglückten Sturm auf Hütteldorf Revue passieren und freut sich über einen Korrespondentenbericht aus Wien des Kollegen Pelitz. Damit sie nicht allein dem Spiel entgegenfiebern müssen, wurden wieder die aus Volume #146 bekannten Almost-Famous-Sturmfans und Black-FM-Allstars angerufen, um ihre Stimmungslage kurz vor dem großen Showdown gegen den WAC einzuholen. Zu hören sind: Stefan Becker-Adelmann, Michael Fiala, Roli Gratzer, Heri Hahn, Thomas Hofer, Elke Murlasits, Paul Pizzera, Willi Schlögl und Markus Zottler. Es geht um „permanentes Leiden”, den Kampf um den Titel als Sturm-Tradition, aber auch um die Schönheit dieser Stimmung – sind es doch genau solche Spiele, für die wir den Fußball so lieben. Ein Sidestep zu den Informationen rund um mögliche Feierlichkeiten nach dem Spiel am Samstag darf in dieser Episode allerdings auch nicht fehlen. Die Entscheidung, nicht den Hauptplatz, sondern den Stadionvorplatz zu nutzen, sorgt nämlich durchaus für kontroverse Diskussionen. So gilt am Ende das Motto: Ois für die Schwoazn! Und alle nach Liebenau!

Warum Rheinländer und Steirer ein „good match“ sind, wie man einen Kader umbaut, wie es um Chancen für junge Spieler steht, wieso es viele gute Wege in den Profifußball gibt … und natürlich wie das Meisterjahr in Leverkusen war und warum Xabi Alonso das „perfekte Paket“ ist. All das und noch viel mehr haben Michael Pelitz und Frank Wonisch mit Benjamin Schunk, dem amtierenden „Technischen Direktor“ der Schwoazn besprochen. Spannende Einblicke in die Transferphilosophie des SK Sturm und in Schunks Masterthese mit dem Titel: „Anforderungen an ein Organisations- und Kommunikationskonzept für ein internationales Nachwuchs-Scouting eines Fußball-Erstligaclubs aus einer der europäischen Top-5-Ligen“ inklusive.

 

Wer sich dieser Tage gefragt hat, was in Österreich alles geht, der hat vom ÖFB in Sachen Aufsichtsratsboss-Findung eine bemerkenswerte Antwort erhalten. Es pröllt also demnächst im Fußballbund, dafür kann sich Christian Jauk weiter ganz dem SK Sturm widmen. Davon ausgehend widmet sich das BlackFM-Trio Pucher-Terler-Wonisch in diesem Querpass den Präsentationen und Wortspenden in Sachen Infrastruktur, bevor es ans sportlich Eingemachte geht. Für Peter Kiedl rückte ein Bundesliga-Einsatz zuletzt immer näher. Wir haben ihn gefragt, warum es bei ihm in dieser Saison so gut läuft. Genauso gut in Schuss ist William Bøving, der im BlackFM-Interview verspricht, sich voll auf Sturm zu konzentrieren, auch wenn im Sommer wohl das Ausland lockt. Dazu herrscht auch schon gespannte Vorfreude auf den Auftritt der Sturm Frauen Ende April in Liebenau, davor geht es aber gleich einmal in der Meisterrunde gegen die Vienna los. All das und mehr gibt es hier in bewährter Querpass-Länge.