Jürgen Pucher

Es war wieder soweit. In einer konspirativen Zusammenkunft mit unseren Freunden von Spielfrei – der Fußballpodcast, haben wir das Beste prämiert, was die Schwoazn 2024 für uns zur Verfügung hatten. Die BlackFM-Awards dieses Jahres für alle Mannschaftsteile, die Trainer, die Kurve und das Lebenswerk wurden im bekannten Diskussionsmodus vergeben. Neu hinzu kam in diesem Jahr der „Schwoaze Schas des Jahres“, sozusagen die goldene Himbeere für eine besonders schlechte Performance im Sturmuniversum. Auch neu war euer Beitrag. In einer zweitägigen Onlineabstimmung haben wir den diesjährigen Blacky des Jahres gekürt. All das haben wir in einer Sendung mit neuer BlackFM-Rekordlänge erarbeitet, natürlich im bekannt launigen und kontroversiellen Stil, der dieses Format seit Bestehen auszeichnet. Zwei Mal kam außerdem in dieser Ausgabe ein weiteres Novum zum Einsatz: Der PAR – Podcast Assistance Referee. Was das nun wieder sein soll, wird ebenfalls in dieser Episode aufgedeckt. Als wäre all das nicht schon genug gewesen, hat Stefan Becker-Adelmann am Ende auch noch eine besondere Überraschung aus dem Hut gezaubert und das versammelte BlackFM-Quartett über die Sturmlegenden abgeprüft. Es war lang, es war lustig und wir wollen auch dieses Podcast-Kunstwerk nicht länger vorenthalten.

Da ist er also, der neue Geschäftsführer Sport. Michael Parensen übernimmt bei den Schwoazn und wurde am Donnerstag vorgestellt. Darüber gilt es natürlich zu reden und in dem Zusammenhang aufzuklären, warum es eigentlich keine Live-Übertragung der Präsentation des neuen Sportchefs gab. Jürgen Pucher hat sich außerdem mit Sturm-Präsident Christian Jauk über die Bestellung des Schicker-Nachfolgers unterhalten und ihn auch zur in dieser Woche beschlossenen Landesförderung für das Trainingszentrum befragt. Vor seinem Debüt als Chefcoach bei der Einser bekommen wir zudem Einblicke von Jürgen Säumel in die erste Trainingswoche, er spricht über den Platz von Manprit Sarkaria in seinem persönlichen Stürmerranking und seine Ambitionen als möglicherweise langfristige Lösung als Cheftrainer.

 

Jetzt ist schon wieder was passiert. Der SAP-Klub aus dem Kraichgau wildert weiter bei den Schwoazn und lotst jetzt auch noch Cheftrainer Ilzer samt Staff nach Deutschland. Tabellenführer Sturm trifft das natürlich zu einem äußerst schwierigen Zeitpunkt, wie das BlackFM-Duo Pucher und Terler festhalten muss. Ein Teil des wohl abwandernden Staffs, nämlich Athletikcoach Marco Angeler, spricht über die starke Physis der Sturmkicker und berichtet von erstaunlichen Fortschritten bei zwei Langzeitverletzten. Und zu einem echten Querpass gehört natürlich auch ein Captain‘s Corner mit Gabriel Haider von der Zweier und Sophie Maierhofer vom Frauenteam.

BlackFM war wieder unterwegs. Die Reisegruppe Pucher-Terler-Wonisch hat sich an der schwoazn Völkerwanderung nach Dortmund beteiligt und dabei ein kleines Audiotagebuch aufgenommen. Von Wien ging es über Köln in die Heimat des BVB, die als Stadt erwartungsgemäß eher wenig hergibt. Zu hören sind in dieser Spezialausgabe samt Nachschuss auch der treue BlackFM-Begleiter Kai und Almost Famous Sturmfan Willi Schlögl direkt aus dem Stadion.

Wenn es draußen früher dunkel wird, ist es besonders wichtig, dass einem die Lichter nicht ausgehen. Womit wir in dieser Ausgabe direkt beim Thema Stadion wären. Das BlackFM-Duo Pucher-Terler spricht über die Folgen des aufsehenerregenden Interviews, das der ehemalige Leiter des Stadionmanagements, Gerald Pototschnig, kürzlich gegeben hat. Aus diesem Anlass klingelte Jürgen Pucher wieder einmal im Büro Eber durch und sprach mit Stefan Herzog, dem Büroleiter des KPÖ-Stadtrats. Weiters gab es von Wirtschafts-Geschäftsführer Thomas Tebbich ein Update in Sachen Liebenau, Trainingszentrum und sonstige Infrastruktur sowie zur derzeit laufenden Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport. Äußerst positiv kann die Bundesliga-Hinrunde bilanziert werden, die Zweier ist seit Wochen ungeschlagen und die Frauen wollen sich nach der Länderspielpause ebenfalls wieder mit Punkten belohnen. Besonders groß ist natürlich die Vorfreude auf das anstehende BlackFM-Reise nach Dortmund. Aber hört selbst.

Nach dem Double hat er sich noch einmal für einen Verbleib entschieden, jetzt wurden die Rufe aus dem Kraichgau zu laut. Nach sechs Jahren bei Sturm, wechselt Sportchef Andreas Schicker zur TSG Hoffenheim. Ein Transfer, der nicht mehr und nicht weniger, als ein Kulturbruch ist. Schicker geht von einem Mitglieder- und Traditionsverein zu einem Retortenspielzeug eines Milliardärs. Finanziell und hinsichtlich der Möglichkeiten für einen Geschäftsführer Sport sicher reizvoll, aber auch eine Schlangengrube voller Grabenkämpfe und Intrigen. Sturm verliert jedenfalls einen Mann, der in Graz eine Lücke hinterlässt, die größer kaum sein könnte. BlackFM in Bestbesetzung versucht in dieser Ausgabe 121 einzuordnen, was das alles für den Verein jetzt zu bedeuten hat. Kommt ein Einbruch, ist auch der Verlust von Christian Ilzer zu befürchten und was muss einer können, der in Schickers Fußstapfen tritt? Und natürlich kommt der scheidende Sportdirektor höchstselbst auch noch einmal bei uns zu Wort. Hört selbst.

BlackFM begab sich wieder auf Busreise Richtung Klagenfurt, diesmal zum ersten CL-Heimspiel seit 23 Jahren. Dementsprechend groß war die Vorfreude, trotz des äußerst trüben Wetters, der Geschichte des Cupsieger-Stadions ein weiteres glorreiches Kapitel hinzuzufügen. Nun ja. Sportlich gab es letztlich auch gegen Brügge nichts zu holen und auch stimmungstechnisch schien Sturm diesmal mit dem Wörtherseestadion irgendwie zu fremdeln, was unterschiedliche Gründe hat, die im Nachschüss auch erörtert werden. So bleibt trotz dieses historsichen Ereignisses irgendwie ein schaler und Nachgeschmack dieser Europacupnacht.

Einmal Sturm mit alles: Wir besprechen mit Sportchef Andi Schicker auf die jüngsten Partien, deren Nachhall (Schiri-Kritik) und die (neue) Situation von Mani Sarkaria. Dann blicken wir auf die bevorstehende Aufgabe Brügge in der Champions League, die Zweier und deren Cheftrainer Jürgen Säumel ist im Interview nach den jüngsten Leistungen äußerst positiv gestimmt und dann war da noch etwas in der Gruabn. Zu dem unwürdigen Geläuf sowie zu anderen aktuellen Themen rund um die Situation der Sturm Damen ist Sportdirektor Michael Erlitz zu hören. Die Herren Pelitz, Pucher und Terler waren auch nicht um den einen oder anderen Wortwitz verlegen. Man könnte sagen, sie waren mit „Spitzer“ Zunge unterwegs.

Der erste BlackFM-Nachschuss kommt direkt mit den ersten Emotionen und Einschätzungen zum 1:2 des SK Sturm zum Champions-League-Auftakt bei Stade Brestois 29. Ein Spiel, das mit einer wohl schweren Knieverletzung von Gregory Wüthrich begonnen hat, das zwischendurch etwas Hoffnung aufkommen ließ, aber am Ende verdient verloren worden ist. Dennoch wird das Trio Pucher-Terler-Wonisch in der Analyse den Eindruck nicht los, dass da zumindest phasenweise doch mehr möglich gewesen wäre. Kleiner Trost an diesem Tag ist die starke Performance in der Youth League.

In wenigen Tagen ist es soweit. Der SK Sturm feiert sein großes Comeback in der Champions League. Der Champions-League-Podcast BlackFM widmet sich deshalb in Vollbesetzung ausführlich den Schwoazn in der Königsklasse. Wir gehen den neuen Modus durch, vergleichen Marktwerte, reden auch übers Geld und vor allem über den ersten Gegner Stade Brestois 29. Zu sehen ist die „Super League light“ ab heuer auch auf Canal „PLÜS“, wie wir zu sagen pflegen. Deshalb haben wir Thomas Trukesitz, Head of Sports dieses neuen Streaming-Anbieters, zum Interview gebeten. Außerdem galt es die Buchpräsentation des neuen Sturm-Buchs von Jürgen Pucher nachzubesprechen. Das alles und mehr ergibt ein rundes Startparket für dieses außergewöhnliche Europa-Abenteuer.