Nach exakt 100 Ausgaben Pause melden wir uns wieder mit einer Episode von Almost Famous Sturmfans. Eine durchaus lange Unterbrechung, dafür ist unser Gast für Volume 204 von BlackFM so richtig weltberühmt in Österreich. Bei Michael Pelitz und Jürgen Pucher im Studio am Entenplatz war niemand geringerer, als der Ukraine und Balkan-Korrespondent des ORF, Christian Wehrschütz zu Gast. Natürlich ist er auch Sturmfan und er ist ein Schwoazer aus Trotz geworden, damals in den 1960er-Jahren, hat er uns gleich zu Beginn verraten. Alle anderen in seiner Familie waren dem GAK anhängig.

Wehrschütz erzählt, nach einer kurzen Aufklärung, was der Name Petar Petrovic eigentlich zu bedeuten hat, wie er Sturmspiele im Kriegsgebiet verfolgt, was er wohl geworden wäre, wäre er nicht beim Journalismus gelandet, und was seine große Leidenschaft, die Science Fiction Serie Perry Rhodan, und Sturm gemeinsam haben. Es hat etwas mit Zukunft zu tun, so viel sei hier schon gesagt.

Im Rückblick auf die abgelaufene Saison zeigt sich Wehrschütz zufrieden, wenn er etwas beim aktuellen SK Sturm vermisst, dann ist das Lokalkolorit. Was er damit genau meint, hört ihr ebenfalls in dieser Folge. Politik möchte Wehrschütz gerne aus dem Stadion draußen halten und meint damit insbesondere Parteipolitik. Wenn er auf die Causa Stadion blickt, ist er von eben dieser Politik in der Steiermark enttäuscht und rät Sturm, wie auch immer es sich realisieren lässt, selbst in Sachen neue Arena aktiv zu werden.

Als Vater zweier Töchter und als Opa einer Enkelin ist ihm Frauenfußball trotzdem fremd und mit der exakten Zuordnung des Gegners bei neuralgischen Spielen sowie den Spielernamen nimmt es unser Gast nicht immer ganz genau. Welchen Fußball er sehen möchte und was ihm am modernen Fußball nicht gefällt, kann der ORF-Mann aber sehr genau benennen. Auch wer sein liebster Mann im Dress der Schwoazn ist, kommt wie aus der Pistole geschossen: Der Russe Daniil Khudyakov. Viel Spaß beim Hören.