Mehr oder weniger direkt von der Cup-Pleite in Altach kam Neo-Sturmcoach Fabio Ingolitsch ins BlackFM-Studio. Mit im Gepäck hatte er die Information, dass sowohl Tomi Horvat als auch Tim Oermann den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen werden. Was das jetzt bedeutet, haben wir freilich gleich zu Beginn mit dem Trainer besprochen. Sturm ist im Umbruch, das Geld ist knapp und die Entwicklung von Potenzialspielern steht ab sofort doppelt unterstrichen im Vordergrund, war da zu erfahren. Neben dem Sportlichen sind wir auch dem Werdegang des Übungsleiters auf den Grund gegangen. Wieso er schon extrem früh die Trainerlaufbahn eingeschlagen hat, warum er Red Bull nach sieben Jahren verlassen hat und dass es ihn eigentlich langfristig in die Schweiz hätte ziehen können, erfährt das BlackFM-Trio Michael Pelitz, Jürgen Pucher und Andreas Terler dazu im Laufe der Sendung. Weiters im Angebot dieser Folge 188 unseres Podcasts: Sturm und Altach, wo sind die Unterschiede? Wieso passt Fabio Ingolitsch gut nach Graz? Welchen zusätzlichen Stürmertyp wünscht sich Ingolitsch ganz dringend und wieso Neuzugang Gizo Mamageishvili bei seinem ersten Spiel in Liebenau große Augen gemacht hat. Das alles und noch mehr gibt es in für euch heute in Fußballspiellänge. Wer Fabio Ingolitsch bis dato nicht gut kannte, dem kann hier geholfen werden. Viel Vergnügen.
Es geht wieder los. Sturm steht – neuer Trainer inklusive – wieder im Training und bereitet sich im spanischen Marbella ohne Schnee und Eis auf die bald kommenden Aufgaben in Europa, im Cup und in der Liga vor. Und auch BlackFM startet hiermit ins Jahr 2026. Wir tun das zunächst mit einem Schulterblick und schauen noch einmal auf die letzten Wochen des abgelaufenen Jahres zurück. Und die waren eher unangenehm. Für Jürgen Säumel, für Michael Parensen, für viele Fans und auch für uns. Die zunehmende Polarisierung im „Machtkampf“ zwischen dem mittlerweile Ex-Trainer und dem Sportchef hat im Umfeld ihre Spuren hinterlassen und auch wir blieben für unseren Umgang damit nicht von Kritik verschont.
Welche Vorwürfe an uns waren gerechtfertig, wie gilt es zukünftig die Balance zwischen Tonalität und inhaltlich zutreffender Kritik zu finden, was nehmen wir als Team aus dieser zugespitzten Situation mit und was hat das alles mit einer stetig wachsenden Community zu tun, waren die Fragen, die wir uns in diesem Jahresauftakt selbst gestellt haben. In diese Gemengelage hinein, haben wir auch gleich unsere Eindrücke zum Prozess der Trainerbestellung einfließen lassen.
Und nicht zuletzt mussten wir natürlich eine erste Runde dazu machen, was wir denn nun davon halten, dass Fabio Ingolitsch aus Altach nach Graz gewechselt ist. Bevor er Anfang Februar zu uns ins Studio kommen wird, haben wir uns darüber ausgetauscht, welche Erwartungen man an ihn haben darf, wo potenzielle Hürden für ihn sein könnten und was es zur Zusammenstellung seines Trainerteams zu sagen gibt. Und einen Ausblick auf das anstehenden BlackFM-Jahr haben wir auch noch untergebracht. Wir freuen uns darauf. Wir hoffen, ihr auch!
Busfahrt Nummer drei führte zum ersten Sieg in der Königsklasse. Die BlackFM-Reisegruppe war wieder unterwegs über die Pack und versorgt euch wie immer von unterwegs mit Vor- und Nachbesprechung zum fünften Auftritt von Sturm in der Champions League. Ohne den erkrankten Andreas Terler, bespricht das Trio Wonisch-Pelitz-Pucher die wichtigsten Facts zum Gegner und natürlich gibt es auch ordentlich Interaktion mit den Fellow Busreisenden. Die Trainerfrage spielt dabei eine Rolle und freilich haben wir erneut ein wenig das Fachwissen unserer Gesprächspartner zum Klub aus Katalonien getestet – mit weitaus besseren Ergebnissen als noch beim letzten Mal. Einige BlackFM-Schals wurden im Anschluss als Preise verteilt. Die Rückfahrt und der obligatorische Nachschuss waren dann geprägt von der Freude und der Erleichterung über das erste Anschreiben der Schwoazn in diesem Bewerb. Frank Wonisch hält fest: Wir haben die Punkte geholt, die wir uns in Dortmund verdient haben. Nicht verdient hat sich Sturm ungelenke Feierauftritte der Vereinsspitze am Rasen. Aber das ist eine andere Geschichte. Viel Spaß mit Canal Büs, Ausgabe drei.
Wir starten mit einer neuen Ausgabe des „Querpass“ in den BlackFM-September. Dieses Mal gibt es für euch ein Follow-up zur sehr kontroversiell aufgenommenen Ausgabe 73 mit Damen-Sportchef Michael Erlitz. Wir sprechen dazu mit dem Gesamtverantwortlichen bei den SK Sturm Damen, Mario Karner, um den „Fall Anna Malle“ noch einmal aufzurollen. Zur Gruabn als mögliche Dauer-Heimat für die Ladies in Black haben wir ihn bei dieser Gelegenheit auch gleich befragt. Außerdem werfen wir einen Blick zu den schwarz-weißen „Remiskönigen“ in Liga Zwa, lassen die turbulente Transferzeit bei der „Einser“ noch einmal Revue passieren und eine erste BlackFM-Einschätzung zur EL-Gruppe hätten wir auch noch zu bieten. Und wir haben in den Hongkonger Taifun angerufen, um mit Jakob Jantscher über seine neue Heimat und alles was dort wichtig ist zu sprechen. Dichtes Programm also in diesem Querpass, es lohnt sich.
Es war wieder Zeit für einen Almost Famous Sturmfan. Dieses Mal hatten wir mitten in den unfassbaren SPÖ-Turbulenzen einen Sturmfan am Mikrofon, der in Zeiten wie diesen mehrmals am Tag am Bildschirm zu sehen ist. Niemand geringerer als Politikberater Thomas Hofer hat zu sich ins Büro gebeten, um uns dort für Volume #68 sein Leben als Schwoazer zu beschreiben. Das begann in Judenburg und Hofer kann sich nicht an die Zeit seines Daseins erinnern, in der er nicht Sturmfan war. Er pendelte jeden zweiten Samstag nach Graz in die Gruabn und er sammelte später sogar in der Obersteiermark Unterschriften gegen den Auszug aus der legendären Heimstätte. Die hat er dann Hannes Kartnig ins Büro gebracht, mit überschaubarem Erfolg. Heute begleitet ihn bereits sein Sohn ins Stadion, mit dem er zwar noch nicht in der Kurve steht, aber sie versuchen so nah dran wie möglich zu sein. Hört ein Gespräch über Politik und Fußball, wie Hofer die Entwicklung von Sturm in den letzten Jahren sieht und warum er schweren Herzens Red Bull besser als den GAK findet.
Wir haben zum Dinner gebeten. Und zwar nicht zu irgendeinem Abendessen, sondern zum Captain’s Dinner. Michi Wankerl hat uns dazu das Extrazimmer in seiner Gerüchteküche hübsch hergerichtet. Es war also alles angerichtet, für Sturm-Spielführer Stefan Hierländer, unserem Gast in Volume #64 von BlackFM. In diesem speziellen Rahmen ging es um den aktuellen Zustand der Schwoazn aus der Perspektive des Kapitäns, der gerade seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat. Neben seinen Einschätzungen zur Meisterschaft und dem bevorstehenden Cup-Halbfinale, haben wir auch ein wenig ausgeholt und seine mittlerweile schon fast sieben Jahre in Graz Revue passieren lassen. Außerdem kennen wir jetzt Hierländers Standpunkt in der Stadiondebatte, wir wissen wie wichtig aus seiner Sicht seiner Sicht die Chemie in einer Mannschaft ist und wir haben erfahren, warum Sturms Rückennummer 25 seinerzeit mit „Herrn Rangnick“ aneinandergeraten ist. Drei Gänge und ein kleines Betthupferl später, ließ Hierländer uns zum Schluss wissen: „Eines kann ich verspreche, es wird noch ein paar Jahre Hierländer in Schwarz-Weiß geben.“ In diesem Sinne: Wir empfehlen, sich das anzuhören.
Nach einer unendlich langen Winterpause geht es wieder los. Am Freitag trifft Sturm im Cup-Clash of Civilizations auf Red Bull. Viel ist passiert in diesem Winter, nicht zuletzt wird wohl ein neuer Goalie das schwarz-weiße Tor hüten. Grund genug uns alle Entwicklungen der letzten Zeit im Detail anzuschauen. Dazu haben wir uns mit Andreas Terler einen alten Freund und Sturm-Auskenner eingeladen. Wir reden über die Transferzeit, den Zustand des Kaders und ob nicht Sturm schon wieder ein bisschen zu sehr „abhebt“. An der Causa Prima „Siebenhandl“ kamen wir dabei natürlich ebensowenig vorbei, wie an der Erwartungshaltung vor dem Cup-Spiel und der Frühhrssaison im allgemeinen. Es wurde eine umfassende Bestandsanalyse der Blackys kurz vor dem Rückrundenstart. Lustig war’s auch. Hört euch das an.
Und wieder ist ein Jahr herum. Wie immer, wenn sich der Kalender dem Ende zuneigt, bitten wir unsere Freunde von „Spielfrei – der Fußballpodcast“ zum Stelldichein. Unseren eingeplanten Stargast Oliver Pelzl, der diese Teilnahme bei Schwoaze Helfen ersteigert hat, legte leider die aktuelle Grippewelle flach. Wir empfehlen deshalb an dieser Stelle wärmstens einen Besuch in seiner boozEmbassy (www.boozembassy.com), wo es allerfeinstes Hochprozentiges zu erstehen gibt.
Gesund und munter waren hingegen Alex Stegisch und Stefan Adelmann von Spielfrei beim heurigen Jahresabschluss nicht weniger als die Geburtshelfer einer Weltpremiere. Wir vergeben erstmals die „BlackFM Awards“ in elf Kategorien. Neben einem gewohnt pointierten Rückblick auf das Sturm-Jahr, gibt es heuer diese Awards für die herausragenden Personen am und abseits des Feldes sowie für ganz besondere Momente in Schwarz-Weiß 2022. Und damit es nicht zu einfach war, haben wir diese nicht vorab bestimmt, sondern basisdemokratisch in der Sendung geboren. Die eine oder andere Überraschung war dabei, uns hat das sehr viel Spaß gemacht, wir hoffen euch gefällt es auch.
Der Herbstdurchgang ist beendet, Sportchef Andreas Schicker hat seinen Vertrag gerade bis 2026 verlängert und Coach Christian Ilzer mit seinem ganzen Team bis 2025. Zeit für einen Winterpausentee mit der sportlichen Leitung des SK Sturm. Wir blicken zurück auf die nicht gerade ereignisarmen letzten Monate, wir besprechen die Entwicklung des Kaders und was sich in diesem eventuell bewegen könnte und wir werfen einen Blick auf die geplanten Investments, die durch die Transfererlöse möglich geworden sind. Sidesteps gibt es außerdem zu den Schiedsrichtern in Österreich, Professionalisierungsmaßnahmen wie der Einbindung einer Ernährungsberaterin oder dem Umstand, dass Sturm auch zukünftig auf das Geld aus dem Österreichtopf verzichten wird. Nicht zuletzt war, wie immer in dieser Runde, auch Platz für Nerdstuff (schnelle Sechs und ein Proseminar über Halbfeldflanken), schöne Bildsprache („Die Ritterburg gibt es noch immer, nur haben wir inzwischen eine Schiene daneben verlegt“) und Ungewöhnliches, wie die Meinung des Sportchefs zu Monogamie und die Machtspiele, die der Trainer gerne mag. Wir erreichten epische Länge, es musste sein!
Er ist der beste Belgier, den Sturm je hatte und er macht ganz aktuell auch wieder Musik. Grund genug, Jan-Pieter Martens zu Volume 59 von BlackFM vor das Mikro zu holen. Das hat dieses Mal leider Zicken gemacht und wir hatten mehr Tonprobleme als Jan-Pieter Tore gegen den GAK geschossen hat. Also einige. Bis hin zum Ende der Sendung, wo dann gar nichts mehr ging – die letzten Minuten fehlen leider ganz. Wir haben das mit einer erklärenden Abmoderation gelöst. Wir entschuldigen uns bei euch und beim Gast dafür. Davor haben wir über Martens „Schritt ins Schwarze“ im November 1997 geredet, wo er spätnachts gleich am Klavier im Theatercafe gelandet ist. Später hat er auch Saxofon mit Gili Prilasnig gespielt, Franco Foda würde er in einer Boyband verorten und wenn er auf Männerbeine beim Fußball schaut, denkt er noch immer jedes Mal an „Herrn Osim“. Und wir haben natürlich über seine Spiele für Sturm geredet, insbesondere über seine Tore gegen den GAK. Das erste beim Hallenturnier in Liebenau, das wichtigste im Meisterschaftsfinale 1999, erzielt zwischen zwei Sessions im Aufnahmestudio. Von der folgenden CD hat ihm Handballer Prilasnig gleich einmal 100 Stück abgekauft. Fazit: Außer dem Ton war alles recht lustig.
