Gut hat das ausgesehen, wie der SK Sturm in die neue Bundesliga gestartet ist. Auch Jürgen Pucher und Andi Terler waren angetan vom 2:0 der Schwoazn beim LASK. Weniger erbaulich war da der Start der Zweier in Amstetten, wo auch (noch) auf vielversprechende Talente verzichtet worden ist. Vor dem Auftakt stehen in dieser Woche die Sturm Damen, noch dazu mit dem allerersten Pflichtspiel-Stadtderby der Geschichte. Aus diesem Anlass ist Dauerbrennerin Elisabeth Brandl zu hören, die hofft, dass sich der besondere Anlass auch in den Besucher*innen-Zahlen beim Derby bemerkbar macht. Schwerpunkt dieses Querpasses mit Gast bildet ein Gespräch mit einer der wichtigsten Stimmen im deutschen Fußballjournalismus, vor allem wenn es um Spielanalyse und tiefgründige Interviews geht. Max-Jacob Ost ist betreibt seit über 10 Jahren den Podcast „Rasenfunk“ und hat damit ein erfolgreiches, communityfinanziertes Format geschaffen, das die wichtigsten Themen im Fußball ausführlich behandelt. Bei BlackFM erzählt er, warum er das Medium Podcast immer noch spannend findet, wie sehr ihn eine Recherche über Uli Hoeneß vereinnahmt hat, was er für die größte Bedrohung im modernen Fußball hält und warum ihm die TSG Hoffenheim unter Schicker/Ilzer Rätsel aufgibt.
Der SK Sturm steht in den Startlöchern für die neue Bundesliga-Saison und dementsprechend hat BlackFM einen randvollen Querpass am Start. Die Zweier beginnt ihre Liga-Spielzeit am Freitag in Amstetten und zu diesem Anlass erzählt Co-Trainer Hannes Ehrhard von seinem Werdegang als Schulpraktikant bei der TSG Hoffenheim bis zum Wechsel nach Graz mit 25 Jahren und seinen spannenden Ansätzen in der Talententwicklung. Vor dem Liga-Start der Einser hat zudem Jürgen Pucher mit Emir Karic gesprochen, der selbstkritisch auf sein erstes Jahr bei Sturm zurückblickt, zuversichtlich für die bevorstehende Saison ist und auch seine Rolle als Leithammel gerne annimmt. Die BlackFM-Community ist ebenfalls relativ optimistisch gestimmt für die neue Saison, wie in zahlreichen Sprachnachrichten zu hören ist. Und aus aktuellem Anlass kommt dann auch noch Karl Dreisiebner zu Wort. Der Klubchef der Grazer Grünen nimmt zu einer aktuellen Entwicklung in Sachen Stadion Stellung. Über all das und mehr sprechen Lena Hernach, Michael Pelitz und Andi Terler in dieser großen Liga-Vorschau-Sendung. Wir wünschen gute Unterhaltung.
Nicht nur die Einser und die Frauen befinden sich mitten in der Vorbereitung, auch die Zweier arbeitet derzeit intensiv für die neue Spielzeit. In dieser Ausgabe widmen sich Jürgen Pucher und Andi Terler deshalb ausführlich dem Zweitliga-Team der Schwoazn und sprechen dafür mit zwei wesentlichen Protagonisten. So erzählt Elias „Lolo“ Lorenz von den Erwartungen an seine erste Saison als Stammtorhüter bei der Zweier, was er von Kjell Scherpen lernen konnte und wie die Zusammenarbeit mit Torwarttrainer Stefan Loch aussieht. Und Cheftrainer Christoph Wurm spricht über die Abgänge von Konstantin Schopp und Oliver Sorg, das Potenzial der neuen Top-Talente Wisler Lazarre und Ismaël Jabateh, die Rolle von Barne Pernot als Routinier und natürlich auch über den Zuwachs im Trainerteam in Form von Jakob Jantscher. Dazu gibt es noch kleinere und größere Neuigkeiten in eigener Sache.
Zurück von der Schicker-Alm hat uns der Fußball-Alltag wieder. Der SK Sturm ist zurück im Training, hat seine Vorbereitung gestartet und somit kommt die ganze Maschinerie wieder in Gang. Gerüchte, Transfers, neue Spieler, neue Menschen im Trainerteam und so weiter und so fort. Da bietet sich ein Querpass an. Und für diesen haben wir uns ganz ausführlich mit Thomas Tebbich unterhalten. Der Geschäftsführer Wirtschaft bilanziert die vergangene Saison, erzählt, wie er die Meisterfeier am Stadionvorplatz rückblickend betrachtet, warum Nike keine Meister-Shirts liefern kann und wie es mit den diversen Infrastruktur-Projekten läuft. Und dann steht auch noch fest: Der Kapitän bleibt wieder da! Stefan Hierländer hat sein Arbeitspapier um eine Spielzeit verlängert und geht damit in seine 10. Saison beim SK Sturm. Aus diesem Anlass haben wir ihn nach den Beweggründen für eine Verlängerung gefragt und welchen Umbruch er in den kommenden Wochen im Kader erwartet.
BlackFM war wieder einmal unterwegs. Diesmal zu einem ganz besonderen Auswärtsspiel. In der Sommerpause ging es nach Oberaich, genauer gesagt zum steirischen Rückzugsort eines alten Bekannten beim SK Sturm – Andi Schicker. In der Hütte des ehemaligen Sportchefs der Schwoazn haben wir die abgelaufene Saison aus seiner Sicht Revue passieren lassen. Er erzählt wie es war, als er dem Ruf nach Hoffenheim („um Himmels willen“ – Zitat Christoph Biermann) gefolgt ist. Oder als er Christian Jauk angerufen hat, um mit Chris Ilzer zu reden, um diesen aus Graz loszueisen. Wir reden mit ihm darüber, wie gespannt er das Meisterschaftsfinale des SK Sturm irgendwo am Meer vor Korfu verfolgt hat und er sagt, dass für ihn durch den erneuten Titelgewinn das Projekt in Graz erst so richtig abgeschlossen war. Und Schicker gibt Einblicke in die sportlichen Turbulenzen in Hoffenheim, spricht über die Unruheherde im Kraichgau und den Umbruch, der jetzt bevorsteht. Man bekommt das Gefühl, dass die Arbeit bei der TSG erst jetzt so richtig losgeht. Aber auch, dass der SK Sturm Andi Schicker immer noch am Herzen liegt. Aber hört selbst.
Here we go again. Der Mai neigt sich dem Ende zu und Sturm steht vor einem Endspiel. Wie im Vorjahr kommt es in der Bundesliga auf die letzte Runde an. Bevor es soweit ist, lässt das Trio Pucher-Terler-Wonisch den missglückten Sturm auf Hütteldorf Revue passieren und freut sich über einen Korrespondentenbericht aus Wien des Kollegen Pelitz. Damit sie nicht allein dem Spiel entgegenfiebern müssen, wurden wieder die aus Volume #146 bekannten Almost-Famous-Sturmfans und Black-FM-Allstars angerufen, um ihre Stimmungslage kurz vor dem großen Showdown gegen den WAC einzuholen. Zu hören sind: Stefan Becker-Adelmann, Michael Fiala, Roli Gratzer, Heri Hahn, Thomas Hofer, Elke Murlasits, Paul Pizzera, Willi Schlögl und Markus Zottler. Es geht um „permanentes Leiden”, den Kampf um den Titel als Sturm-Tradition, aber auch um die Schönheit dieser Stimmung – sind es doch genau solche Spiele, für die wir den Fußball so lieben. Ein Sidestep zu den Informationen rund um mögliche Feierlichkeiten nach dem Spiel am Samstag darf in dieser Episode allerdings auch nicht fehlen. Die Entscheidung, nicht den Hauptplatz, sondern den Stadionvorplatz zu nutzen, sorgt nämlich durchaus für kontroverse Diskussionen. So gilt am Ende das Motto: Ois für die Schwoazn! Und alle nach Liebenau!
Tage und Wochen der Wahrheit liegen vor uns und deshalb gibt es diesmal besonders viel Hintergründiges aus der Welt der Schwoazn. So lernen Jürgen Pucher und Andi Terler von Youngster Jacob Hödl, wie er zu seinem Spitznamen „Chessecake“ gekommen ist, was die Energie im Team von Sturm derzeit so besonders macht und wie er sich neben dem ganzen Bundesliga-Wahnsinn in diesen Tagen auf seine Matura vorbereitet. Die Reifeprüfung als Cheftrainer hat Christoph Wurm bei Jakomini 09 schon abgelegt, starke Leistungen und Resultate in diesem Frühjahr belegen das. Im Interview spricht Wurm über die kommenden Talente wie Daniel Sumbu und Luca Weinhandl, den verstärkten Trainingsfokus auf die Individualisierung in seinem Team und er lässt durchblicken, dass sich infrastrukturell bei der Zweier demnächst etwas tun dürfte. Und dann gibt uns auch noch Sargon Duran Einblicke in den Titelkampf aus der Trainerperspektive. Er erklärt, wieso die Zusammenarbeit im Team Säumel nach einer Findungsphase derzeit so gut funktioniert, warum er Malick Yalcouyé für ein „Monster“ hält und er ein Finalspiel in der letzten Runde erwartet.
Natürlich kommen wir diesmal nicht drumherum, auf die Geschehnisse in der Männer-Bundesliga zurückzublicken. Das Duell mit der Austria war dann doch eines, das länger nachhallt, als andere Spiele. So rätseln Michael Pelitz und Andi Terler über Ausschluss-Gründe (Stichwort: Tätlichkeit versus Unsportliches Verhalten) und wünschen Referee Gishamer, irgendwann auch in die Selbstreflexion übergehen zu können, anstatt über Emotionen anderer zu urteilen. Der Schwerpunkt liegt diesmal aber woanders. Wir sprechen in aller Ausführlichkeit mit Tode Djaković, der in dieser Saison vom Co- zum Cheftrainer bei den Sturm Damen aufgestiegen ist. Der 29-Jährige spricht über frühe Flutlicht-Erinnerungen in Seiersberg, ein abruptes Ende in Armenien und ein gescheitertes Probetraining in der Bundesliga, das richtungsweisend für seine weitere Karriere sein sollte. Von Sargon Duran hat er ein Team übernommen, das aller Verletzungsprobleme zum Trotz einen großen Punkterückstand auf die Vienna in einen Vorsprung umgedreht hat und nun Kurs auf Europa nimmt. Und das als Cheftrainer eines Teams, das teilweise unter widrigen Bedingungen trainieren oder spielen muss und mit einem Kader, der tagsüber arbeitet, studiert oder noch in die Schule geht. Und für das es etwas ganz Besonderes war, am vergangenen Sonntag in Liebenau einzulaufen und einen Punkt gegen die 300-Länderspiel-Abwehr der Austria zu erkämpfen.
Zum kleinen Jubiläum von BlackFM kommt es diesmal zum “besten zweier Welten”, wenn man so will. Querpass und Sendung mit Gast in einem. Zunächst sprechen Jürgen Pucher und Andi Terler über die vergangenen Spiele in schwarz-weiß, den “unspektakulär schönen” Sieg gegen Blau-Weiß und die beiden Niederlagen der Zweier und bei den Frauen – und wundern sich darüber hinaus über plötzlich auftauchende Kehrmaschinen am Stadionvorplatz. In Teil zwei begrüßen die beiden dann mit Christoph Biermann einen besonderen Gast. Der Chefreporter von “11FREUNDE” war im Rahmen des Rapid-Heimspiels bei Sturm in Graz und hat über seine Eindrücke und Begegnungen eine feine Reportage in die aktuelle Ausgabe des Magazins für Fußballkultur geschrieben. Im Gespräch mit dem mehrfach preisgekrönten Journalist und Autor geht es um Parallelen zwischen Sturm und Union Berlin, die Entwicklung von Michael Parensen und die verschiedenen seltsamen Auswüchse des Fußball-Kommerzes von Champions League und Klub-WM bis Red Bull und Hoffenheim.
Warum Rheinländer und Steirer ein „good match“ sind, wie man einen Kader umbaut, wie es um Chancen für junge Spieler steht, wieso es viele gute Wege in den Profifußball gibt … und natürlich wie das Meisterjahr in Leverkusen war und warum Xabi Alonso das „perfekte Paket“ ist. All das und noch viel mehr haben Michael Pelitz und Frank Wonisch mit Benjamin Schunk, dem amtierenden „Technischen Direktor“ der Schwoazn besprochen. Spannende Einblicke in die Transferphilosophie des SK Sturm und in Schunks Masterthese mit dem Titel: „Anforderungen an ein Organisations- und Kommunikationskonzept für ein internationales Nachwuchs-Scouting eines Fußball-Erstligaclubs aus einer der europäischen Top-5-Ligen“ inklusive.
