„Und der Steffl der schaut owi auf den oarmen Steirerbuam“, heißt es bei STS. Auf das Wiener Büro von Christian Jauk schaut er zwar auch, der Stephansdom, arme Leute sind aber in der Privatbank, deren Chef der Sturm-Präsident ist, eher weniger anzutreffen. Wiewohl das Sparen derzeit bei Sturm eine wichtige Rolle spielt. Kleinere Brötchen werden wieder gebacken, seit es keine Champions League-Millionen mehr gibt und große Infrastrukturprojekte auf der Agenda stehen. Dazu kommt aus dem Umfeld viel Kritik an der sportlichen Performance und am Sportdirektor. Es finde eben gerade ein Umbruch statt, ist die Erzählung dazu, die jetzt langsam überall Platz greift. Unruhige Zeiten also derzeit beim SK Sturm. Es war höchste Eisenbahn, wieder einmal beim Präsidenten vorbeizuschauen und ihn die aktuelle Lage der Schwoazn einordnen zu lassen. Jürgen Pucher hat versucht Antworten auf jene Fragen zu bekommen, die sich im Moment viele stellen. Wieso ist der Spardruck gar so groß, wie steht der Chef zu seinem Personal, braucht Sturm nicht einen Sportvorstand und einiges mehr stand im Fragenkatalog, den wir Jauk für diese Volume 191 mitgebracht haben. Er erzählt außerdem von Gewinnsteuern, wie viel oder wenig von Transfererlösen eigentlich übrig bleibt und gewissen Zyklen, denen der Fußball eben unterliegen würde. Der Umbruch jetzt sei eine Herausforderungen, der es sich gemeinsam zu stellen gelte. Zum Umbau von Liebenau ist er mehr als skeptisch, dass es eine Lösung vor der Grazer Wahl geben wird und dass das Crowdfunding für das Traningszentrum in Puntigam bisher nicht nach Wunsch verlaufe und er der Abwesenheit einer gewissen Fehlerkultur bei Sturm gar nicht widersprechen möchte, verrät der Sturm-Boss auch noch in diesem Gespräch. Wir wünschen schönes Hören.