Warum Rheinländer und Steirer ein „good match“ sind, wie man einen Kader umbaut, wie es um Chancen für junge Spieler steht, wieso es viele gute Wege in den Profifußball gibt … und natürlich wie das Meisterjahr in Leverkusen war und warum Xabi Alonso das „perfekte Paket“ ist. All das und noch viel mehr haben Michael Pelitz und Frank Wonisch mit Benjamin Schunk, dem amtierenden „Technischen Direktor“ der Schwoazn besprochen. Spannende Einblicke in die Transferphilosophie des SK Sturm und in Schunks Masterthese mit dem Titel: „Anforderungen an ein Organisations- und Kommunikationskonzept für ein internationales Nachwuchs-Scouting eines Fußball-Erstligaclubs aus einer der europäischen Top-5-Ligen“ inklusive.

 

Wer sich dieser Tage gefragt hat, was in Österreich alles geht, der hat vom ÖFB in Sachen Aufsichtsratsboss-Findung eine bemerkenswerte Antwort erhalten. Es pröllt also demnächst im Fußballbund, dafür kann sich Christian Jauk weiter ganz dem SK Sturm widmen. Davon ausgehend widmet sich das BlackFM-Trio Pucher-Terler-Wonisch in diesem Querpass den Präsentationen und Wortspenden in Sachen Infrastruktur, bevor es ans sportlich Eingemachte geht. Für Peter Kiedl rückte ein Bundesliga-Einsatz zuletzt immer näher. Wir haben ihn gefragt, warum es bei ihm in dieser Saison so gut läuft. Genauso gut in Schuss ist William Bøving, der im BlackFM-Interview verspricht, sich voll auf Sturm zu konzentrieren, auch wenn im Sommer wohl das Ausland lockt. Dazu herrscht auch schon gespannte Vorfreude auf den Auftritt der Sturm Frauen Ende April in Liebenau, davor geht es aber gleich einmal in der Meisterrunde gegen die Vienna los. All das und mehr gibt es hier in bewährter Querpass-Länge.

Willkommen bei Österreichs beliebtestem Sportpodcast! BlackFM wanderte in trauter Viersamkeit auf den Küniglberg um dort bei Ö3 hohe Podcast-Weihen zu empfangen. Dank der herausragenden BlackFM-Fangemeinde waren wir Teil dieser Awardshow und hielten uns als einziger Vertreter der Kategorie Sport (!) in der Gesamtwertung an den ersten Teil des Gründungsjahres unseres geliebten Sportklubs. Ein BlackFM-Auswärtsspiel im 13. Wiener Gemeindebezirk gibt es in der zweiten Hälfte dieser Ausgabe. Davor besprechen wir den durchwachsenen Meisterrunden-Auftakt beim WAC und beantworten getreu dem Motto „Es lebe die Community!“ diesmal eure Fragen rund um BlackFM und unsere Schwoazn.

Es wird ernst! Kommendes Wochenende beginnt die Meistergruppe und damit auch der Kampf um den Titel. Sturm geht als Tabellenführer und Titelverteidiger in die finalen zehn Runden, aber was können wir von unseren Schwoazn erwarten? Das haben wir diesmal eine Runde an Almost-Famous-Sturm-Fans, profunden Sturm- bzw. Bundesliga-Kennern und BlackFM-Allstars befragt. Zu hören sind Stefan Becker-Adelmann, Michael Fiala, Roli Gratzer, Heri Hahn, Thomas Hofer, Elke Murlasits, Paul Pizzera und Markus Zottler. Drumherum plaudert dann auch noch das BlackFM-Trio Jürgen Pucher, Andi Terler und Frank Wonisch über das was war, was ist und was vielleicht passieren wird bis zum 24. Mai.

Genug zu besprechen gibt es für die BlackFM-Doppelsechs Pucher & Terler auch in der Länderspielpause. Zum Beispiel die Gerüchte um einen möglichen ÖFB-Präsidenten Christian Jauk. Bei den Sturm Frauen beweist in den vergangenen Wochen Sandra Jakobsen ihre Qualitäten im Angriff. Im Interview erzählt die Dänin von ihrer Zeit in den USA, welche Spielerinnen einen entscheidenden Anteil an ihrem Wechsel nach Graz hatten und warum unlängst im Training eine ordentliche Menge Zimt im Spiel war. In der aktuellen Ligapause nahm sich außerdem Sportchef Micha Parensen die Zeit, um über das große Ganze und verschiedene Kaderthemen zu sprechen. So erfahren wir unter anderem, wann Fally Mayulu bereit für ein Comeback sein wird, warum Emran Soglo noch kaum zum Spielen kommt und wie weit Gespräche zu diversen Vertragsverlängerungen schon sind.

Hans Dampf in allen Gassen, das beschreibt Martin Ehrenreichs heutige Rolle bei Sturm wohl am besten. Bevor er aber Teammanager bei den Schwoazn wurde, war da ja noch seine Spielerkarriere. Die „Sturmlegende“ wurde Meister und Cupsieger und zog, Einser und Zweier zusammengezählt, 223 Mal das Dress unseres Vereins über. Wir kamen nicht umhin, dazu ein wenig in Erinnerung zu schwelgen. Geschichten dazu gab es von „Örli“ freilich genug. Wir hätten da eine lackierte Jogginghose, einen vergessenen Meisterteller und einen etwas geschwächten Fanklub-Capo im Taxi im Angebot. Ehrenreich beendete seine Profi-Karriere freiwillig ein Jahr vor Vertragsende, wechselte zuerst ins Marketing des Klubs, brillierte als „Schwarzfahrer“ und ist mittlerweile seit vielen Jahren Teammanager der ersten Mannschaft. Was es da alles zu tun gibt, hat uns live auf Sendung dann doch eher sprachlos zurückgelassen. Und er macht das bei Sturm als One-Man-Show. Dass er dabei oft an seine Grenzen stößt und das nur mit sehr viel Liebe zum Verein machbar ist, hat bis dato trotzdem nicht dazu geführt, dass ein paar Euro für eine Unterstützung lockergemacht wurden. Seine gute Laune und Lockerheit scheint Martin Ehrenreich aber kaum einmal zu verlieren. Wir haben uns außerdem noch über den Musikgeschmack der aktuellen Spielergeneration unterhalten, die ihm den Aufenthalt in der Kabine mitunter erschwert. Und darüber, was er in seiner spärlichen Freizeit so anstellt und sind dabei auf sein ambivalentes Verhältnis zur Gartenarbeit gestoßen. Aber auch Jakob Jantscher würde nur so tun, als kenne er sich mit Apfelbäumen aus, hält Ehrenreich fest. Natürlich haben wir auch über die Entwicklungen seit dem Umbruch im Herbst gesprochen, was das alles mit sich brachte und wie er den Status Quo bei Sturm Anfang 2025 sieht. Wir sehen Martin Ehrenreich jedenfalls am 25. Mai am Grazer Hauptplatz, hieß es am Ende. Wir freuen uns und danken für das interessante und launige Gespräch.

Es ist Derby-Woche aber nirgendwo Derby-Stimmung. Dafür erlebte Liebenau schon am Mittwoch in dieser Woche eine ausgelassenere Atmosphäre als gewöhnlich bei Spielen des Stadtrivalen. Frank Wonisch war beim beherzten Auftritt der Youth League und ordnet das bittere Ausscheiden gegen Olympiacos ein. Nebst guten Resultaten, vor allem für die Frauen in Altach beschäftigt sich BlackFM in dieser Woche mit dem neuen Athletikcoach der Schwoazn. Kevin Martischnegg gibt Einblick in seine Arbeit und klärt die Frage, ob der Einbruch wie zuletzt bei den Dosen, irgendetwas mit der physischen Fitness des Teams zu tun hat. All das und mehr im wie immer randvollen Querpass.

Mit allen Teams im Spielbetrieb ist es wieder einmal Zeit für einen Querpass. Wir beginnen diesmal mit einem neuen Gesicht bei den Sturm-Frauen. Linda Popofsits wechselte vom FC Südburgenland nach Graz und erzählt von ihrem bisherigen fußballerischen Werdegang und ihrem erfolgreichen, aber auch schmerzhaften Ligadebüt. Und die Einser der Männer hat mit dem Sieg gegen Blau-Weiß eine erste positive Antwort auf den holprigen Frühjahrsstart gegeben. In welcher Findungsphase das Team von Jürgen Säumel ist, wollten wir aber genauer wissen und baten daher Routinier und Kapitän Stefan Hierländer zum Gespräch zum aktuellen Status quo. Dazu gibt es noch Shoutouts zu seltsamen Vorgängen rund ums Derby, den Ticketverkauf in der Youth League und ein kleines Infrastruktur-Update. Jürgen Pucher, Andi Terler und Frank Wonisch wünschen gute Unterhaltung.

„Neues Jahr, neuer Cheftrainer“, lautet das Motto bei der Zweier. Hat vor gut einem Jahr erst Jürgen Säumel übernommen, ist nach dessen Aufstieg zur Einser nun Christoph Wurm der neue Coach beim Zweitliga-Team der Schwoazn. Im Gespräch mit Michael Pelitz und Andi Terler verrät der Niederösterreicher, warum er sich einst mit Preston North End die Nächte um die Ohren geschlagen hat, wer die größten Talente waren, mit denen er in der AKA St. Pölten zusammenarbeiten durfte und warum Benjamin Schunk eine wesentliche Rolle bei seinem Engagement in Graz gespielt hat. Wurm spricht außerdem über die Herausforderungen in der Talententwicklung im Allgemeinen, den richtigen Zeitpunkt für einen jungen Spieler „oben“ anzudocken und ganz konkret darüber, wie weit er Leon Grgic schon sieht. Und er macht kein Geheimnis daraus, dass er den SK Sturm schon in jungen Jahren besonders fand. Aber hört selbst.

Die erste BlackFM-Live-Ausgabe 2025 ist absolviert. Im randvollen Scherbenkeller gaben Sportchef Michael Parensen und Coach Jürgen Säumel Auskunft über die aktuell brennenden Themen beim SK Sturm. Michael Pelitz, Jürgen Pucher und Andreas Terler komplettierten das Podium, Frank Wonisch werkte am Publikumsmikro und transportierte die Stimmung aus dem Auditorium in die Diskussion. Die Themenpalette war auführlich und die Eindrücke zum Saisonstart und die Veränderungen im Kader wurden im Detail diskutiert. Wie es um die doch andere und neue Kommunikation der sportlichen Leitung, und was das zu bedeuten hat, steht, kam ebenfalls nicht zu kurz. Dazu gehört auch das Thema Ziele und Erwartungen, wo Säumel und Parensen in den letzten Wochen zunehmend auf die Bremse gestiegen sind. „Kann der Doublesieger sagen, die Titelverteidigung ist kein Saisonziel?“, lautete die Frage dazu. Die Punkte Sturm II, eine eventuelle eigene Akademie und die gegenwärtige und zukünftige Infrastruktursituation kamen ebenfalls nicht zu kurz. Für launige Momente sorgten das wieder entstaubte „Entweder-oder-Spiel“ und ein nicht ganz ernsthaft geführter Schlagabtausch zum Verhalten bei Standardsitiationen zwischen BlackFM-Taktikfachmann Wonisch und dem Cheftrainer. Nicht zuletzt wollten wir von den Verantwortlichen wissen, wie sich der Fußballklub Sturm Graz in den nächsten Jahren positionieren kann und soll. Was Michael Parensen von Schnitzel mit Tunke hält, wer die Polar Pinguine sind und welche interessante Antwort Jürgen Säumel auf die Frage Ilzer oder Foda parat hatte, erfährt ihr ebenfalls in dieser Sendung. Wir wünschen bestes Hörvergnügen.