BlackFM

BlackFM // unter dieser Kategorie finden sich alle Langbeiträge. Wären wir ein Radio wüprden „Sendungen“ sagen. Tun wir aber nicht.

Wir melden uns mit Teil 2 der BlackFM-Sommergespräche. Nachdem wir uns zuletzt ausführlich mit dem Geschäftsführer Wirtschaft, Thomas Tebbich, unterhalten haben, sind wir diese Woche bei seinem sportlichen Gegenüber vorstellig geworden. Mit Michael Parensen haben wir den Stand der Dinge des laufenden Transfersommers besprochen. Der Sturm-Sportchef erzählt, wie es ihm in seiner ersten Sommerübertrittszeit beim Verein geht, wo die Schwerpunkte der weiteren Aktivitäten liegen werden und wie er die Chance potenzieller Abgänge einschätzt. Außerdem ließ Parensen wissen, wie es zu den Verpflichtungen von Jakob Jantscher und Martin Lassnig, den beiden Neuzugänge in den Trainerteams, gekommen ist. Einen Blick zum Postplatz und nach Messendorf haben wir auch geworfen und dazugehörig die Perspektive der Sturm Damen und die Rolle der „Zweier“ in der kommenden Saison besprochen. Mit dem Team von Christoph Wurm ist eine engere Verzahnung und eine noch intensivere Interaktion mit der ersten Mannschaft geplant. Und nicht zuletzt hat uns Michael Parensen ein Update zu den rekonvaleszenten Spielern gegeben, seine Zielsetzungen für die kommende Saison beschrieben und seine Meinung zu den Chancen auf ein weiteres Mal Champions League-Ligaphase verraten. Andreas Terler und Jürgen Pucher haben in dieser Ausgabe 159 von BlackFM die Aussagen des Sportdirektors ausführlich analysiert und diskutiert und das Ganze noch mit einem mehr als ausführlichen Nachrichtenüberblick garniert. Wir empfehlen, sich das anzuhören.

 

Zurück von der Schicker-Alm hat uns der Fußball-Alltag wieder. Der SK Sturm ist zurück im Training, hat seine Vorbereitung gestartet und somit kommt die ganze Maschinerie wieder in Gang. Gerüchte, Transfers, neue Spieler, neue Menschen im Trainerteam und so weiter und so fort. Da bietet sich ein Querpass an. Und für diesen haben wir uns ganz ausführlich mit Thomas Tebbich unterhalten. Der Geschäftsführer Wirtschaft bilanziert die vergangene Saison, erzählt, wie er die Meisterfeier am Stadionvorplatz rückblickend betrachtet, warum Nike keine Meister-Shirts liefern kann und wie es mit den diversen Infrastruktur-Projekten läuft. Und dann steht auch noch fest: Der Kapitän bleibt wieder da! Stefan Hierländer hat sein Arbeitspapier um eine Spielzeit verlängert und geht damit in seine 10. Saison beim SK Sturm. Aus diesem Anlass haben wir ihn nach den Beweggründen für eine Verlängerung gefragt und welchen Umbruch er in den kommenden Wochen im Kader erwartet.

BlackFM war wieder einmal unterwegs. Diesmal zu einem ganz besonderen Auswärtsspiel. In der Sommerpause ging es nach Oberaich, genauer gesagt zum steirischen Rückzugsort eines alten Bekannten beim SK Sturm – Andi Schicker. In der Hütte des ehemaligen Sportchefs der Schwoazn haben wir die abgelaufene Saison aus seiner Sicht Revue passieren lassen. Er erzählt wie es war, als er dem Ruf nach Hoffenheim („um Himmels willen“ – Zitat Christoph Biermann) gefolgt ist. Oder als er Christian Jauk angerufen hat, um mit Chris Ilzer zu reden, um diesen aus Graz loszueisen. Wir reden mit ihm darüber, wie gespannt er das Meisterschaftsfinale des SK Sturm irgendwo am Meer vor Korfu verfolgt hat und er sagt, dass für ihn durch den erneuten Titelgewinn das Projekt in Graz erst so richtig abgeschlossen war. Und Schicker gibt Einblicke in die sportlichen Turbulenzen in Hoffenheim, spricht über die Unruheherde im Kraichgau und den Umbruch, der jetzt bevorsteht. Man bekommt das Gefühl, dass die Arbeit bei der TSG erst jetzt so richtig losgeht. Aber auch, dass der SK Sturm Andi Schicker immer noch am Herzen liegt. Aber hört selbst.

Es war ein Auf und Ab – und am Ende stand der Europacup. So oder so ähnlich könnte man die Saison der SK Sturm Damen 2024/25 zusammenfassen. Aber fällt das Fazit aus Spielerinnen- bzw. Sportdirektoren-Sicht aus und was tut sich generell im Fußball der Frauen? Das besprechen Michael Pelitz und Andi Terler diesmal mit gleich zwei Gästen. Vanessa Gritzner ist mit ihren 27 Jahren nicht nur ein Sturm-Urgestein, sie hat im vergangenen Frühjahr als Torfrau der Schwoazn wesentlich dazu beigetragen, dass man sich am Ende über den dritten Platz freuen durfte. Sie erzählt von ihren Anfängen beim SC Mühldorf in Kärnten, dem wöchentlichen Pendeln nach Graz, ihrem Bundesliga-Debüt mit 15 und warum sie konsequent auf Instagram, TikTok und Co. verzichtet. Michael Erlitz ist als Sportdirektor für das große Ganze beim Frauenfußball in Schwarz-Weiß verantwortlich. Er kann unter anderem von bevorstehenden infrastrukturellen Verbesserungen berichten und hebt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit Michael Parensen hervor. Nicht zuletzt bastelt auch er schon eifrig am Kader für die neue Saison, für die man unlängst ein Top-Talent aus der ÖFB-Frauenakademie verpflichten konnte. Beide blicken abschließend auch voraus, auf den Europacup im Herbst und die Zukunft des Frauenfußballs in Österreich. Sie sprechen über die geringe mediale Aufmerksamkeit, die dem Frauenfußball noch immer zuteilwird, und den vermutlich noch langen Weg zu einem echten Profibetrieb.

Das war sie, die Saison 2024/25 der Österreichischen Fußballbundesliga. Und der Meister heißt wie schon in der letzten Spielzeit SK Sturm Graz. Die Schwoazn sind somit hochoffiziell Serienmeister, Anlass genug einmal genauer in den Rückspiegel zu schauen. Wie ging er eigentlich, der Spielfilm dieser abgelaufenen Meisterschaft? Was waren die wegweisenden Momente, wo waren die Highlights und an welchen Punkten hätte die ganze Geschichte auch schiefgehen können? Das Trio Pucher-Terler-Wonisch schaut sich in dieser Ausgabe 155 von BlackFM diese Retrospektive gemeinsam mit euch an. Und wir haben auch euch zu Wort kommen lassen. Wir präsentieren in dieser Sendung eine Auswahl an Einsendungen eurer Gedanken, die ihr uns über die Speakpipe zukommen habt lassen. Einen Blick auf die wichtigsten Daten, Zahlen und Fakten zum Sturm-Kader haben wir auch zusammengestellt und wir werfen einen Blick in die Zukunft, die da heißen wird „Umbruchsommer“. Leider darf auch eines nicht unerwähnt bleiben: Die von einigen Nebengeräuschen belastete Meisterfeier am Stadionvorplatz. Das alles zusammen – ihr ahnt es schon – hat eine gewisse Überlänge erzeugt. Wir meinen, es lohnt sich!

Here we go again. Der Mai neigt sich dem Ende zu und Sturm steht vor einem Endspiel. Wie im Vorjahr kommt es in der Bundesliga auf die letzte Runde an. Bevor es soweit ist, lässt das Trio Pucher-Terler-Wonisch den missglückten Sturm auf Hütteldorf Revue passieren und freut sich über einen Korrespondentenbericht aus Wien des Kollegen Pelitz. Damit sie nicht allein dem Spiel entgegenfiebern müssen, wurden wieder die aus Volume #146 bekannten Almost-Famous-Sturmfans und Black-FM-Allstars angerufen, um ihre Stimmungslage kurz vor dem großen Showdown gegen den WAC einzuholen. Zu hören sind: Stefan Becker-Adelmann, Michael Fiala, Roli Gratzer, Heri Hahn, Thomas Hofer, Elke Murlasits, Paul Pizzera, Willi Schlögl und Markus Zottler. Es geht um „permanentes Leiden”, den Kampf um den Titel als Sturm-Tradition, aber auch um die Schönheit dieser Stimmung – sind es doch genau solche Spiele, für die wir den Fußball so lieben. Ein Sidestep zu den Informationen rund um mögliche Feierlichkeiten nach dem Spiel am Samstag darf in dieser Episode allerdings auch nicht fehlen. Die Entscheidung, nicht den Hauptplatz, sondern den Stadionvorplatz zu nutzen, sorgt nämlich durchaus für kontroverse Diskussionen. So gilt am Ende das Motto: Ois für die Schwoazn! Und alle nach Liebenau!

Jetzt wird es so richtig ernst im Bundesliga-Titelfight! Schon am kommenden Wochenende könnte die Entscheidung fallen – und das in Hütteldorf. Das BlackFM-Trio Pelitz-Pucher-Terler stimmt sich querpassend auf das Spiel in Wien inklusive schwoazer Völkerwanderung ein und spricht zu diesem Anlass mit Jürgen Säumel. Der Cheftrainer behält auch bei immer größer werdender Anspannung im Sturm-Umfeld seine große Ruhe, ist stolz auf den gemeinsamen Erfolg mit Mannschaft und Fans, erklärt die taktischen Umstellungen gegen Salzburg und lässt insofern aufhorchen, als dass Fally Mayulu für die finalen beiden Runden tatsächlich eine Option sein könnte. Die Nervosität ist hingegen auch schon beim vierten BlackFM-Viertel Frank Wonisch zu spüren, wie er uns in einer Sprachnachricht wissen lässt. Natürlich vergessen wir nicht auf das Drama in Ried in der 2. Liga und den großartigen Erfolg der Frauen durch die geschaffte Europacup-Qualifikation. Und abschließend beantworten wir wieder einmal eure Fragen rund um BlackFM, Sturm und Co.

Tage und Wochen der Wahrheit liegen vor uns und deshalb gibt es diesmal besonders viel Hintergründiges aus der Welt der Schwoazn. So lernen Jürgen Pucher und Andi Terler von Youngster Jacob Hödl, wie er zu seinem Spitznamen „Chessecake“ gekommen ist, was die Energie im Team von Sturm derzeit so besonders macht und wie er sich neben dem ganzen Bundesliga-Wahnsinn in diesen Tagen auf seine Matura vorbereitet. Die Reifeprüfung als Cheftrainer hat Christoph Wurm bei Jakomini 09 schon abgelegt, starke Leistungen und Resultate in diesem Frühjahr belegen das. Im Interview spricht Wurm über die kommenden Talente wie Daniel Sumbu und Luca Weinhandl, den verstärkten Trainingsfokus auf die Individualisierung in seinem Team und er lässt durchblicken, dass sich infrastrukturell bei der Zweier demnächst etwas tun dürfte. Und dann gibt uns auch noch Sargon Duran Einblicke in den Titelkampf aus der Trainerperspektive. Er erklärt, wieso die Zusammenarbeit im Team Säumel nach einer Findungsphase derzeit so gut funktioniert, warum er Malick Yalcouyé für ein „Monster“ hält und er ein Finalspiel in der letzten Runde erwartet.

Natürlich kommen wir diesmal nicht drumherum, auf die Geschehnisse in der Männer-Bundesliga zurückzublicken. Das Duell mit der Austria war dann doch eines, das länger nachhallt, als andere Spiele. So rätseln Michael Pelitz und Andi Terler über Ausschluss-Gründe (Stichwort: Tätlichkeit versus Unsportliches Verhalten) und wünschen Referee Gishamer, irgendwann auch in die Selbstreflexion übergehen zu können, anstatt über Emotionen anderer zu urteilen. Der Schwerpunkt liegt diesmal aber woanders. Wir sprechen in aller Ausführlichkeit mit Tode Djaković, der in dieser Saison vom Co- zum Cheftrainer bei den Sturm Damen aufgestiegen ist. Der 29-Jährige spricht über frühe Flutlicht-Erinnerungen in Seiersberg, ein abruptes Ende in Armenien und ein gescheitertes Probetraining in der Bundesliga, das richtungsweisend für seine weitere Karriere sein sollte. Von Sargon Duran hat er ein Team übernommen, das aller Verletzungsprobleme zum Trotz einen großen Punkterückstand auf die Vienna in einen Vorsprung umgedreht hat und nun Kurs auf Europa nimmt. Und das als Cheftrainer eines Teams, das teilweise unter widrigen Bedingungen trainieren oder spielen muss und mit einem Kader, der tagsüber arbeitet, studiert oder noch in die Schule geht. Und für das es etwas ganz Besonderes war, am vergangenen Sonntag in Liebenau einzulaufen und einen Punkt gegen die 300-Länderspiel-Abwehr der Austria zu erkämpfen.

Zum kleinen Jubiläum von BlackFM kommt es diesmal zum “besten zweier Welten”, wenn man so will. Querpass und Sendung mit Gast in einem. Zunächst sprechen Jürgen Pucher und Andi Terler über die vergangenen Spiele in schwarz-weiß, den “unspektakulär schönen” Sieg gegen Blau-Weiß und die beiden Niederlagen der Zweier und bei den Frauen  – und wundern sich darüber hinaus über plötzlich auftauchende Kehrmaschinen am Stadionvorplatz. In Teil zwei begrüßen die beiden dann mit Christoph Biermann einen besonderen Gast. Der Chefreporter von “11FREUNDE” war im Rahmen des Rapid-Heimspiels bei Sturm in Graz und hat über seine Eindrücke und Begegnungen eine feine Reportage in die aktuelle Ausgabe des Magazins für Fußballkultur geschrieben. Im Gespräch mit dem mehrfach preisgekrönten Journalist und Autor geht es um Parallelen zwischen Sturm und Union Berlin, die Entwicklung von Michael Parensen und die verschiedenen seltsamen Auswüchse des Fußball-Kommerzes von Champions League und Klub-WM bis Red Bull und Hoffenheim.