In dieser Episode war einiges los:
• Champions League Quali: Wir sprechen über das bittere Ausscheiden und werfen den Blick nach vorne – wie geht es nun weiter?
• Transfers: Das Dauerthema rund um mögliche Verstärkungen und Abgänge wird eingeordnet.
• Europa League: Wir diskutieren potenzielle Gegner und Chancen.
• Damenfußball: Das knappe 1:2 gegen St. Pölten wird gemeinsam mit Sportchef Michi Erlitz analysiert – inklusive Einschätzung der Neuzugänge.
• Zweier-Mannschaft: Das ernüchternde Ergebnis beleuchten Lena und Social-Media-Größe @speckk0pf – und stellen fest: Hier gibt’s noch einiges zu tun.
All das – und noch mehr – hört ihr in der aktuellen Ausgabe von BlackFM.
Jetzt im gut sortierten Podcast-Handel!
Europa League Projected Pots (Stand Donnerstagfrüh): https://x.com/footrankings/status/1960810522892493182?s=46
Hans Dampf in allen Gassen, das beschreibt Martin Ehrenreichs heutige Rolle bei Sturm wohl am besten. Bevor er aber Teammanager bei den Schwoazn wurde, war da ja noch seine Spielerkarriere. Die „Sturmlegende“ wurde Meister und Cupsieger und zog, Einser und Zweier zusammengezählt, 223 Mal das Dress unseres Vereins über. Wir kamen nicht umhin, dazu ein wenig in Erinnerung zu schwelgen. Geschichten dazu gab es von „Örli“ freilich genug. Wir hätten da eine lackierte Jogginghose, einen vergessenen Meisterteller und einen etwas geschwächten Fanklub-Capo im Taxi im Angebot. Ehrenreich beendete seine Profi-Karriere freiwillig ein Jahr vor Vertragsende, wechselte zuerst ins Marketing des Klubs, brillierte als „Schwarzfahrer“ und ist mittlerweile seit vielen Jahren Teammanager der ersten Mannschaft. Was es da alles zu tun gibt, hat uns live auf Sendung dann doch eher sprachlos zurückgelassen. Und er macht das bei Sturm als One-Man-Show. Dass er dabei oft an seine Grenzen stößt und das nur mit sehr viel Liebe zum Verein machbar ist, hat bis dato trotzdem nicht dazu geführt, dass ein paar Euro für eine Unterstützung lockergemacht wurden. Seine gute Laune und Lockerheit scheint Martin Ehrenreich aber kaum einmal zu verlieren. Wir haben uns außerdem noch über den Musikgeschmack der aktuellen Spielergeneration unterhalten, die ihm den Aufenthalt in der Kabine mitunter erschwert. Und darüber, was er in seiner spärlichen Freizeit so anstellt und sind dabei auf sein ambivalentes Verhältnis zur Gartenarbeit gestoßen. Aber auch Jakob Jantscher würde nur so tun, als kenne er sich mit Apfelbäumen aus, hält Ehrenreich fest. Natürlich haben wir auch über die Entwicklungen seit dem Umbruch im Herbst gesprochen, was das alles mit sich brachte und wie er den Status Quo bei Sturm Anfang 2025 sieht. Wir sehen Martin Ehrenreich jedenfalls am 25. Mai am Grazer Hauptplatz, hieß es am Ende. Wir freuen uns und danken für das interessante und launige Gespräch.
Busfahrt Nummer drei führte zum ersten Sieg in der Königsklasse. Die BlackFM-Reisegruppe war wieder unterwegs über die Pack und versorgt euch wie immer von unterwegs mit Vor- und Nachbesprechung zum fünften Auftritt von Sturm in der Champions League. Ohne den erkrankten Andreas Terler, bespricht das Trio Wonisch-Pelitz-Pucher die wichtigsten Facts zum Gegner und natürlich gibt es auch ordentlich Interaktion mit den Fellow Busreisenden. Die Trainerfrage spielt dabei eine Rolle und freilich haben wir erneut ein wenig das Fachwissen unserer Gesprächspartner zum Klub aus Katalonien getestet – mit weitaus besseren Ergebnissen als noch beim letzten Mal. Einige BlackFM-Schals wurden im Anschluss als Preise verteilt. Die Rückfahrt und der obligatorische Nachschuss waren dann geprägt von der Freude und der Erleichterung über das erste Anschreiben der Schwoazn in diesem Bewerb. Frank Wonisch hält fest: Wir haben die Punkte geholt, die wir uns in Dortmund verdient haben. Nicht verdient hat sich Sturm ungelenke Feierauftritte der Vereinsspitze am Rasen. Aber das ist eine andere Geschichte. Viel Spaß mit Canal Büs, Ausgabe drei.
Und da war er wieder unterwegs, der BlackFM-Champions League-Bus nach Klagenfurt. Die Anreise zum nächsten „Heimspiel“ in der Königsklasse verlief trockener und schneller sowie ebenso kurzweilig wie schon die Fahrt zur Partie gegen Brügge. BlackFM in Vollbesetzung war natürlich unterwegs wieder sehr umtriebig. Neben der Einschätzung zum bevorstehenden Spiel gegen den portugiesischen Meister aus Lissabon, gab es vor der obligatorischen Einstimmungsrede von Reiseleiter Frank Wonisch auch noch ein wenig Spiel und Spaß im Bus. Jürgen Pucher versuchte sich als Champions League Quizmaster und testete das Wissen der Mitreisenden. Die Bilanz fällt durchwachsen aus, aber hört selbst. Gegen den Gegner Sporting Club do Portugal war dann erwartungsgemäß wenig zu holen, Sturm schlug sich aber wacker und wurde von einer diesmal bestens aufgelegten Nordkurve 90 Minuten lang lautstark unterstützt. Am Rückweg haben wir für euch freilich dann noch die Nachbetrachtung der Partie verarbeitet und die Herren Pelitz, Terler und Wonisch entkamen Quizmaster Pucher trotz der späten Stunde auch nicht.
Wir melden uns aus der Double-Jubel-Pause zurück. Und das mit einem randvoll bepackten Querpass. Andreas Terler und Jürgen Pucher analysieren die aktuellen Personalentwicklungen, vom Sportchef bis zum Kern-Buam, bei der Einser, besprechen die abgelaufene Saison der Damen und lassen Trainer Sargon Duran zu Wort kommen, der seinen Vertrag gerade erst bis 2026 verlängert hat. Ein Update dazu, wie es mit der Gruabn als fixe Heimstätte für sein Team aussieht, gibt es außerdem. Der Querpass blickt auch auf die „Zweier“, schnauft ob des mehr als glücklichen Verbleibs in Liga Zwa noch einmal durch und bespricht, was jetzt für die kommende Spielzeit zu tun ist. Und: Die Champions League der Einser bringt für Trainer Jürgen Säumel eine Zusatzaufgabe: die UEFA Youth League. Double hin oder her, der Sportklub Sturm Graz braucht noch immer eine Heimat. Einen Tag nach der Meisterfeier war wieder Stadionausschuss angesagt. Ein ziemlicher „Downer“ für die Sturmabordnung im Rathaus. Wieso er diese Sitzung – wieder einmal – frustriert verlassen hat, erzählt Präsident Christian Jauk. Wieso die beschlossenen Machbarkeitsstudien für das Stadionthema in Graz nur auf den ersten Blick eine Enttäuschung sind, erklärt die neue Vorsitzende des Gremiums, Daniela Schlüsselberger von der SPÖ. Was es an aktuellen Themen zu den Umbauten in Liebenau, der kommenden Champions League in Klagenfurt und dem neuen Trainingszentrum zu sagen gibt, runden diese erste Sendung nach dem großen Triumph ab.
Ende Februar hat der SK Sturm bei der Generalversammlung den Vorstand für die nächsten vier Jahre gewählt. Einer der Neuen im obersten Vereinsgremium ist der Grazer Stefan Stücklschweiger. Zum Klub gekommen auf Initiative von Oliver Parfi, ein Auskenner in den Bereichen Marketing, Startups und Innovation sowie Blackys-Fan seit nahezu 30 Jahren. Grund genug, diesen Herrn gleich zu Beginn seiner „Amtszeit“ ins Studio zu bitten. Wir wollten wissen, wie seine Geschichte mit dem SK Sturm geschrieben worden ist, was seine Pläne und Ideen für die nächsten vier Jahre sind und wo er bei seiner Tätigkeit als Vorstand ansetzen möchte. Stücklschweiger beschreibt die Potenziale, die er für Sturm sieht, erklärt, wie er es mit Benchmarks und Vorbildern hält und dass er sich in erster Linie als „Enabler“ und Sparring Partner für die Leute in Messendorf sieht. An der „Stadionfrage“ kamen wir natürlich ebenso wenig vorbei, wie an der Gretchenfrage „Investorengeld“. Außerdem: wie verhält es sich mit der Dialektik Traditionsverein und Innovation, wo kann A.I. im Fußball abseits der Spielanalyse eine Rolle spielen und wo im Stadion schaut Stücklschweiger Sturmspiele an?
Wir starten mit einer neuen Ausgabe des „Querpass“ in den BlackFM-September. Dieses Mal gibt es für euch ein Follow-up zur sehr kontroversiell aufgenommenen Ausgabe 73 mit Damen-Sportchef Michael Erlitz. Wir sprechen dazu mit dem Gesamtverantwortlichen bei den SK Sturm Damen, Mario Karner, um den „Fall Anna Malle“ noch einmal aufzurollen. Zur Gruabn als mögliche Dauer-Heimat für die Ladies in Black haben wir ihn bei dieser Gelegenheit auch gleich befragt. Außerdem werfen wir einen Blick zu den schwarz-weißen „Remiskönigen“ in Liga Zwa, lassen die turbulente Transferzeit bei der „Einser“ noch einmal Revue passieren und eine erste BlackFM-Einschätzung zur EL-Gruppe hätten wir auch noch zu bieten. Und wir haben in den Hongkonger Taifun angerufen, um mit Jakob Jantscher über seine neue Heimat und alles was dort wichtig ist zu sprechen. Dichtes Programm also in diesem Querpass, es lohnt sich.
Zum ersten Mal sitzen alle Parteien in der seit Jahren andauernden Grazer Stadiendebatte an einem öffentlichen Tisch und nicht hinter verschlossenen Rathaustüren. BlackFM hat in Volume 66 zum Stadiongipfel geladen.
In der Gigasport Lounge mit Blick auf die Mur und das Kunsthaus nahmen Michael Ehmann (SPÖ, Sprecher zum Thema Stadion der Grazer Regierungskoalition), Matthias Dielacher (Geschäftsführer GAK) und Thomas Tebbich (Geschäftsführer Wirtschaft SK Sturm) Platz. Wir haben in dieser Runde versucht, zu einem emotional sehr aufgeladenen, von vielen Missverständnissen und teilweise auch Unwissen getriebenen sowie medial oftmals verzerrten Thema Fakten zu schaffen.
Was ist der Stand der Dinge? Was wollen alle Beteiligten ganz konkret erreichen und wie sieht der Weg dorthin aus, waren die Fragen, die wir zu klären versuchten. Vorweg: Das ist uns nicht ganzheitlich gelungen, zu viele Fragezeichen schwirren in der Gemengelage noch durch die Gegend. Wo kann ein GAK-Stadion überhaupt hin? Wie realistisch ist eine Finanzierung? Und über all dem entstand ein Diskurs über die gesellschaftliche Relevanz einer „Sportstadt Graz“ und die damit verbundenen Benefits, die in den laufenden Diskussionen zur 2-Stadien-Lösung so gut wie gar nicht vorkommen. Nicht zuletzt sind wir noch einem Damoklesschwert auf den Grund gegangen, das über Liebenau und der kommenden Europacupsaison des SK Sturm hängt.
Aber hört selbst, diesen Versuch einer Annäherung zu dem was derzeit Sache ist, in der Grazer Stadionfrage.
Wir haben zum Dinner gebeten. Und zwar nicht zu irgendeinem Abendessen, sondern zum Captain’s Dinner. Michi Wankerl hat uns dazu das Extrazimmer in seiner Gerüchteküche hübsch hergerichtet. Es war also alles angerichtet, für Sturm-Spielführer Stefan Hierländer, unserem Gast in Volume #64 von BlackFM. In diesem speziellen Rahmen ging es um den aktuellen Zustand der Schwoazn aus der Perspektive des Kapitäns, der gerade seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat. Neben seinen Einschätzungen zur Meisterschaft und dem bevorstehenden Cup-Halbfinale, haben wir auch ein wenig ausgeholt und seine mittlerweile schon fast sieben Jahre in Graz Revue passieren lassen. Außerdem kennen wir jetzt Hierländers Standpunkt in der Stadiondebatte, wir wissen wie wichtig aus seiner Sicht seiner Sicht die Chemie in einer Mannschaft ist und wir haben erfahren, warum Sturms Rückennummer 25 seinerzeit mit „Herrn Rangnick“ aneinandergeraten ist. Drei Gänge und ein kleines Betthupferl später, ließ Hierländer uns zum Schluss wissen: „Eines kann ich verspreche, es wird noch ein paar Jahre Hierländer in Schwarz-Weiß geben.“ In diesem Sinne: Wir empfehlen, sich das anzuhören.
Der Herbstdurchgang ist beendet, Sportchef Andreas Schicker hat seinen Vertrag gerade bis 2026 verlängert und Coach Christian Ilzer mit seinem ganzen Team bis 2025. Zeit für einen Winterpausentee mit der sportlichen Leitung des SK Sturm. Wir blicken zurück auf die nicht gerade ereignisarmen letzten Monate, wir besprechen die Entwicklung des Kaders und was sich in diesem eventuell bewegen könnte und wir werfen einen Blick auf die geplanten Investments, die durch die Transfererlöse möglich geworden sind. Sidesteps gibt es außerdem zu den Schiedsrichtern in Österreich, Professionalisierungsmaßnahmen wie der Einbindung einer Ernährungsberaterin oder dem Umstand, dass Sturm auch zukünftig auf das Geld aus dem Österreichtopf verzichten wird. Nicht zuletzt war, wie immer in dieser Runde, auch Platz für Nerdstuff (schnelle Sechs und ein Proseminar über Halbfeldflanken), schöne Bildsprache („Die Ritterburg gibt es noch immer, nur haben wir inzwischen eine Schiene daneben verlegt“) und Ungewöhnliches, wie die Meinung des Sportchefs zu Monogamie und die Machtspiele, die der Trainer gerne mag. Wir erreichten epische Länge, es musste sein!
