Wie ein Sieg zur Nebensache werden kann, hat Sturm am vergangenen Wochenende erlebt. Gegen einen starken Gegner aus Altach brauchte es einen überragenden Khudyakov im Tor und Superjoker Seedy für drei Punkte. Darum ging es in dieser Partie aber eigentlich gar nicht, sondern um die Frage, was bei einer Transferanbahnung rechtlich erlaubt und moralisch vertretbar ist. Der Fall Massombo beschäftigt dementsprechend auch die BlackFM-Dreierkette Hernach-Pelitz-Terler in dieser Woche. Und auch wenn den Schwoazn hier kein Nachspiel drohen dürfte, war das Verhalten von Fabio Ingolitsch gegenüber seinem ehemaligen Arbeitgeber zumindest nicht sonderlich geschickt und sorgt in Vorarlberg für böses Blut. Frisches Blut in den Angriff von Jakomini 09 bringt in dieser Saison Niklas Lang. Der Burgenländer hat mit 22 Jahren schon einiges erlebt und spricht im Interview über seine Entwicklung in der AKA Burgenland und bei Rapid, seinen Mentor Christoph Witamwas, einen äußerst schmerzhaften Torjubel und seinen sensationellen Erfolgslauf beim SV Mattersburg. Bei Sturm wartet er nach drei Spielen noch auf seinen ersten Treffer. Auch gegen die Admira blieb der erhoffte Torerfolg aus und die Wurm-Buam schlichen mit einem 0:2 vom Platz. Insbesondere die beiden nicht sonderlich motivierten Aushilfskräfte Geyrhofer und Malone sorgten dabei auf der Gleisdorfer Kraterlandschaft durchaus für Unmut. Aus dem Jubeln kommen dafür die Sturm Frauen nicht heraus. Auch im Topspiel gegen RB Salzburg agierte die Djakovic-Elf souverän, fuhr einen verdienten 2:0-Sieg ein und lacht von der Tabelenspitze. Nach einem Gastspiel in Wien-Döbling wartet dann schon das Europacup-Highlight in Liebenau. Wisst ihr eigentlich, wie oft die Vienna litauischer Meister geworden ist? Egal, hört selbst.
Alles neu macht Sturm Zwei. Oder Jakomini 09, wie wir zu sagen pflegen. Die Zweitliga-Vertretung der Schwoazn steckt mitten in der Vorbereitung und nimmt diese mit einem gänzlich veränderten Kader in Angriff. Der Fokus liegt, auch aus Spargründen, wieder stärker auf Talenten aus der eigenen Akademie. Gleichzeitig haben Spieler, die man einst aus dem Ausland geholt hat, den Verein verlassen. Wie das alles zum Erfolg, sprich Klassenerhalt, führen soll? Das haben wir in dieser Ausgabe Cheftrainer Christoph Wurm gefragt, der nicht nur einen Kaderumbruch zu bewältigen hat, sondern sein Team auch künftig, analog zur Einser, mit Dreierkette aufs Feld schicken wird. Dafür bekommt er prominente Verstärkung in seinem Trainerteam in Form von Sturm-Legende Stefan Hierländer, wie wir berichten können. Einige Wellen schlugen die Aussagen von Thomas Tebbich in unserer vorletzten Ausgabe. Das Kollektiv 1909 stellte einiges infrage, was der Geschäftsführer Wirtschaft so bei uns im Podcast erzählt hat. Auch Kritik an den Aussagen zu den Beflockungskosten riss nicht ab und nicht zuletzt war da auch schon wieder was beim Crowdfunding in Puntigam. Und wäre das nicht schon genug, haben Lena Hernach, Jürgen Pucher und Andi Terler auch noch einen randvollen Nachrichtenüberblick für euch. Causa Aiwu, ausbleibende Testspiel-Streams und das bevorstehende Ende der Bezeichnung Sturm Damen inklusive. Aber hört selbst.
Die Länderspielpause ist vorbei, Österreich darf sich WM-Teilnehmer nennen und die Schwoazn stehen vor richtungsweisenden Wochen. In eine gute Richtung hat sich zuletzt das Frauenteam wieder bewegt, was beim Sieg im Cup gegen Altach zu sehen war. Ihre Beine mit im Spiel hatte dabei Lena Breznik. Das Talent aus den eigenen Reihen hat sich den Weg in die erste Elf gebahnt und spricht im BlackFM-Interview über Hip-Hop-Anfänge, ein großes Saisonziel und die mittlerweile wirklich nervige Infrastrukturproblematik. Der Postplatz ist jedenfalls eine Trainingsstätte, die derzeit bessere Leistungen an den Wochenenden verhindert. Die Wiese beschäftigt auch Jakomini 09. Die Zweier ist momentan auf dem Kunstrasen in Messendorf unterwegs, was zu vermehrten muskulären Problemen bei den Spielern führt, wie Cheftrainer Christoph Wurm im BlackFM-Interview erzählt. Er gibt auch Einblick in die jüngste Entwicklung der Mannschaft und einzelner Akteure wie Jakob Ploner und Wisler Lazarre und verfolgt ganz genau, wie sich Luca Weinhandl bei der U17-WM so schlägt. Und schließlich diskutiert das BlackFM-Trio Hernach-Terler-Wonisch auch noch die bevorstehende Bundesliga-Partie der Männer gegen den LASK, diverse Länderspiel-Einsätze, die Lieblingsrezepte der Sturm-Kicker und ein äußerst positives Fanshop-Erlebnis.
Im neuen Studio mit Schlossbergblick sind wir für Volume 171 von BlackFM zusammengekommen. Die Dreierkette Pucher-Terler-Wonisch hat den Sportdirektor und den Zweier-Chefcoach in den Sitzkreis gebeten, um die Dinge zu besprechen, die bei der ersten und der zweiten Mannschaft gerade auf dem Tisch liegen. Mit Michael Parensen kamen wir natürlich zunächst um die Causa Prima der letzten Wochen nicht herum: Wie war sie denn nun, die abgelaufene Transferzeit aus der Sicht des Hauptverantwortlichen? Der Sturm-Sportchef sieht die Hausaufgaben grundsätzlich gemacht, zeigt sich im einen oder anderen Bereich auch selbstkritisch und räumt dann doch ein, durchaus einiges gelernt zu haben, in seiner ersten Übertrittszeit im Chefsessel. Christoph Wurm wartet als Übungsleiter von Sturm II nach sieben Spielen noch immer auf den ersten Sieg. Wir haben ihn gefragt, woran das liegt, welche Herausforderungen einer zweiten Mannschaft begegnen und er hat uns erzählt, wie er trotzdem zuversichtlich bleibt. Mit beiden Herren gemeinsam ging es außerdem darum, wie die beiden Profiteams der Schwoazn zusammenarbeiten, Synergien genutzt werden und wo sich ab und an das eine oder andere Problem in der Interaktion ergibt. Zum Beispiel, wenn die Besten oben mithelfen müssen und unten nicht zur Verfügung stehen. In der Schlussphase unserer 90-minütigen Partie haben wir noch interessante Dinge über die neue Rolle von Günther Neukirchner erfahren, über die „Ertüchtigung“ diverser Trainingsplätze gesprochen und nicht zuletzt die jeweiligen Zielsetzungen für die Sturm-Mannschaften abgesteckt. Hört euch das an!
In der aktuellen Folge hatten wir den effizientesten Stürmer des SK Sturm zu Gast – und dazu noch eine absolute Vereinslegende. Leon Grgić und Günther Neukirchner wurden ihren Rollen auch im Talk bei uns gerecht. Leon, aufgeweckt und effizient und Günther, dessen Legendenstatus sich nicht nur in seiner Geschichte, sondern auch in seiner Art zu erzählen manifestiert. Mit beiden haben Andi Terler und Frank Wonisch anhand von Leons bisherigem Werdegang die Stationen der schwarz-weißen Nachwuchsarbeit besprochen und auch die damit verbundenen Problemfelder thematisiert. Freut euch auf einen Einblick in den Verein an der Grenze zwischen Nachwuchs und Profibereich.
Einmal Sturm mit alles: Wir besprechen mit Sportchef Andi Schicker auf die jüngsten Partien, deren Nachhall (Schiri-Kritik) und die (neue) Situation von Mani Sarkaria. Dann blicken wir auf die bevorstehende Aufgabe Brügge in der Champions League, die Zweier und deren Cheftrainer Jürgen Säumel ist im Interview nach den jüngsten Leistungen äußerst positiv gestimmt und dann war da noch etwas in der Gruabn. Zu dem unwürdigen Geläuf sowie zu anderen aktuellen Themen rund um die Situation der Sturm Damen ist Sportdirektor Michael Erlitz zu hören. Die Herren Pelitz, Pucher und Terler waren auch nicht um den einen oder anderen Wortwitz verlegen. Man könnte sagen, sie waren mit „Spitzer“ Zunge unterwegs.
Jubel, Double, Heiterkeit? Der SK Sturm befindet sich gerade in einer außergewöhnlich erfolgreichen Phase. Aber wie geht es uns eigentlich mit dem ganzen Trubel? Was hat dieser Erfolg mit Sturm gemacht oder was macht er gerade mit unserem Herzensverein? Das haben Michael Pelitz und Andi Terler diesmal Benjamin Sikora gefragt, seines Zeichens Teil des Beirats zur Bewahrung der Tradition und Klubidentität, Gruabn-Retter und Sturm-Historiker. Wir ordnen mit ihm die Geschehnisse des Wochenendes ein, besprechen aktuelle Sicht-Ärgernisse in Liebenau und reden quasi über Sturm und die Welt. Die sportliche Ausrichtung und wie sie sich verändert hat, den Hauptsponsor im Vereinsnamen und darüber, wie Tradition bei den Schwoazn in Zeiten des Champions-League-Hypes eigentlich gelebt wird.
Im Grazer Ausweich-Studio besprechen Michael Pelitz und Andi Terler das abgelaufene Wochenende der Schwoazn nach. Zur glücklosen Flucht ins Wolfsberger Exil ist Gabriel Haider im Captain’s Corner zu hören, der die Handspiel-Entscheidung gegen ihn, die letztlich zur Niederlage gegen Kapfenberg führen sollte, nicht nachvollziehen kann. Apropos Elfer. Da gab es auch bei den Frauen Grund zu hadern, wie im Gespräch mit Kapitänin Sophie Maierhofer zu hören ist. Gegen die Austria ließ Sturm nämlich die Führungschance aus elf Metern liegen und verlor letztlich ebenso mit 1:2. Maximal matt gold war hingegen die Performance der Einser am Wörthersee. Matt aufgrund der spielerischen Leistung, gold aufgrund der starken Scherpen-Performance und der drei Punkte am Ende des Tages. Und apropos Gold. Eine aktuelle Merch-Kritik darf in dieser Episode auch nicht fehlen. Abgerundet wird die gute Stunde mit einem Transfer-Update, bei dem vor allem ein neues Gesicht in der Offensive eine zentrale Rolle spielt.
Bald heißt es wieder Cupfinale in Klagenfurt und wie schon voriges Jahr, haben es Sturm und Rapid ins Endspiel geschafft. Das bedeutet natürlich auch wieder ein Fanspektakel. Grund genug für uns, einmal beim ÖFB anzurufen und nachzufragen, ob man dort vielleicht dieses Mal bezüglich Pre- und After-Show ein wenig mehr auf die Klubs und ihre Fangruppen eingehen möchte. Geschäftsführer Bernhard Neuhold hat uns dazu Auskunft gegeben. Damit es überhaupt zu diesem Finale kommen konnte, musste Sturm im Halbfinale in einem denkwürdigen Spiel Red Bull aus dem Bewerb werfen. Darauf und auf den darauffolgenden Heimsieg gegen den rosa LASK, haben wir mit Cheftrainer Christian Ilzer zurückgeblickt. Der Coach gibt außerdem Einblicke in seinen Kader, insbesondere die Personalia Otar Kiteishvili und Niklas Geyrhofer waren dabei Thema. Was ein HMLD-Wert ist, wissen wir jetzt übrigens auch. Ein kurzer Blick auf die „Zweier“ und das Remis gegen Bregenz rundet diesen Querpass ab.
BlackFM bittet zur Nachbetrachtung des am Ende bitteren Schlagerspiels gegen das Dosenkonstrukt. Was könnten Frustmonster mit dem Rot-Lauf zu tun haben, was bedeutet die Niederlage für die Moral des Teams und wozu existiert eigentlich der Senat 1 der Bundesliga? Andi Terler und Jürgen Pucher arbeiten die Partie gemeinsam auf und haben dabei die Einschätzungen von Sportchef Andi Schicker sowie einen aktuellen Kommentar von Frank Wonisch im Gepäck. Außerdem: Wie beurteilt Jürgen Säumel die Frühjahrs-Entwicklung der Zweier und wie sieht der Rückkehr-Plan von Jakob Jantscher aus Hongkong aus? Die beiden Sturm-Legenden geben im Querpass ausführlich Auskunft.
