Es ist wieder Trainingslager! BlackFM ist zum alljährlichen Besuch in die Obersteiermark aufgebrochen, um dem SK Sturm beim Schwitzen zuzuschauen. Der rasende Reporter Jürgen Pucher war in Irdning und hat dort am Fuße des Grimming wie gewohnt Eindrücke und Stimmen eingesammelt. Bei Bedingungen, die man, aus einem aufgeheizten Ballungsraum kommend, nahezu als paradiesisch bezeichnen könnte. Angenehme 24 Grad am Vormittag, perfekte Bedingungen am Platz des ATV Irdning und gute Stimmung allerorts. Nur eine kleine Stechfliegen-Plage galt es zu bekämpfen. Ein Fall für Teammanager Martin Ehrenreich. Einige neue Gesichter waren freilich auch dabei. Neben den Kickern und Betreuern, die diesen Sommer dazugekommen sind, gesellte sich im Laufe des Tages auch der Nachfolger von Benjamin Schunk zur Gruppe. Warum der noch nicht in ein Mikrofon sprechen durfte, erfährt ihr im Laufe dieser Sendung. Schon gesprochen haben Sportchef, Betreuerteam, Medienabteilung, der Obmann des Gastgebervereins und nicht zuletzt der eine oder andere Kicker sowie der Cheftrainer nach getaner Arbeit. Jürgen Pucher hat dabei erfahren, welche Schwerpunkte in der Traingsarbeit gesetzt werden, wie man sich am besten auf den herannahenden Europacup vorbereitet, welche Drohnen-Flughöhe heuer in Irdning die richtige war, wieso Darinka Stock in der Saisonpause auf Krücken ging und warum Albert Vallci elf Chefs am Platz braucht. Was Otar Kiteishvili noch am Mittrainieren gehindert hat, wer noch Chemie-Matura macht, warum es mit dem Radfahren vorbei ist und wie der Teammanager den Bremsen Herr werden will, erfährt ihr freilich auch noch. Viel Vergnügen mit „Alles in Irdning, Part 3“.
BlackFM war unterwegs, und zwar gleich zwei Mal. Eine Abordnung unseres Podcasts hat den Trainingsauftakt der Sturm Damen am Grazer Postplatz besucht. Dort haben wir dem Kader mit einigen Neuzugängen bei den ersten Übungen auf die Beine geschaut, Pauline Deutsch und Laura Krumböck auf ihrem Weg zurück nach den Verletzungen beobachtet und uns ausführlich mit Sportchef Michael Erlitz unterhalten. Und tags darauf ist Jürgen Pucher durch den anhaltend strömenden Regen nach Irdning gereist, um der Einser von Sturm im Trainingslager zuzusehen. Das Thermometer zeigte bei Ankunft knackig-frische zehn Grad, aber zumindest stellte der Regen von strömend auf Dauerniesel um, was der „Field-Reporter-Arbeit“ entgegenkam. Der Grimming war dieses Jahr nicht zu sehen, dafür einige neue Schwoaze am und neben dem Feld sowie viele bekannte Gesichter. Pucher hatte unter anderen Neo-Co-Trainer Martin Lassnig erstmals vor dem Mikrofon, er hat mit dem der Witterung trotzdenden technischen Direktor Übungsformen am Trainingsplatz beobachtet und bei Darinka Stock ein Kulinarik-Update eingeholt. Jürgen Säumel stand für ein Tagesresüme zur Verfügung, Martin Ehrenreich hat seinen Schnauzer erklärt, der eine oder andere Spieler harrte für BlackFM trotz widriger Umstände ein paar Minuten länger aus und wir wissen jetzt, warum eine Beobachtungsdrohne in Irdning durchaus ein Problem darstellen kann. Wir wünschen größtes Hörvergnügen.
Hans Dampf in allen Gassen, das beschreibt Martin Ehrenreichs heutige Rolle bei Sturm wohl am besten. Bevor er aber Teammanager bei den Schwoazn wurde, war da ja noch seine Spielerkarriere. Die „Sturmlegende“ wurde Meister und Cupsieger und zog, Einser und Zweier zusammengezählt, 223 Mal das Dress unseres Vereins über. Wir kamen nicht umhin, dazu ein wenig in Erinnerung zu schwelgen. Geschichten dazu gab es von „Örli“ freilich genug. Wir hätten da eine lackierte Jogginghose, einen vergessenen Meisterteller und einen etwas geschwächten Fanklub-Capo im Taxi im Angebot. Ehrenreich beendete seine Profi-Karriere freiwillig ein Jahr vor Vertragsende, wechselte zuerst ins Marketing des Klubs, brillierte als „Schwarzfahrer“ und ist mittlerweile seit vielen Jahren Teammanager der ersten Mannschaft. Was es da alles zu tun gibt, hat uns live auf Sendung dann doch eher sprachlos zurückgelassen. Und er macht das bei Sturm als One-Man-Show. Dass er dabei oft an seine Grenzen stößt und das nur mit sehr viel Liebe zum Verein machbar ist, hat bis dato trotzdem nicht dazu geführt, dass ein paar Euro für eine Unterstützung lockergemacht wurden. Seine gute Laune und Lockerheit scheint Martin Ehrenreich aber kaum einmal zu verlieren. Wir haben uns außerdem noch über den Musikgeschmack der aktuellen Spielergeneration unterhalten, die ihm den Aufenthalt in der Kabine mitunter erschwert. Und darüber, was er in seiner spärlichen Freizeit so anstellt und sind dabei auf sein ambivalentes Verhältnis zur Gartenarbeit gestoßen. Aber auch Jakob Jantscher würde nur so tun, als kenne er sich mit Apfelbäumen aus, hält Ehrenreich fest. Natürlich haben wir auch über die Entwicklungen seit dem Umbruch im Herbst gesprochen, was das alles mit sich brachte und wie er den Status Quo bei Sturm Anfang 2025 sieht. Wir sehen Martin Ehrenreich jedenfalls am 25. Mai am Grazer Hauptplatz, hieß es am Ende. Wir freuen uns und danken für das interessante und launige Gespräch.
In der Obersteiermark bereitet sich der SK Sturm in dieser Woche auf die bevorstehende Saison vor. Grund genug, für Jürgen Pucher persönlich im Camp der Schwoazn vorstellig zu werden, sich von Bedingungen ein Bild zu machen und auf großen Stimmenfang zu gehen. Der Technische Direktor Paul Pajduch erklärt direkt am Trainingsplatz eine Gegenpressing-Übung, Athletiktrainer Marco Angeler gewährt einen Einblick in die Welt der Trainingssteuerung und Head of Nutrition Darinka Stock gibt ein Update darüber, was es am Ernährungssektor für die Sturmkicker Neues gibt. Außerdem berichtet Emir Karic von seinen ersten Tagen und Wochen in Graz, Mika Biereth schildert die Beweggründe für seinen längerfristigen Verbleib bei Sturm und Jusuf Gazibegovic spricht über die Vorfreude auf die Champions League und tut auch seine klare Meinung zur Stadionfrage kund. Nicht fehlen darf natürlich auch ein erster Blick von Chefcoach Christian Ilzer auf die neue Saison und Sportchef Andi Schicker rundet das Stimmungsbild mit Antworten zu allerlei aktuellen Fragen ab.
