Einer hat einen neuen Job abseits des Spielfeldes, einer ist die neue Stimme in Liebenau und der dritte unterstützt Fußballer, wenn sie sich mit ihren Vereinen überwerfen. Mit allen Dreien haben wir heute für diese Ausgabe 210 ein Interview geführt.
Gernot Baumgartner von der VdF (Vereinigung der Fußballer) hat Andreas Terler erzählt, warum er im Fall Emanuel Aiwu aktiv geworden ist und den Spieler dabei unterstützt hat, wieder am Mannschaftstraining in Graz teilnehmen zu dürfen. Es war ein Gespräch über Kollektivverträge, Diskriminierung und vor allem Kommunikation. Baumgartner spart dabei nicht mit Kritik am Verhalten des SK Sturm in dieser Causa und zieht einen Vergleich, den man durchaus als Seitenhieb auf die aktuell handelnden Personen bezeichnen kann.
Dennis Buchrieser ist die neue Voice of Liebenau. Der Südsteirer, der wirklich in Sturm-Bettwäsche geschlafen hat, hat sich im Casting für die Nachfolge von Thomas Seidl gegen 60 andere Bewerber:innen durchgesetzt und hat im Spiel gegen Hearts of Midlothian seinen ersten Einsatz in dieser Saison. Er stekllt sich in dieser Ausgabe vor, erzählt Jürgen Pucher, wie er den Stadionsprecher anlegen will, und verrät uns auch, was er von seinem Vorbild Lucky Krentl mit auf den Weg genommen hat.
Und der Kapitän bleibt an Bord. Stefan Hierländer berichtet bei BlackFM über seinen neuen Vertrag mit den Schwoazn nach der aktiven Karriere. Wir blicken aber auch noch einmal kurz zurück, auf seinen emotionalen Abschied in Liebenau und resümieren seine Fußballerkarriere. Hierli erzählt außerdem, was er neben seiner Rolle als Assistenztrainer bei Sturm II noch so angehen wird in der kommenden Saison, war er sich als Ziele gesetzt hat und wir haben nachgefragt, wie er den Zustand der Geschäftsstelle in Messendorf nach dem großen Umbruch vor eineinhalb Jahren aktuell aufgestellt sieht.
Und schließlich haben wir am Beginn dieser Volume 210 auch noch einmal auf das verunglückte dritte Trikot zurückgeblickt und bei Sturm nachgefragt, wie man nun damit umgehen möchte. Und am Ende der Sendung blicken wir freilich noch nach vorne auf den kommenden Dienstag und die wichtige Partie in der Champions Legau-Quali. Das alles hat eine von Station Voice Michael Pelitz moderierte Sendung in Überlänge produziert. Wir wünschen viel Vergnügen mit mehr als zwei Stunden BlackFM.
Die Liga macht Pause, Zeit also für den Saisonrückblick. „Sturm12“ haben wir diesen genannt und weil wir den letztjährigen für gut befunden haben, lag es auf der Hand, den gleichen Gast auch für die Rückschau 2022/23 einzuladen. Sturm-Stadionsprecher und Radiomoderator Thomas Seidl war wieder bei uns und er befand seinen Aufenthalt im Studio als „extrem kurzweilig“. In Anlehnung an ein gemeinhin bekanntes Fanprojekt der 2010er-Jahre, sind wir die abgelaufene Sturmsaison in 12 Teilen durchgegangen. BlackFM lief erstmals mit Viererkette auf und gemeinsam mit Seidl spielten wir uns durch den Europacup 2022, die neuralgischen Partien in Liga und Cup und übten den Doppelpass zu den prägenden Protagonisten der letzten Spielzeit. Und wir wagten den Ausblick zu dem, was kommen könnte. Was darf man nach so einer herausragenden Saison überhaupt noch erwarten? Wer wird noch da sein und wer zieht weiter? Thomas Seidl hat in der kommende Saison für Sturm übrigens nichts geringeres vorgesehen, als den Gewinn der Conference League. Ihr seht, mit Fortdauer der Sendung gab es keine Hemmungen mehr. Wer außerdem auf Diskussionskultur, Zurückhaltung oder kurz-prägnante Antworten wert legt, ist dieses Mal hier falsch. Wir erreichten ungehemmte, epische BlackFM-Rekordsendungslänge. Hört nach, ob zurecht!
Wir haben eine Ansage zu machen. Das passt nämlich zum Gast von Volume#56, die wir euch hiermit wärmstes ans Herz legen dürfen. Sturm-Stadionsprecher und Radio Steiermark-Moderator Thomas Seidl war bei uns zu Gast und gemeinsam haben wir auf die abgelaufene Saison zurückgeblickt. Wir hatten ein Konzept, dem Gast war das wurscht, er hat schon während seiner Vorstellung zu reden begonnen. Uns war’s dann auch wurscht und wir haben mitgeredet. Es wurde eine dichte, intensive und nicht immer nur ganz ernsthafte Sendung, die schließlich sogar noch einen O-Ton vom „Bomber“ himself, Mario Haas, aufzuweisen hat. Uns hat’s Spaß gemacht, wir hoffen euch gefällt’s auch.
