Es war Mitgliederabend und rund 1.000 Angehörige der ebendort vielbeschworenen Sturmfamilie versammelten sich im Grazer Stefaniensaal. Darunter freilich auch eine Abordnung von BlackFM. In Volume 193 berichtet unser Reporter Andreas Terler, was es mit den neuen Helden auf sich hat und was er sonst noch bei der großen Versammlung der Schwoazn so alles erlebt hat. Frank Wonisch hat auf der Feststiege des Stefaniensaals derweil auch gleich ein Abschiedsinterview von einem langjährigen Wegbegleiter eingeholt, der beim Mitgliederabend das letzte Mal in offizieller Funktion aufgetreten ist.
Infrastruktur war natürlich eines der Themen bei der großen Versammlung und Stadionkorrespondent Jürgen Pucher hat sich wieder einmal knietief in den Sumpf der Geschehnisse rund um die Planung des Liebenau-Umbaus begeben. Was dabei wieder zutage gefördert wurde, können wir euch leider nicht vorenthalten. Und Stichwort Stadion: wir haben bei Thomas Tebbich nachgefragt, was es mit den 500 neuen Kurvenabos auf sich hat, was das für die kommende Saison bedeutet und wie es mit der Preisgestaltung für die Dauerkarten 2026/27 aussehen wird. Die gesammelten Infos tragen wir euch in dieser Sendung vor.
Und nicht zuletzt hat das Trio Pelitz-Pucher-Terler auf den abgelaufenen Grunddurchgang von Sturm I zurückgeblickt und die bisherige Saison mit ordentlich Daten und Meinung unterfüttert. Ein bisschen in die Zukunft der absurd eng beinanderliegenden Gruppe jener sechs Teams, die heuer um den Titel kämpfen, haben wir natürlich auch noch geschaut. Ein wuchtiges (2 Euro werden eingezahlt) Paket Sturm Graz wartet auf euch. Hört rein!
„Und der Steffl der schaut owi auf den oarmen Steirerbuam“, heißt es bei STS. Auf das Wiener Büro von Christian Jauk schaut er zwar auch, der Stephansdom, arme Leute sind aber in der Privatbank, deren Chef der Sturm-Präsident ist, eher weniger anzutreffen. Wiewohl das Sparen derzeit bei Sturm eine wichtige Rolle spielt. Kleinere Brötchen werden wieder gebacken, seit es keine Champions League-Millionen mehr gibt und große Infrastrukturprojekte auf der Agenda stehen. Dazu kommt aus dem Umfeld viel Kritik an der sportlichen Performance und am Sportdirektor. Es finde eben gerade ein Umbruch statt, ist die Erzählung dazu, die jetzt langsam überall Platz greift. Unruhige Zeiten also derzeit beim SK Sturm. Es war höchste Eisenbahn, wieder einmal beim Präsidenten vorbeizuschauen und ihn die aktuelle Lage der Schwoazn einordnen zu lassen. Jürgen Pucher hat versucht Antworten auf jene Fragen zu bekommen, die sich im Moment viele stellen. Wieso ist der Spardruck gar so groß, wie steht der Chef zu seinem Personal, braucht Sturm nicht einen Sportvorstand und einiges mehr stand im Fragenkatalog, den wir Jauk für diese Volume 191 mitgebracht haben. Er erzählt außerdem von Gewinnsteuern, wie viel oder wenig von Transfererlösen eigentlich übrig bleibt und gewissen Zyklen, denen der Fußball eben unterliegen würde. Der Umbruch jetzt sei eine Herausforderungen, der es sich gemeinsam zu stellen gelte. Zum Umbau von Liebenau ist er mehr als skeptisch, dass es eine Lösung vor der Grazer Wahl geben wird und dass das Crowdfunding für das Traningszentrum in Puntigam bisher nicht nach Wunsch verlaufe und er der Abwesenheit einer gewissen Fehlerkultur bei Sturm gar nicht widersprechen möchte, verrät der Sturm-Boss auch noch in diesem Gespräch. Wir wünschen schönes Hören.
Es ist wieder Querpasszeit. Neben der ersten Mannschaft, steigen auch die Frauen und Jakomini 09 aka Sturm II wieder in den Ligabetrieb ein. Das Trio Andi Terler, Lena Hernach und Jürgen Pucher widmet sich dieser Tatsache in dieser Ausgabe 190 von BlackFM ausgiebig. Bevor wir uns aber mit den „Neueinsteigern“ beschäftigt haben, galt es auch noch einmal zum traurigen Auftritt der Ingolitsch-Elf in Tirol zurückzublicken. Wir haben besprochen, was es da zu sehen – oder eben nicht zu sehen – gab.
Zu den Sturmfrauen haben wir uns nach dem Cuperfolg gegen die Vienna und vor dem Meisterschaftsbeginn gegen Red Bull am Samstag mit Sportchef Michael Erlitz unterhalten. Er hat Andi Terler erzählt, was es zu den Transfers im Winter zu sagen gibt, was es mit der Kooperation mit dem LUV auf sich hat und er übt auch ganz ordentlich Kritik am Akademie-Zugang des ÖFB.
Jürgen Pucher hat mit Christoph Wurm, seines Zeichens Cheftrainer von Sturm II, gesprochen. Wie war die Vorbereitung, wie sieht sein Kaderpotenzial derzeit aus und wohin soll die Reise gehen, mit der Entwicklungszentrale der Schwoazn, waren die Fragen des Gesprächs. Außerdem berichtet Wurm, wie sich der aktuelle Spardruck im Verein auf sein Team auswirkt, wie die Zusammenarbeit mit Fabio Ingolitsch läuft und was er beim ersten Auftritt von Rory Wilson im Test gegen Voitsberg gesehen hat.
Alles drin, was das Sturmherz begehrt, also heute wieder. Wir wünschen viel Vergnügen.
Es geht wieder los. Sturm steht – neuer Trainer inklusive – wieder im Training und bereitet sich im spanischen Marbella ohne Schnee und Eis auf die bald kommenden Aufgaben in Europa, im Cup und in der Liga vor. Und auch BlackFM startet hiermit ins Jahr 2026. Wir tun das zunächst mit einem Schulterblick und schauen noch einmal auf die letzten Wochen des abgelaufenen Jahres zurück. Und die waren eher unangenehm. Für Jürgen Säumel, für Michael Parensen, für viele Fans und auch für uns. Die zunehmende Polarisierung im „Machtkampf“ zwischen dem mittlerweile Ex-Trainer und dem Sportchef hat im Umfeld ihre Spuren hinterlassen und auch wir blieben für unseren Umgang damit nicht von Kritik verschont.
Welche Vorwürfe an uns waren gerechtfertig, wie gilt es zukünftig die Balance zwischen Tonalität und inhaltlich zutreffender Kritik zu finden, was nehmen wir als Team aus dieser zugespitzten Situation mit und was hat das alles mit einer stetig wachsenden Community zu tun, waren die Fragen, die wir uns in diesem Jahresauftakt selbst gestellt haben. In diese Gemengelage hinein, haben wir auch gleich unsere Eindrücke zum Prozess der Trainerbestellung einfließen lassen.
Und nicht zuletzt mussten wir natürlich eine erste Runde dazu machen, was wir denn nun davon halten, dass Fabio Ingolitsch aus Altach nach Graz gewechselt ist. Bevor er Anfang Februar zu uns ins Studio kommen wird, haben wir uns darüber ausgetauscht, welche Erwartungen man an ihn haben darf, wo potenzielle Hürden für ihn sein könnten und was es zur Zusammenstellung seines Trainerteams zu sagen gibt. Und einen Ausblick auf das anstehenden BlackFM-Jahr haben wir auch noch untergebracht. Wir freuen uns darauf. Wir hoffen, ihr auch!
Im neuen Studio mit Schlossbergblick sind wir für Volume 171 von BlackFM zusammengekommen. Die Dreierkette Pucher-Terler-Wonisch hat den Sportdirektor und den Zweier-Chefcoach in den Sitzkreis gebeten, um die Dinge zu besprechen, die bei der ersten und der zweiten Mannschaft gerade auf dem Tisch liegen. Mit Michael Parensen kamen wir natürlich zunächst um die Causa Prima der letzten Wochen nicht herum: Wie war sie denn nun, die abgelaufene Transferzeit aus der Sicht des Hauptverantwortlichen? Der Sturm-Sportchef sieht die Hausaufgaben grundsätzlich gemacht, zeigt sich im einen oder anderen Bereich auch selbstkritisch und räumt dann doch ein, durchaus einiges gelernt zu haben, in seiner ersten Übertrittszeit im Chefsessel. Christoph Wurm wartet als Übungsleiter von Sturm II nach sieben Spielen noch immer auf den ersten Sieg. Wir haben ihn gefragt, woran das liegt, welche Herausforderungen einer zweiten Mannschaft begegnen und er hat uns erzählt, wie er trotzdem zuversichtlich bleibt. Mit beiden Herren gemeinsam ging es außerdem darum, wie die beiden Profiteams der Schwoazn zusammenarbeiten, Synergien genutzt werden und wo sich ab und an das eine oder andere Problem in der Interaktion ergibt. Zum Beispiel, wenn die Besten oben mithelfen müssen und unten nicht zur Verfügung stehen. In der Schlussphase unserer 90-minütigen Partie haben wir noch interessante Dinge über die neue Rolle von Günther Neukirchner erfahren, über die „Ertüchtigung“ diverser Trainingsplätze gesprochen und nicht zuletzt die jeweiligen Zielsetzungen für die Sturm-Mannschaften abgesteckt. Hört euch das an!
BlackFM war unterwegs, und zwar gleich zwei Mal. Eine Abordnung unseres Podcasts hat den Trainingsauftakt der Sturm Damen am Grazer Postplatz besucht. Dort haben wir dem Kader mit einigen Neuzugängen bei den ersten Übungen auf die Beine geschaut, Pauline Deutsch und Laura Krumböck auf ihrem Weg zurück nach den Verletzungen beobachtet und uns ausführlich mit Sportchef Michael Erlitz unterhalten. Und tags darauf ist Jürgen Pucher durch den anhaltend strömenden Regen nach Irdning gereist, um der Einser von Sturm im Trainingslager zuzusehen. Das Thermometer zeigte bei Ankunft knackig-frische zehn Grad, aber zumindest stellte der Regen von strömend auf Dauerniesel um, was der „Field-Reporter-Arbeit“ entgegenkam. Der Grimming war dieses Jahr nicht zu sehen, dafür einige neue Schwoaze am und neben dem Feld sowie viele bekannte Gesichter. Pucher hatte unter anderen Neo-Co-Trainer Martin Lassnig erstmals vor dem Mikrofon, er hat mit dem der Witterung trotzdenden technischen Direktor Übungsformen am Trainingsplatz beobachtet und bei Darinka Stock ein Kulinarik-Update eingeholt. Jürgen Säumel stand für ein Tagesresüme zur Verfügung, Martin Ehrenreich hat seinen Schnauzer erklärt, der eine oder andere Spieler harrte für BlackFM trotz widriger Umstände ein paar Minuten länger aus und wir wissen jetzt, warum eine Beobachtungsdrohne in Irdning durchaus ein Problem darstellen kann. Wir wünschen größtes Hörvergnügen.
