Es war ein Auf und Ab – und am Ende stand der Europacup. So oder so ähnlich könnte man die Saison der SK Sturm Damen 2024/25 zusammenfassen. Aber fällt das Fazit aus Spielerinnen- bzw. Sportdirektoren-Sicht aus und was tut sich generell im Fußball der Frauen? Das besprechen Michael Pelitz und Andi Terler diesmal mit gleich zwei Gästen. Vanessa Gritzner ist mit ihren 27 Jahren nicht nur ein Sturm-Urgestein, sie hat im vergangenen Frühjahr als Torfrau der Schwoazn wesentlich dazu beigetragen, dass man sich am Ende über den dritten Platz freuen durfte. Sie erzählt von ihren Anfängen beim SC Mühldorf in Kärnten, dem wöchentlichen Pendeln nach Graz, ihrem Bundesliga-Debüt mit 15 und warum sie konsequent auf Instagram, TikTok und Co. verzichtet. Michael Erlitz ist als Sportdirektor für das große Ganze beim Frauenfußball in Schwarz-Weiß verantwortlich. Er kann unter anderem von bevorstehenden infrastrukturellen Verbesserungen berichten und hebt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit Michael Parensen hervor. Nicht zuletzt bastelt auch er schon eifrig am Kader für die neue Saison, für die man unlängst ein Top-Talent aus der ÖFB-Frauenakademie verpflichten konnte. Beide blicken abschließend auch voraus, auf den Europacup im Herbst und die Zukunft des Frauenfußballs in Österreich. Sie sprechen über die geringe mediale Aufmerksamkeit, die dem Frauenfußball noch immer zuteilwird, und den vermutlich noch langen Weg zu einem echten Profibetrieb.
Das war sie, die Saison 2024/25 der Österreichischen Fußballbundesliga. Und der Meister heißt wie schon in der letzten Spielzeit SK Sturm Graz. Die Schwoazn sind somit hochoffiziell Serienmeister, Anlass genug einmal genauer in den Rückspiegel zu schauen. Wie ging er eigentlich, der Spielfilm dieser abgelaufenen Meisterschaft? Was waren die wegweisenden Momente, wo waren die Highlights und an welchen Punkten hätte die ganze Geschichte auch schiefgehen können? Das Trio Pucher-Terler-Wonisch schaut sich in dieser Ausgabe 155 von BlackFM diese Retrospektive gemeinsam mit euch an. Und wir haben auch euch zu Wort kommen lassen. Wir präsentieren in dieser Sendung eine Auswahl an Einsendungen eurer Gedanken, die ihr uns über die Speakpipe zukommen habt lassen. Einen Blick auf die wichtigsten Daten, Zahlen und Fakten zum Sturm-Kader haben wir auch zusammengestellt und wir werfen einen Blick in die Zukunft, die da heißen wird „Umbruchsommer“. Leider darf auch eines nicht unerwähnt bleiben: Die von einigen Nebengeräuschen belastete Meisterfeier am Stadionvorplatz. Das alles zusammen – ihr ahnt es schon – hat eine gewisse Überlänge erzeugt. Wir meinen, es lohnt sich!
Here we go again. Der Mai neigt sich dem Ende zu und Sturm steht vor einem Endspiel. Wie im Vorjahr kommt es in der Bundesliga auf die letzte Runde an. Bevor es soweit ist, lässt das Trio Pucher-Terler-Wonisch den missglückten Sturm auf Hütteldorf Revue passieren und freut sich über einen Korrespondentenbericht aus Wien des Kollegen Pelitz. Damit sie nicht allein dem Spiel entgegenfiebern müssen, wurden wieder die aus Volume #146 bekannten Almost-Famous-Sturmfans und Black-FM-Allstars angerufen, um ihre Stimmungslage kurz vor dem großen Showdown gegen den WAC einzuholen. Zu hören sind: Stefan Becker-Adelmann, Michael Fiala, Roli Gratzer, Heri Hahn, Thomas Hofer, Elke Murlasits, Paul Pizzera, Willi Schlögl und Markus Zottler. Es geht um „permanentes Leiden”, den Kampf um den Titel als Sturm-Tradition, aber auch um die Schönheit dieser Stimmung – sind es doch genau solche Spiele, für die wir den Fußball so lieben. Ein Sidestep zu den Informationen rund um mögliche Feierlichkeiten nach dem Spiel am Samstag darf in dieser Episode allerdings auch nicht fehlen. Die Entscheidung, nicht den Hauptplatz, sondern den Stadionvorplatz zu nutzen, sorgt nämlich durchaus für kontroverse Diskussionen. So gilt am Ende das Motto: Ois für die Schwoazn! Und alle nach Liebenau!
Tage und Wochen der Wahrheit liegen vor uns und deshalb gibt es diesmal besonders viel Hintergründiges aus der Welt der Schwoazn. So lernen Jürgen Pucher und Andi Terler von Youngster Jacob Hödl, wie er zu seinem Spitznamen „Chessecake“ gekommen ist, was die Energie im Team von Sturm derzeit so besonders macht und wie er sich neben dem ganzen Bundesliga-Wahnsinn in diesen Tagen auf seine Matura vorbereitet. Die Reifeprüfung als Cheftrainer hat Christoph Wurm bei Jakomini 09 schon abgelegt, starke Leistungen und Resultate in diesem Frühjahr belegen das. Im Interview spricht Wurm über die kommenden Talente wie Daniel Sumbu und Luca Weinhandl, den verstärkten Trainingsfokus auf die Individualisierung in seinem Team und er lässt durchblicken, dass sich infrastrukturell bei der Zweier demnächst etwas tun dürfte. Und dann gibt uns auch noch Sargon Duran Einblicke in den Titelkampf aus der Trainerperspektive. Er erklärt, wieso die Zusammenarbeit im Team Säumel nach einer Findungsphase derzeit so gut funktioniert, warum er Malick Yalcouyé für ein „Monster“ hält und er ein Finalspiel in der letzten Runde erwartet.
Natürlich kommen wir diesmal nicht drumherum, auf die Geschehnisse in der Männer-Bundesliga zurückzublicken. Das Duell mit der Austria war dann doch eines, das länger nachhallt, als andere Spiele. So rätseln Michael Pelitz und Andi Terler über Ausschluss-Gründe (Stichwort: Tätlichkeit versus Unsportliches Verhalten) und wünschen Referee Gishamer, irgendwann auch in die Selbstreflexion übergehen zu können, anstatt über Emotionen anderer zu urteilen. Der Schwerpunkt liegt diesmal aber woanders. Wir sprechen in aller Ausführlichkeit mit Tode Djaković, der in dieser Saison vom Co- zum Cheftrainer bei den Sturm Damen aufgestiegen ist. Der 29-Jährige spricht über frühe Flutlicht-Erinnerungen in Seiersberg, ein abruptes Ende in Armenien und ein gescheitertes Probetraining in der Bundesliga, das richtungsweisend für seine weitere Karriere sein sollte. Von Sargon Duran hat er ein Team übernommen, das aller Verletzungsprobleme zum Trotz einen großen Punkterückstand auf die Vienna in einen Vorsprung umgedreht hat und nun Kurs auf Europa nimmt. Und das als Cheftrainer eines Teams, das teilweise unter widrigen Bedingungen trainieren oder spielen muss und mit einem Kader, der tagsüber arbeitet, studiert oder noch in die Schule geht. Und für das es etwas ganz Besonderes war, am vergangenen Sonntag in Liebenau einzulaufen und einen Punkt gegen die 300-Länderspiel-Abwehr der Austria zu erkämpfen.
Zum kleinen Jubiläum von BlackFM kommt es diesmal zum “besten zweier Welten”, wenn man so will. Querpass und Sendung mit Gast in einem. Zunächst sprechen Jürgen Pucher und Andi Terler über die vergangenen Spiele in schwarz-weiß, den “unspektakulär schönen” Sieg gegen Blau-Weiß und die beiden Niederlagen der Zweier und bei den Frauen – und wundern sich darüber hinaus über plötzlich auftauchende Kehrmaschinen am Stadionvorplatz. In Teil zwei begrüßen die beiden dann mit Christoph Biermann einen besonderen Gast. Der Chefreporter von “11FREUNDE” war im Rahmen des Rapid-Heimspiels bei Sturm in Graz und hat über seine Eindrücke und Begegnungen eine feine Reportage in die aktuelle Ausgabe des Magazins für Fußballkultur geschrieben. Im Gespräch mit dem mehrfach preisgekrönten Journalist und Autor geht es um Parallelen zwischen Sturm und Union Berlin, die Entwicklung von Michael Parensen und die verschiedenen seltsamen Auswüchse des Fußball-Kommerzes von Champions League und Klub-WM bis Red Bull und Hoffenheim.
Wer sich dieser Tage gefragt hat, was in Österreich alles geht, der hat vom ÖFB in Sachen Aufsichtsratsboss-Findung eine bemerkenswerte Antwort erhalten. Es pröllt also demnächst im Fußballbund, dafür kann sich Christian Jauk weiter ganz dem SK Sturm widmen. Davon ausgehend widmet sich das BlackFM-Trio Pucher-Terler-Wonisch in diesem Querpass den Präsentationen und Wortspenden in Sachen Infrastruktur, bevor es ans sportlich Eingemachte geht. Für Peter Kiedl rückte ein Bundesliga-Einsatz zuletzt immer näher. Wir haben ihn gefragt, warum es bei ihm in dieser Saison so gut läuft. Genauso gut in Schuss ist William Bøving, der im BlackFM-Interview verspricht, sich voll auf Sturm zu konzentrieren, auch wenn im Sommer wohl das Ausland lockt. Dazu herrscht auch schon gespannte Vorfreude auf den Auftritt der Sturm Frauen Ende April in Liebenau, davor geht es aber gleich einmal in der Meisterrunde gegen die Vienna los. All das und mehr gibt es hier in bewährter Querpass-Länge.
Willkommen bei Österreichs beliebtestem Sportpodcast! BlackFM wanderte in trauter Viersamkeit auf den Küniglberg um dort bei Ö3 hohe Podcast-Weihen zu empfangen. Dank der herausragenden BlackFM-Fangemeinde waren wir Teil dieser Awardshow und hielten uns als einziger Vertreter der Kategorie Sport (!) in der Gesamtwertung an den ersten Teil des Gründungsjahres unseres geliebten Sportklubs. Ein BlackFM-Auswärtsspiel im 13. Wiener Gemeindebezirk gibt es in der zweiten Hälfte dieser Ausgabe. Davor besprechen wir den durchwachsenen Meisterrunden-Auftakt beim WAC und beantworten getreu dem Motto „Es lebe die Community!“ diesmal eure Fragen rund um BlackFM und unsere Schwoazn.
Es wird ernst! Kommendes Wochenende beginnt die Meistergruppe und damit auch der Kampf um den Titel. Sturm geht als Tabellenführer und Titelverteidiger in die finalen zehn Runden, aber was können wir von unseren Schwoazn erwarten? Das haben wir diesmal eine Runde an Almost-Famous-Sturm-Fans, profunden Sturm- bzw. Bundesliga-Kennern und BlackFM-Allstars befragt. Zu hören sind Stefan Becker-Adelmann, Michael Fiala, Roli Gratzer, Heri Hahn, Thomas Hofer, Elke Murlasits, Paul Pizzera und Markus Zottler. Drumherum plaudert dann auch noch das BlackFM-Trio Jürgen Pucher, Andi Terler und Frank Wonisch über das was war, was ist und was vielleicht passieren wird bis zum 24. Mai.
Genug zu besprechen gibt es für die BlackFM-Doppelsechs Pucher & Terler auch in der Länderspielpause. Zum Beispiel die Gerüchte um einen möglichen ÖFB-Präsidenten Christian Jauk. Bei den Sturm Frauen beweist in den vergangenen Wochen Sandra Jakobsen ihre Qualitäten im Angriff. Im Interview erzählt die Dänin von ihrer Zeit in den USA, welche Spielerinnen einen entscheidenden Anteil an ihrem Wechsel nach Graz hatten und warum unlängst im Training eine ordentliche Menge Zimt im Spiel war. In der aktuellen Ligapause nahm sich außerdem Sportchef Micha Parensen die Zeit, um über das große Ganze und verschiedene Kaderthemen zu sprechen. So erfahren wir unter anderem, wann Fally Mayulu bereit für ein Comeback sein wird, warum Emran Soglo noch kaum zum Spielen kommt und wie weit Gespräche zu diversen Vertragsverlängerungen schon sind.
