BlackFM
BlackFM // unter dieser Kategorie finden sich alle Langbeiträge. Wären wir ein Radio wüprden „Sendungen“ sagen. Tun wir aber nicht.
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Jürgen Säumel ist angezählt, aber war’s das jetzt für den Sturm-Trainer oder wird das anstehende Derby sein „do or die“-Spiel? Die Lage ist jedenfalls ziemlich angespannt im schwarz-weißen Kosmos, Messendorfer Krisensitzungen inklusive. Auf den ermurksten Sieg in Hartberg folgte im Nachtragsspiel beim 1:3 gegen Wattens der nächste Dämpfer und die nächste Pleite in Liebenau. Und das ausgerechnet vor dem Duell mit dem Stadtrivalen. Wir hätten eigentlich etwas anderes vorgehabt in dieser Woche, widmen uns aber anlassbezogen ausführlich der derzeitigen Situation bei Sturms Einser im Speziellen und der heimischen Bundesliga im Allgemeinen. Weil ein Blick von außen immer gut tut, um eine klare Sicht auf die Dinge zu bekommen, machen wir das gemeinsam mit Harald Prantl, der als Chefredakteur bei LAOLA1 seit Jahrzehnten ein profunder Beobachter der Vorgänge im heimischen Fußball ist. Die BlackFM-Doppelsechs Pucher und Terler macht sich gemeinsam mit ihrem Gast Gedanken über die jüngsten Auftritte der Schwoazn, bespricht die besorgniserregend bis grotesken Wortspenden der Protagonisten und fragt sich, ob das überhaupt noch etwas werden kann mit einem Cheftrainer Jürgen Säumel. Spoiler-Zitat Prantl: „Wer einmal vor einem ‚do or die‘-Spiel steht, stirbt irgendwann.“ Darüber hinaus reden wir auch über diese erschütternd durchschnittliche Bundesliga, den alles überlagernden „Leichtathletik-Fußball“ und ob dieser noch zeitgemäß ist. Herausgekommen ist ein Sittenbild zum aktuellen SK Sturm und der Liga, für die er derzeit fast symptomatisch mit all seinen Problemen steht.
Was ist das jetzt? Diese Frage stellen sich im Sturm-Umfeld gerade einige. Die fünfte Liga-Saisonniederlage am vergangenen Wochenende gegen den LASK hat jedenfalls zum wiederholten Male gezeigt, dass es derzeit Probleme im Spiel der Schwoazn gibt. Deshalb versuchen wir in dieser Episode, die vorherrschende Kritik aufzuarbeiten. Dafür hören wir ausführlich in die BlackFM-Community hinein, die uns in zahlreichen Sprachnachrichten verschiedenste Argumente dafür liefert, warum es das Team von Jürgen Säumel derzeit nicht schafft, konstant gute Leistungen auf die Wiese zu bringen. Auf der anderen Seite wollen wir auch erneut die Sicht des Vereins wissen und haben Sportchef Michael Parensen gefragt, worin er die Gründe für die fehlende Konsequenz im Sturmspiel sieht, ob es wirklich keine Qualitätsprobleme im Kader gibt, wie es wirklich um das Verhältnis zwischen ihm und dem Cheftrainer bestellt ist und wie man kurzfristig aus dieser Situation herauskommen möchte. Die BlackFM-Dreierkette Pelitz-Terler-Wonisch freut sich darüber hinaus mit U17-WM-Finalist Luca Weinhandl und spricht über den verdienten Heimsieg der Sturm Frauen sowie über die enttäuschende Rutschpartie der Zweier in Leoben.
Die Länderspielpause ist vorbei, Österreich darf sich WM-Teilnehmer nennen und die Schwoazn stehen vor richtungsweisenden Wochen. In eine gute Richtung hat sich zuletzt das Frauenteam wieder bewegt, was beim Sieg im Cup gegen Altach zu sehen war. Ihre Beine mit im Spiel hatte dabei Lena Breznik. Das Talent aus den eigenen Reihen hat sich den Weg in die erste Elf gebahnt und spricht im BlackFM-Interview über Hip-Hop-Anfänge, ein großes Saisonziel und die mittlerweile wirklich nervige Infrastrukturproblematik. Der Postplatz ist jedenfalls eine Trainingsstätte, die derzeit bessere Leistungen an den Wochenenden verhindert. Die Wiese beschäftigt auch Jakomini 09. Die Zweier ist momentan auf dem Kunstrasen in Messendorf unterwegs, was zu vermehrten muskulären Problemen bei den Spielern führt, wie Cheftrainer Christoph Wurm im BlackFM-Interview erzählt. Er gibt auch Einblick in die jüngste Entwicklung der Mannschaft und einzelner Akteure wie Jakob Ploner und Wisler Lazarre und verfolgt ganz genau, wie sich Luca Weinhandl bei der U17-WM so schlägt. Und schließlich diskutiert das BlackFM-Trio Hernach-Terler-Wonisch auch noch die bevorstehende Bundesliga-Partie der Männer gegen den LASK, diverse Länderspiel-Einsätze, die Lieblingsrezepte der Sturm-Kicker und ein äußerst positives Fanshop-Erlebnis.
Es ist Länderspielpause und damit Zeit, das große Ganze beim SK Sturm zu betrachten. Wie ist diese Saison bislang einzuschätzen? Wie steht der Kader da? Hat sich der Sturm-Fußball verändert? Und wie geht es mit dem Cheftrainer weiter? Diese und weitere Fragen haben wir in diesem Querpass den sportlich hauptverantwortlichen Personen gestellt. Sportchef Michael Parensen und Cheftrainer Jürgen Säumel geben jeweils in Interviews ihre Sicht der Dinge zu Protokoll und sind dabei nicht immer hunderprozentig derselben Ansicht, was gewisse Dinge betrifft. Wahrscheinlich war deshalb vonseiten des Sportchefs auch mitunter von Reibung die Rede, als er nach dem Austausch mit Säumel gefragt wurde. Abgesehen vom Sportlichen beschäftigt die BlackFM-Viererkette Hernach-Pucher-Terler-Wonisch in dieser Ausgabe auch das „Grauen vom Postplatz“, wo es nach einer stolzen Investition eines sechsstelligen Eurobetrags massive Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung gibt, was dazu führt, dass ein regulärer Trainingsbetrieb von Zweier- und Frauen-Team derzeit nicht möglich ist. Und auch Liebenau muss diesmal wieder besprochen werden, gibt es doch Meldungen darüber, dass der Planungsbeschluss für den Umbau im Grazer Gemeinderat verschoben werden könnte. Stadionkorrespondent Pucher hat sich schlau gemacht und mehrere interessante Details zum Status-quo herausgefunden.
Zum zweiten Mal versammelte sich BlackFM vor dem Stadion zum Europastudio. Wieder gab es in der Eurpa League für die Schwoazn Besuch von der Insel, dieses Mal vom englischen Teil. Nottingham Forest war, begleitet von zahlreichen Fans, zu Gast in Graz. Wir haben uns wie immer ausführlich mit dem Gegner beschäftigt, das Rundherum ein wenig genauer angeschaut und natürlich auch wieder Interaktion mit unserer hochgeschätzten Community betrieben. Quizmaster Wonisch war am Werk und hat tricky Questions über die „Tricky Trees“ gestellt. Unter anderem könnt ihr erfahren, woher das „Garibaldi-Rot“ in den Vereinsfarben kommt und dass dieser italienische Held Giuseppe und nicht Antonio heißt. Und in dieser Folge können wir sogar mit einer Internet-Celebrity als Gast aufwarten. Ein besonderes Shoutout geht in dieser Ausgabe an unsere Lieblingskonditorei „Einfach Fitz“, die uns Erlesenes zur Aufnahme liefern ließ. Und nein, das ist keine bezahlte Werbeeinschaltung, es war einfach nur nett. Nach Absolvierung der zweiten Flutlich-Schlacht zu Liebenau waren die BlackFM-Gesichter und Stimmen großteils zufrieden mit dem erkämpften Punkt. Die Post-Match-Analyse beschäftigte sich außerdem natürlich mit „Elferkiller“ Oli Christensen, dem bei seiner Auswechslung mürrischen Otar KIteishvili und dem staubtrockenen bis grandiosen Comeback des „Geyrs“. Einmal Europacup-Recap, bitte sehr!
Es sind intensive Wochen für den SK Sturm, da war es an der Zeit mit einem zu sprechen, der diese hautnah am Feld erlebt. Dimitri Lavalée hat bis zu seiner Auswechslung gegen den WAC alle Minuten für Sturm in dieser Saison abgespult und gehört damit zu den absoluten Dauerbrennnern bei den Schwoazn. Im BlackFM-Interview blickt der Belgier und werdende Vater selbstkritisch auf seine jüngsten Leistungen, spricht über seine Rolle als Führungsspieler und erklärt, dass es für ihn und seine Kollegen wie Tim Oermann oder Jeyland Mitchell durchaus eine Herausforderung ist, immer wieder auf unterschiedlichen Positionen in der Viererkette zu spielen. Die BlackFM-Dreierkette Pelitz-Terler-Wonisch wirft in diesem Querpass natürlich auch einen Blick auf das Frauenteam und die Zweier, die zuletzt wieder anschreiben konnte und beschäftigt sich mit dem Gerücht rund um einen ehemaligen Sportchef der Schwoazn.
Die Reisegruppe Pucher-Terler-Wonisch berichtet diesmal in Reisetagebuchform von der schwoazn Völkerwanderung nach Glasgow, die rund 2.500 Sturmfans angetreten sind. Von der traditionellen Einstimmung im Pub, über eine Fanshop-Begegnung mit Pressesprecher Stefan Haller und einem Wiedersehen mit Sommelier des Jahres Willi Schlögl bis hin zu einem hörbar stolzen Präsidenten Christian Jauk vor dem Abmarsch am St. Enoch Square ist alles dabei. Nur die sportliche Analyse gegen Celtic fällt am Ende des Tages nicht nur heiser, sondern auch bitter aus. Die Schwoazn haben aber wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wie sie international ihre Anhängerschaft mobilisieren können. Hört selbst.
Und immer wieder grüßt das Stadion. Dieses Mal hätten wir eine Bürgermeisterin im Angebot, die innerhalb einer Woche zum Thema zwei komplett konträr gelagerte Schlagzeilen produziert hat, einen Sturm-Vorstoß hinsichtlich Betreiberkonzept und einen beleidigten Stadtrivalen, der plötzlich vielleicht doch irgendwo ein Geld gefunden hat. Das alles gehört freilich ein wenig eingeordnet. Wir haben also zum Telefon gegriffen und einmal durchgerufen.
Und zwar beim Grünen-Klubchef Karl Dreisiebner, bei Bügermeisterin Elke Kahr herself und beim Sturm-Präsidenten Christian Jauk. Von ihnen allen wollten wir wissen, wo wir denn jetzt in der Stadionfrage stehen, was die nächsten Schritte sein werden und wie lange denn das alles wieder dauern wird. Ob in den letzten Tagen immer alle an denselben Gesprächen teilgenommen haben, bleibt ein Stück weit ungeklärt. Aber urteilt selbst.
Ein bisschen gekickt wurde in Schwarz-Weiß trotz Länderspielpause auch noch. Die Sturm Frauen mussten dabei nach fünf Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage hinnehmen. Wir blicken zurück auf das 0:2 in Messendorf gegen Altach. Dann hätten wir noch einen Rückblick auf die Länderspieleinsätze der Sturmkicker anzubieten. Unter denen tummelt sich sogar ein potenzieller Weltmeister. Und nicht zuletzt blicken wir schon ein bisschen voraus nach Schottland und das anstehende Europacup-Highlight gegen Celtic Glasgow. Randvoll, wie immer, dieser Querpass. Wir wünschen bestes Hörvergnügen.
Jetzt ist schon wieder was passiert. Beim Stadion nämlich. Die Bürgermeisterin hat sich am Wochenende überlegt, sie sagt wieder einmal eine Planung im Alleingang ab. Das Geld könne man nicht erfinden, deshalb werde Liebenau nur saniert und nicht umgebaut. Elke Kahr hat damit so gut wie alle involvierten Personen vor den Kopf gestoßen, wir versuchen gemeinsam mit Gerald Winter-Pölsler von der Kleinen Zeitung eine Einordnung dieses Paukenschlags.
Fußball gespielt wurde aber auch noch, und in Schwarz-Weiß durchwegs erfolgreich. Wir blicken auf den Erfolgslauf der Sturm Frauen, die zuletzt die SPG BW Linz / Union Kleinmünchen gleich 4:0 abfertigten, und haben uns dazu mit Torjägerin Zala Kuštrin unterhalten. Unter anderem in diesem Gespräch zu erfahren: Wie hilft Karate beim Fußball spielen.
Die Zweier hat endlich ihren ersten Sieg eingespielt. Im Kellerderby gegen Bregenz behielt Jakomini 09 mit 3:1 die Oberhand. Was der Sieg für das Team bedeutet, wie es ihm in seiner neuen Rolle so geht und was die Zukunft bringen könnte, haben wir mit Sturm II-Co-Trainer Jakob Jantscher besprochen.
Und die Einser behielt mit zwei späten Toren in Altach die Oberhand, nahm drei Punkte mit nach Graz und setzte sich trotz eines Spiels weniger an die Tabellenspitze. So kann man eine Länderspielpause ohne weiteres beginnen. Wir schauen noch einmal auf dieses Spiel und haben in Vorarlberg so einiges gesehen, was in die richtige Richtung geht. Wo es noch hakt, ist uns auch nicht entgangen und in welchen Mannschaftsteilen es im weiteren Herbst, so alle gesund von ihren Nationalteams zurückkehren, eher viel Verkehr geben könnte, kam auch noch zur Sprache.
Für Volume 173 unseres Podcasts können wir euch eine Premiere bieten: Das BlackFM-Europastudio. Wir haben unser Equipment eingepackt und uns auf den Berta von Suttner-Platz vor dem Stadion Liebenau gestellt, um für euch hautnah von der Europa League-Heimpremiere gegen die Rangers aus Glasgow zu berichten. Dieses Mal keine lustige Klassenfahrt im Canal Büs, dafür endlich wieder zurück in Liebenau. In unserem Freiluftstudio haben wir uns gemeinsam mit einigen von euch auf die Partie eingestimmt, unser Taktik-Nerd Frank Wonisch hat wie üblich den Gegner filetiert und wir haben auch gleich den Mann von der BBC Scotland vor das Mikrofon geholt, der sich für seinen Liveeinstieg mitsamt Kamerafrau (die sich besser auskannte als er) neben uns positioniert hatte. Ein bisschen Quiz mit Gewinnspiel durfte freilich auch nicht fehlen. Dann war der Akku des mobilen Aufnahmegeräts leer, wir haben uns das Spiel angeschaut und wie gewohnt – ein wenig stimmlich angeschlagen – im Anschluss noch ein Fazit aufgenommen. Flutlicht, Europacup und das neue BlackFM-Europastudio – schön war’s.