Tage und Wochen der Wahrheit liegen vor uns und deshalb gibt es diesmal besonders viel Hintergründiges aus der Welt der Schwoazn. So lernen Jürgen Pucher und Andi Terler von Youngster Jacob Hödl, wie er zu seinem Spitznamen „Chessecake“ gekommen ist, was die Energie im Team von Sturm derzeit so besonders macht und wie er sich neben dem ganzen Bundesliga-Wahnsinn in diesen Tagen auf seine Matura vorbereitet. Die Reifeprüfung als Cheftrainer hat Christoph Wurm bei Jakomini 09 schon abgelegt, starke Leistungen und Resultate in diesem Frühjahr belegen das. Im Interview spricht Wurm über die kommenden Talente wie Daniel Sumbu und Luca Weinhandl, den verstärkten Trainingsfokus auf die Individualisierung in seinem Team und er lässt durchblicken, dass sich infrastrukturell bei der Zweier demnächst etwas tun dürfte. Und dann gibt uns auch noch Sargon Duran Einblicke in den Titelkampf aus der Trainerperspektive. Er erklärt, wieso die Zusammenarbeit im Team Säumel nach einer Findungsphase derzeit so gut funktioniert, warum er Malick Yalcouyé für ein „Monster“ hält und er ein Finalspiel in der letzten Runde erwartet.

Natürlich kommen wir diesmal nicht drumherum, auf die Geschehnisse in der Männer-Bundesliga zurückzublicken. Das Duell mit der Austria war dann doch eines, das länger nachhallt, als andere Spiele. So rätseln Michael Pelitz und Andi Terler über Ausschluss-Gründe (Stichwort: Tätlichkeit versus Unsportliches Verhalten) und wünschen Referee Gishamer, irgendwann auch in die Selbstreflexion übergehen zu können, anstatt über Emotionen anderer zu urteilen. Der Schwerpunkt liegt diesmal aber woanders. Wir sprechen in aller Ausführlichkeit mit Tode Djaković, der in dieser Saison vom Co- zum Cheftrainer bei den Sturm Damen aufgestiegen ist. Der 29-Jährige spricht über frühe Flutlicht-Erinnerungen in Seiersberg, ein abruptes Ende in Armenien und ein gescheitertes Probetraining in der Bundesliga, das richtungsweisend für seine weitere Karriere sein sollte. Von Sargon Duran hat er ein Team übernommen, das aller Verletzungsprobleme zum Trotz einen großen Punkterückstand auf die Vienna in einen Vorsprung umgedreht hat und nun Kurs auf Europa nimmt. Und das als Cheftrainer eines Teams, das teilweise unter widrigen Bedingungen trainieren oder spielen muss und mit einem Kader, der tagsüber arbeitet, studiert oder noch in die Schule geht. Und für das es etwas ganz Besonderes war, am vergangenen Sonntag in Liebenau einzulaufen und einen Punkt gegen die 300-Länderspiel-Abwehr der Austria zu erkämpfen.

Zum kleinen Jubiläum von BlackFM kommt es diesmal zum “besten zweier Welten”, wenn man so will. Querpass und Sendung mit Gast in einem. Zunächst sprechen Jürgen Pucher und Andi Terler über die vergangenen Spiele in schwarz-weiß, den “unspektakulär schönen” Sieg gegen Blau-Weiß und die beiden Niederlagen der Zweier und bei den Frauen  – und wundern sich darüber hinaus über plötzlich auftauchende Kehrmaschinen am Stadionvorplatz. In Teil zwei begrüßen die beiden dann mit Christoph Biermann einen besonderen Gast. Der Chefreporter von “11FREUNDE” war im Rahmen des Rapid-Heimspiels bei Sturm in Graz und hat über seine Eindrücke und Begegnungen eine feine Reportage in die aktuelle Ausgabe des Magazins für Fußballkultur geschrieben. Im Gespräch mit dem mehrfach preisgekrönten Journalist und Autor geht es um Parallelen zwischen Sturm und Union Berlin, die Entwicklung von Michael Parensen und die verschiedenen seltsamen Auswüchse des Fußball-Kommerzes von Champions League und Klub-WM bis Red Bull und Hoffenheim.

Warum Rheinländer und Steirer ein „good match“ sind, wie man einen Kader umbaut, wie es um Chancen für junge Spieler steht, wieso es viele gute Wege in den Profifußball gibt … und natürlich wie das Meisterjahr in Leverkusen war und warum Xabi Alonso das „perfekte Paket“ ist. All das und noch viel mehr haben Michael Pelitz und Frank Wonisch mit Benjamin Schunk, dem amtierenden „Technischen Direktor“ der Schwoazn besprochen. Spannende Einblicke in die Transferphilosophie des SK Sturm und in Schunks Masterthese mit dem Titel: „Anforderungen an ein Organisations- und Kommunikationskonzept für ein internationales Nachwuchs-Scouting eines Fußball-Erstligaclubs aus einer der europäischen Top-5-Ligen“ inklusive.

 

Wer sich dieser Tage gefragt hat, was in Österreich alles geht, der hat vom ÖFB in Sachen Aufsichtsratsboss-Findung eine bemerkenswerte Antwort erhalten. Es pröllt also demnächst im Fußballbund, dafür kann sich Christian Jauk weiter ganz dem SK Sturm widmen. Davon ausgehend widmet sich das BlackFM-Trio Pucher-Terler-Wonisch in diesem Querpass den Präsentationen und Wortspenden in Sachen Infrastruktur, bevor es ans sportlich Eingemachte geht. Für Peter Kiedl rückte ein Bundesliga-Einsatz zuletzt immer näher. Wir haben ihn gefragt, warum es bei ihm in dieser Saison so gut läuft. Genauso gut in Schuss ist William Bøving, der im BlackFM-Interview verspricht, sich voll auf Sturm zu konzentrieren, auch wenn im Sommer wohl das Ausland lockt. Dazu herrscht auch schon gespannte Vorfreude auf den Auftritt der Sturm Frauen Ende April in Liebenau, davor geht es aber gleich einmal in der Meisterrunde gegen die Vienna los. All das und mehr gibt es hier in bewährter Querpass-Länge.

Willkommen bei Österreichs beliebtestem Sportpodcast! BlackFM wanderte in trauter Viersamkeit auf den Küniglberg um dort bei Ö3 hohe Podcast-Weihen zu empfangen. Dank der herausragenden BlackFM-Fangemeinde waren wir Teil dieser Awardshow und hielten uns als einziger Vertreter der Kategorie Sport (!) in der Gesamtwertung an den ersten Teil des Gründungsjahres unseres geliebten Sportklubs. Ein BlackFM-Auswärtsspiel im 13. Wiener Gemeindebezirk gibt es in der zweiten Hälfte dieser Ausgabe. Davor besprechen wir den durchwachsenen Meisterrunden-Auftakt beim WAC und beantworten getreu dem Motto „Es lebe die Community!“ diesmal eure Fragen rund um BlackFM und unsere Schwoazn.

Es wird ernst! Kommendes Wochenende beginnt die Meistergruppe und damit auch der Kampf um den Titel. Sturm geht als Tabellenführer und Titelverteidiger in die finalen zehn Runden, aber was können wir von unseren Schwoazn erwarten? Das haben wir diesmal eine Runde an Almost-Famous-Sturm-Fans, profunden Sturm- bzw. Bundesliga-Kennern und BlackFM-Allstars befragt. Zu hören sind Stefan Becker-Adelmann, Michael Fiala, Roli Gratzer, Heri Hahn, Thomas Hofer, Elke Murlasits, Paul Pizzera und Markus Zottler. Drumherum plaudert dann auch noch das BlackFM-Trio Jürgen Pucher, Andi Terler und Frank Wonisch über das was war, was ist und was vielleicht passieren wird bis zum 24. Mai.

Genug zu besprechen gibt es für die BlackFM-Doppelsechs Pucher & Terler auch in der Länderspielpause. Zum Beispiel die Gerüchte um einen möglichen ÖFB-Präsidenten Christian Jauk. Bei den Sturm Frauen beweist in den vergangenen Wochen Sandra Jakobsen ihre Qualitäten im Angriff. Im Interview erzählt die Dänin von ihrer Zeit in den USA, welche Spielerinnen einen entscheidenden Anteil an ihrem Wechsel nach Graz hatten und warum unlängst im Training eine ordentliche Menge Zimt im Spiel war. In der aktuellen Ligapause nahm sich außerdem Sportchef Micha Parensen die Zeit, um über das große Ganze und verschiedene Kaderthemen zu sprechen. So erfahren wir unter anderem, wann Fally Mayulu bereit für ein Comeback sein wird, warum Emran Soglo noch kaum zum Spielen kommt und wie weit Gespräche zu diversen Vertragsverlängerungen schon sind.

Hans Dampf in allen Gassen, das beschreibt Martin Ehrenreichs heutige Rolle bei Sturm wohl am besten. Bevor er aber Teammanager bei den Schwoazn wurde, war da ja noch seine Spielerkarriere. Die „Sturmlegende“ wurde Meister und Cupsieger und zog, Einser und Zweier zusammengezählt, 223 Mal das Dress unseres Vereins über. Wir kamen nicht umhin, dazu ein wenig in Erinnerung zu schwelgen. Geschichten dazu gab es von „Örli“ freilich genug. Wir hätten da eine lackierte Jogginghose, einen vergessenen Meisterteller und einen etwas geschwächten Fanklub-Capo im Taxi im Angebot. Ehrenreich beendete seine Profi-Karriere freiwillig ein Jahr vor Vertragsende, wechselte zuerst ins Marketing des Klubs, brillierte als „Schwarzfahrer“ und ist mittlerweile seit vielen Jahren Teammanager der ersten Mannschaft. Was es da alles zu tun gibt, hat uns live auf Sendung dann doch eher sprachlos zurückgelassen. Und er macht das bei Sturm als One-Man-Show. Dass er dabei oft an seine Grenzen stößt und das nur mit sehr viel Liebe zum Verein machbar ist, hat bis dato trotzdem nicht dazu geführt, dass ein paar Euro für eine Unterstützung lockergemacht wurden. Seine gute Laune und Lockerheit scheint Martin Ehrenreich aber kaum einmal zu verlieren. Wir haben uns außerdem noch über den Musikgeschmack der aktuellen Spielergeneration unterhalten, die ihm den Aufenthalt in der Kabine mitunter erschwert. Und darüber, was er in seiner spärlichen Freizeit so anstellt und sind dabei auf sein ambivalentes Verhältnis zur Gartenarbeit gestoßen. Aber auch Jakob Jantscher würde nur so tun, als kenne er sich mit Apfelbäumen aus, hält Ehrenreich fest. Natürlich haben wir auch über die Entwicklungen seit dem Umbruch im Herbst gesprochen, was das alles mit sich brachte und wie er den Status Quo bei Sturm Anfang 2025 sieht. Wir sehen Martin Ehrenreich jedenfalls am 25. Mai am Grazer Hauptplatz, hieß es am Ende. Wir freuen uns und danken für das interessante und launige Gespräch.

Es ist Derby-Woche aber nirgendwo Derby-Stimmung. Dafür erlebte Liebenau schon am Mittwoch in dieser Woche eine ausgelassenere Atmosphäre als gewöhnlich bei Spielen des Stadtrivalen. Frank Wonisch war beim beherzten Auftritt der Youth League und ordnet das bittere Ausscheiden gegen Olympiacos ein. Nebst guten Resultaten, vor allem für die Frauen in Altach beschäftigt sich BlackFM in dieser Woche mit dem neuen Athletikcoach der Schwoazn. Kevin Martischnegg gibt Einblick in seine Arbeit und klärt die Frage, ob der Einbruch wie zuletzt bei den Dosen, irgendetwas mit der physischen Fitness des Teams zu tun hat. All das und mehr im wie immer randvollen Querpass.